11.07.2010 - 20:32 Uhr

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Das Gespenst der Gentrifizierung

Erst wenn die letzte Altbauwohnung saniert ist, werdet ihr verstehen, dass man Szeneviertel nicht kaufen kann.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

-1

11.07.2010 - 20:44 Uhr
soylentyellow

ja ja sicher ganz nett dieser Diskurs aber die Macht des Kapitals, die Macht der Gier und der Selbstbereicherung wird sie nicht aufhalten können. Entweder weiterziehen (aber wohin?) oder mitmachen (und spekulieren)?

HeinerM
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Mag ich Mag ich nicht

2

12.07.2010 - 06:41 Uhr
HeinerM

nett, der trainierte journalist:

- mit postmodernen Argumenten die Moderne entsorgen ist weder neu, noch "nicht-bürgerlich", eher pseudointellektuell neoliberal.
und wahrscheinlich eine Selbstempfehlung für für die eigene Karriere:
Dr. Jan Füchtjohann - Berater/Texter/Creative - Unternehmensberatung | XING :
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Aufgaben im Bereich Strategischer Kommunikation
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Sicherheit im Denken, Texten, Konzipieren und Vermitteln.)

derwodaso
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Mag ich Mag ich nicht

4

12.07.2010 - 07:39 Uhr
derwodaso

das einzig verquere hier ist der artikel, der die vertreibung der ärmsten in die randzonen der stadt zur modefrage zwischen kreativen und geldverdienern verdreht.

künstler und kreative protestieren ja nicht, weil sie keinen bock auf bwler und die neuen spiesser in ihrem viertel haben, sie setzen sich an die spitze der gegenbewegung, um für die zu sprechen, die wieder mal keiner hören will. nämlich die unterschicht, die gegen ihren willen aus ihrem sozialen umfeld gedrängt werden, weil sich mit ihren wohnungen mehr geld verdienen lässt.

sich gegen gentrifizierung zu stellen, hat nicht konservativ spiessiges, sondern ist ein kampf gegen die gesellschaftliche ghettobildung, die in den usa und in frankreich schon zu äusserst hässlichen auswirkungen geführt hat. diese bewegung zu einem modetrend zwischen yuppies und kreativen zu verklären entspricht nicht der gesellschaftlichen relevanz des themas und ist eines journalisten nicht würdig.

ThomasCrown
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Mag ich Mag ich nicht

-2

12.07.2010 - 09:22 Uhr
ThomasCrown

@derwodaso: du meinst die soziale unterschicht, die in den wirklichen ghettos - köln-chorweiler und konsorten - wohnt?

querspieler
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Mag ich Mag ich nicht

4

12.07.2010 - 09:36 Uhr
querspieler

Ich finde, der Artikel trifft es ganz gut, was da wirklich passiert. Dass sich da irgendwer mit irgendjemand anderem solidarisiert sind doch Märchen.

mcgregson
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Mag ich Mag ich nicht

0

12.07.2010 - 10:02 Uhr
mcgregson

Hab den Artikel zwar noch nicht gelesen, aber: Pultizerpreisverdächtiger Teaser! :)

octopussy
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Mag ich Mag ich nicht

0

12.07.2010 - 11:16 Uhr
octopussy

ThomasCrown sagte:
@derwodaso: du meinst die soziale unterschicht, die in den wirklichen ghettos - köln-chorweiler und konsorten - wohnt?


derwodaso hat schon grundsätzlich recht. Die Künstler werden zur Stimme der "gesunden Mischung" - eben der Alteingesessenen. Aber es gibt sie doch eh auch schon die "Ghettos" und in Hamburg kann man die durchaus benennen. Und wenn die Crack-Dealer-Szene seit 5 Jahren nicht mehr vor der Haustür ist, dann liegt das weniger an Gentrifizierung, als an vermehrten Polizeikontrollen.

satansbraten
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Mag ich Mag ich nicht

0

12.07.2010 - 11:52 Uhr
satansbraten

*gähn*

aso... ruft den doch mal wer an!

greatgatsby
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Mag ich Mag ich nicht

1

12.07.2010 - 12:30 Uhr
greatgatsby

Naja, die Furcht/Skepsis vor Neuankoemmlingen ist ja eine sehr menschliche Reaktion...denn weg will natuerlich keiner von den flexiblen, mobilen, transnationalen Nomaden...In Bremen, Primasens, Hagen, Frankfurt/Oder und Duisburg gibt es ganze Staedte voll mit normalen Leuten, unsanierten Altbauten und ganz viel preiswerten Platz sich zu entfalten-und Internet haben die da auch! Nur muesste man dazu selbst aktiv werden und sich mit realen sozialen Problemen auseinandersetzen und riskieren, dass nicht alles gleich und sofort cool und hip ist. Dann lieber Bio-Supermarkt und Oeko-Kindergarten um die Ecke und auf 'BWLer' schimpfen. Die im Beitrag genannten Staedte bieten eben hohe Lebensqualitaet fuer (international gesehen) kleines Geld-wenn man sich eben auf die Staedte einlaesst. Bunten Kietz wollen sie alle-aber wehe, da liegt eine Bierflasche von einem Hartzer auf dem Spielplatz! Also nicht meckern sondern aktiv werden! Dortmund wird das neue Berlin!

nordzucker
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Mag ich Mag ich nicht

0

12.07.2010 - 13:26 Uhr
nordzucker

in diesen raumen sollten 10 koepfige familien mit kohleofen auch im winter genug sauerstoff bekommen, damit zille genug zeit hat sein bild fertig zu malen und ohne die verbindliche einschaetzung durch brandschutzversicherung haetten die wohnungen weder stuck noch ornamente bekommen.
nur weil "ich" gerade verdraengt werden heisst das noch lange nicht, das "ich" nicht voerher genau das gleiche gemacht habe.

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