05.08.2010 - 19:45 Uhr

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Grenzgang

Text: MountMcKinley in Kindheitsrecht (9)

Er lebt nun schon seit langem
an dieser Grenze
an der nichts bleibt –
das was ist
und
das was sein mag
jäh in einen Abgrund fällt
zwischen
Licht- und Schattenwelt



Sich fallen lassen kann er nicht
es bleibt
ein Taumeln, Schwanken,
am Rand der Leere
gar so dicht -
versucht sich einzureden
Mut gar Übereifer,
hält sich aufrecht
immer weiter...

...bis sein Wille schließlich bricht
sitzend
an des Absturz tiefer Öde
hält er Ausschau
nach dem Licht,
das er so gerne
finden möge...


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4 Kommentare

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2differ
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Mag ich Mag ich nicht

0

06.08.2010 - 23:59 Uhr
2differ

*
allerdings: die Ränder, die Grenzen und Übergänge, sind die wirklich spannenden Zonen, nicht nur in der Natur. Und was so ausschaut, als bliebe nichts, hinterlässt doch Spuren, am Ende gar jene Veränderungen in einem selbst, die Bleibendes mit sich bringen.

Mitunter braucht es nur eine ver-rückte Position, um eine andere Perspektive auf dieses Dazwischen einzunehmen.

paleika
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Mag ich Mag ich nicht

0

07.08.2010 - 09:03 Uhr
paleika

lieber d., das bild ist toll, der text besorgt mich. gehts dir gut?

globulus
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Mag ich Mag ich nicht

0

07.08.2010 - 18:53 Uhr
globulus

das gedicht düster wie das bild, doch beides gut
*

schweden-anna
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Mag ich Mag ich nicht

0

09.08.2010 - 09:50 Uhr
schweden-anna

gefällt*
und dennoch hoffe ich, dir geht es gut...

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