Nebel zieht auf.
Wie ein Schatten, der alles bedeckt, was ich glaube geliebt zu haben. Alles, was ich zurück lassen muss. Ich dachte nie, das ich glücklich sei, doch scheint mir nun die Vergangenheit wie ein goldenes Zeitalter. Ist die Erinnerung stets ein Filter? Ist Glück nur die Essenz, die zurücjbleibt, wenn man sich erinnert? Ich lese alte Tagebücher, die von meinen Gedanken damals erzählen, doch sehe ich nur die Freuden, die Hoffnung. Wird dies mit diesem Text auch geschehen, mit dieser Zeit? Glück ist relativ. Alles was mich jetzt zum Verzweifeln bringt, werde ich meistern, Probleme lösen und wenn das geschehen ist blicke ich auf die Lösung zurück. Ist das der Schlüssel? Vergangene Probleme sind gelöst, deshalb erscheinen sie weniger schwierig. Das Gefühl, das alles schwieriger sit, als das vorangegangene, ist das nur eine Illusion? Ist die Liebe, die ich für Menschen empfinde, bei der ich glaube, sie sei stärker, abenso? Nur aktueller, jedoch nicht wirklich mächtiger? Wenn es so ist, würde nicht alles bedeutungsloser: Liebe, bei der man weiß, dass sie so vergänglich ist wie vergangene Liebe, Probleme, so lösbar wie gelöste Probleme. Doch gibt es Liebe, die noch nicht vergangen ist und ungelöste Probleme, bis heute. Darin liegt Wahrheit, bringt Furcht und verlangt Stärke. Darin liegt Leben, so schwer zu meistern wie immer. Und meine letzten Sätze zeigen die Hoffnung, die ich sehen werde, wenn ich diesen Text lese, wenn mich neue Probleme belasten, neuer Nebel aufzieht - auch wenn ich sie jetzt noch nicht sehe.- Degausser 17.04.2012
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Ist das der Schlüssel? Vergangene Probleme sind gelöst, deshalb erscheinen sie weniger schwierig.
ich wusste nicht, dass du noch schreibst
ansonsten - eher nicht :-D








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15.08.2010 - 13:24 Uhr
innere_Leere