Schreibe auf wer du bist, was du willst.
Text: Honesty
Ein jeder will frei von Sorgen sein, von Verantwortung.
Ich trage lieber Verantwortung für andere als für mich selbst. Vielleicht weil ich eine Ahnung habe, welche Abgründe in mir schlummern. Welche Gedanken ich habe, welche Texte ich schreibe. Ich wünsche mir nicht mehr ein Held zu sein, ich will nicht bedeutend, berühmt sein. Nicht seitdem ich verstanden habe, warum man ein Held sein möchte. Ein Held wird am Ende der Geschichte immer belohnt, alle Strapazen waren es wert. Ein ruhiges, beschauliches Leben wartet am Ende.
Strapatzen habe ich genug, mir reicht es gegen die Probleme des normalen Lebens anzukämpfen, auch wenn es mir manchmal leichter, in erster Linier ehrlicher scheint, mit einem Schwert blutige Schlachten zu schlagen.
Schwarz und weiß, klar getrennt, kein dumpfer grauer Nebel. Vielleicht sehnen wir uns deshalb in die goldene Kindheit zurück. Wir wussten, alles ist gut, denn was böse war wurde vertrieben. Wenn ich jetzt das Licht einschalte, verschwinden die Monster nicht, ich sehe sie nur klarer.
Bei allen Göttern, ich wünsche mir ein Happy End, doch je älter ich werde, desto sicherer weiß ich, wie selten, unwahrscheinlich und von kurzer Dauer das ist.
Lasst mich in Ruhe,
Lasst mich schlafen, und träumen.
Denn wen meine Träume auch farblos sind,
sehe ich in ihnen meine Wünsche klarer,
und sie scheinen zum greifen nah.
Neue Texte zum Label 'Abschied':
Textoptionen
0
14.08.2010 - 18:10 Uhr
straightstory