Grenzgang
Er lebt nun schon seit langeman dieser Grenze
an der nichts bleibt –
das was ist
und
das was sein mag
jäh in einen Abgrund fällt
zwischen
Licht- und Schattenwelt

Sich fallen lassen kann er nicht
es bleibt
ein Taumeln, Schwanken,
am Rand der Leere
gar so dicht -
versucht sich einzureden
Mut gar Übereifer,
hält sich aufrecht
immer weiter...
...bis sein Wille schließlich bricht
sitzend
an des Absturz tiefer Öde
hält er Ausschau
nach dem Licht,
das er so gerne
finden möge...
- GEDICHT OHNE URHEBERRECHT – Aktion: Ein Gedicht als Spende – Kein (!) Copyright bei KLAUSENS 19.05.2012
- DESDADOCH 17.05.2012
- SCHLIMMBEINIGER 15.05.2012
- MESSERKUNDE, TEIL 9 12.05.2012
- INFORMATIONSABGRUND - Gestern ist heute - 11.05.2012
*
und dennoch hoffe ich, dir geht es gut...








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06.08.2010 - 23:59 Uhr
2differ
allerdings: die Ränder, die Grenzen und Übergänge, sind die wirklich spannenden Zonen, nicht nur in der Natur. Und was so ausschaut, als bliebe nichts, hinterlässt doch Spuren, am Ende gar jene Veränderungen in einem selbst, die Bleibendes mit sich bringen.
Mitunter braucht es nur eine ver-rückte Position, um eine andere Perspektive auf dieses Dazwischen einzunehmen.