Ein bisschen Spaß muss sein
Protest funktioniert heute anders als früher. Clemens Brauer, 31, Klimapirat, arbeitet im echten Leben in der Automobilbranche, wo er sich um den CO2-Verbrauch von Autos kümmert. Mit jetzt.de sprach er über den Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk Brunsbüttel.


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Das Kohlekraftwerk ist scheiße, aber solche Argumente brauchen wir wirklich nicht. Staub, Stickoxide usw. lassen sich übrigens heute sehr effektiv rausfiltern. Dioxin entsteht in Müllverbennungsanlagen. Dieser Pirat gehört dringend kielgeholt.
Mit soviel Dummheit ist kein Beitrag zu Rettung der Welt möglich.
Und ich finde es wichtig, dass es solches Engagement gibt! Zu viele sitzen doch nur rum, kommentieren (blödsinnig) und scheren sich sonst wenig drum, was man tun kann!
Deshalb: volle Fahrt voraus! Die Welle der Erneuerbaren wird kommen!!!
P.S. eine andere Berechnung sagt sogar, dass pro geflogenem Kilometer 380 g CO2 ausgestoßen werden würden; das bedeutet dann 0,380 kg x 2900 km (Berlin Kairo) x 4 x 52 = 229 216 kg
Ähh, ich meine, werden jedes Jahr 150 Kraftwerke gebaut.
Schön, dass die Tübinger ihren schwarzen Qualm in den Norden stecken und selber "sauber" bleiben!
trachtenjankerl sagte:
400 kg CO2 für einen Flug von Kairo nach Berlin pro Passagier wären bei zwei Flügen die Woche hin und zurück, also 400 mal 4 mal 52 Wochen mal 160 Passagiere = 14 Millionen Tonnen. Bisschen viel, oder?
Das kommt ungefähr hin, rechne mal nach.
14.08.2010 - 21:12 Uhr
JoergAuch
Sonnenkraft sagte:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :) da stand ja wohl nichts von 400 kg pro Passagier, sondern pro Flug.
ist aber pro Passagier gemeint.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gas-und-Dam...
Es wäre interessant, von welcher Laufzeit die Betreiber ausgehen.
Mit Weitsicht würde dort vermutlich auch heute schon eher ein (noch) Erdgas befeuertes GuD-Kraftwerk mit Wirkungsgraden bis (heute) knapp 60% Freunde finden. Später könnte man in der gleichen Anlage auf erneuerbares Methan aus Windkraft setzen???
Da zudem Brunsbüttel auch Einspeisepunkt für 11500 MW Offshore-Windenergie werden soll, wären flexible GasKraftwerke, welche flexibel die Verbrauchs- und Angebotsschwankungen ausgleichen können, sinnvoller???
Sonnenkraft sagte:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :) da stand ja wohl nichts von 400 kg pro Passagier, sondern pro Flug.
Du willst mit ~200 Litern Kerosin ein Flugzeug zweieinhalbtausend Kilometer fliegen lassen? Soviel braucht ein Auto!
14.08.2010 - 22:17 Uhr
trachtenjankerl
JoergAuch sagte:
trachtenjankerl sagte:
400 kg CO2 für einen Flug von Kairo nach Berlin pro Passagier wären bei zwei Flügen die Woche hin und zurück, also 400 mal 4 mal 52 Wochen mal 160 Passagiere = 14 Millionen Tonnen. Bisschen viel, oder?
Wikipedia redet von ca 3000l Kerosin/Flugstunde. Mal 3h Flug, durch 160 Passagiere, ~ 3.5kg CO2 pro liter Kerosin, sind 200 kg CO2 pro Nase. Faktor zwei daneben, naja. ;-)
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14.08.2010 - 13:14 Uhr
hend