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Der Satz "Ich kann einfach nicht mit Geld umgehen" gehört zum guten Ton. Dabei gibt es kaum etwas Blöderes
Michele wühlt in ihrem Geldbeutel, das Kleingeld klimpert, noch einmal blickt sie in das Scheinefach ihres roten Geldbeutels aus Leder, den sie auf einem Londoner Flohmarkt letzte Ostern gekauft hat. Die Schlange bewegt sich Richtung Kasse, Krüge klirren, Bier schwappt über Hände. „Eine Maß? Alles?“, schrillt die Stimme der Biergartenverkäuferin. „Macht 6,80 Euro plus ein Euro Pfand“ Michele wühlt und kramt noch etwas, stöhnt, dann legt sie den zerknüllten Fünfer und acht Münzen auf den Tisch. Im Geldbeutel aus London bleiben nur Kupfermünzen zurück. „Mei, Wahnsinn“, sagt sie zu Thorben auf dem Weg zurück zur Bierbank. „Das Geld für den Monat ist schon wieder weg. Irgendwie kann ich einfach nicht mit Geld umgehen.“ „Ich auch nicht“, sagt Thorben. „Mein Dispo ist schon wieder am Limit.“ Darauf stoßen beide sogleich an. Seit ich die zwei kenne, jammern sie darüber, zu wenig Geld zu haben. Andererseits weiß ich auch: Selbst wenn Michele 3000 Euro auf der hohen Kante hätte, würde sie jammern. Sie würde sagen: „Ich habe ja fast gar keine Ersparnisse wie die anderen.“
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michelle und thorben SAGEN ja nur, dass sie nicht mit
geld umgehen können. ist ja nicht so, dass solche leute
ernsthaft in der "schuldenfalle" landen oder enden.
solange sie sich das leisten können ist doch alles in butter.
oder wer will da meckern?
das rumkokettieren fand ich schon in meinen uni-zeiten scheiße - wer dann immer mit der fetten karre ortsrunden fahren musste, hatte am ende eben kein geld mehr, und statt jeden abend pizza (vom italienier) kann man ja auch mal selber eine machen. ich find den artikel gut. basta.
jetzt hab ich gespart und kauf ein haus, mal schaun, vielleicht seh ich thorben dann ja in der schuldenfalle :)
und natürlich machen sich die im artikel beschriebenen personen keine großen gedanken, weil sie genau wissen: im notfall bügelns die eltern aus.
11.06.2010 - 19:56 Uhr
ThomasCrown
ThomasCrown sagte:
(4.156€ im schnitt fällt mir jetzt erst auf. für berufsanfänger? what the fuck? das gilt wohl nur für faz-leser)
ich gehe davon aus, Grundlage der Erhebung waren Drogenhändler oder ähnliches. Soweit ich mich im Bilde glaube, kenne ich keinen, der als Berufsanfänger das verdient (hat)
"Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts."
Wie wäre es hingegen mal mit ehrlicher Kritik? Nämlich, daß man mit Unter-Bafög-Einkommen in den meisten Städten prima leben und noch sparen kann? Oder gar - Skandal! - mit der Feststellung, daß die heutigen "Armen" inflationsbereinigt um x% reicher sind als vor 30 Jahren, aber daß wir heute schlicht unverdient anspruchsvoller sind und daß z.B. Farbfernseher, Computer, Snacks unterwegs usw. idR als selbstverständlich angesehen werden... jedenfalls bei denen, die immer jammern!
Aber das ist natürlich kein so bequemer Gedanke.
Da will ich auch kelnern.
HartImNehmen sagte:
daß z.B. Farbfernseher
Farbfernseher? Flachbildfernseher!
teilzeitirrer sagte:
schwarz/weiß reicht doch wohl auch!
aber nur in 3d!
alcofribas sagte:
ThomasCrown sagte:
(4.156€ im schnitt fällt mir jetzt erst auf. für berufsanfänger? what the fuck? das gilt wohl nur für faz-leser)
ich gehe davon aus, Grundlage der Erhebung waren Drogenhändler oder ähnliches. Soweit ich mich im Bilde glaube, kenne ich keinen, der als Berufsanfänger das verdient (hat)
Im Zweifel hilft der Blick in die Quelle:
Aus der FAZ: "Im Schnitt verdient ein Akademiker heute 4156 Euro im Monat, 1980, als seine Eltern den Berufseinstieg probierten, war nicht einmal die Hälfte üblich - selbst bei herausgerechneter Inflation ergibt das ein erkleckliches Plus."
D.h. NICHT dass ein studierter Berufsanfänger durchschnittlich 4156 Euro verdient sondern dass ein Akademiker (von "frisch von der Uni" bis zu "geht morgen in Rente") im Schnitt diesen Betrag verdient.
Viel schlauer macht mich diese Tatsache aber nicht denn das höchste Gehalt gibt es in der Regel kurz vor der Rente und genau das bekommt nun mal die Elterngeneration.
Es wir der Anschein erweckt als würden Einstiegsgehälter verglichen werden was aber genau nicht geschieht da Durchschnittsgehälter verglichen werden...zwar wird die Zahl stimmen aber wirklich informativ ist sie deshalb noch lange nicht...
"4156 Euro im Schnitt verdiene ein Berufsanfänger heute"
Klar dass dies zu Irritationen führt weil falsch (siehe Originalzitat bei der FAZ).
ThomasCrown sagte:
ich habs maria freilich mal ins gb geschrieben.
Die wird sicher so gucken wie Dein Profilbild ;)
ThomasCrown sagte:
einiges richtig am artikel, aber verdient man mit zweimal die woche kellnern wirklich 800€? dann schule ich nämlich doch noch um.
schätze die Autorin lebt in München, in Berlin oder so müsste man dafür schon 4x die Woche Kellnern...
mir gefällt der artikel, ich glaube was schonmal aufkam, nämlich in der schule ein unterrichtsfach "finanzen" einzurichten würde vielen, inklusive mir, helfen.
allerdings sehe ich den vergleich mit den reichen kidies von starnberg und co. nicht gerne. die wachsen mit einer deutlich kapitalistischeren einstellung auf (einige, nicht alle!), was sie mehr aufs geld achten lässt, allerdings geben sie deshalb dem biss-verkäufer trotzdem glaube ich nicht die 1,80 für seine arbeit, die leute die noch zwei euro im geldbeutel haben und dann sagen ich kann nicht mit geld umgehen schon eher. ua, vergleiche sind was unwiderstehlich widerliches..
mit der Grundaussage bin ich aber voll einverstanden. Jammern auf hohem Niveau ist ätzend.
(ich finde vielmehr die thesen und protagonisten dieses liebe-arme-faz-leser-akademiker-elterngeneration-die-ihr-eure-kinderchen-die-nicht-erwachsen-werden-wollen-weiter-durchfüttert-und-die-ihr-es-doch-früher-so-viel-schwerer-hattet-FAZ-artikels ziemlich ätzend. so.)
12.06.2010 - 01:50 Uhr
DiplPhys
Dass es so viele Leute gibt, die eher disziplinlos sind, wundert mich allerdings nicht wirklich, man wird ja von der Bank regelrecht eingeladen sich Geld zu leihen und zu "leben". Vor Jahren gab es mal eine Werbung für Studenten (!) von der Berliner Sparkasse die in etwa lautete "Club-Taxi-Club-Taxi-Club-Taxi-Schlüsseldienst" - "Wir regeln das für Dich".
Seit ich regelmäßige Einkünfte habe, habe ich auch schon Post von meiner Bank bekommen a la "wollen Sie nicht ein Auto, eine neue Küche, o.ä. kaufen", Kredit alles kein Problem, sprechen Sie mit Ihrem Berater. Ich glaube, dass war früher auch anders.
ShesSoHigh sagte:
auch dass AKADEMIKER im SCHNITT über 4000 Brutto verdienen lässt mich absolut sprachlos und kopfschüttelnd zurück.
wieso? akademiker sind ja nicht nur geisteswissenschafter, es gibt eben auch genug natur- und wirtschaftswissenschaftler, bei denen 4000+ euro brutto/monat spaetestens nach ein paar jahren im beruf die regel sein duerfte.
tenke sagte:
4156 Euro kann ich aber auch nicht glauben. Freundin von mit verdient mit 1,1 Abschluss in Kommunikationswissenschaft hart erkämpfte 2800 brutto im ersten Job. 4156 gilt glaub ich nur für Dipl. Ing. und co.
Naja, vielleicht wenn man die promovierten einrechnet.
zyra sagte:
Mit zweimal die Woche kellnern verdient man auch in München nicht 800 Euro. Zumal man so viel gar nicht verdienen darf, wenn man sich nicht selber versichern und Steuern zahlen will. Stellen doch alle nur auf 400-Euro-Job-Basis ein.
Trinkgeld?
deshalb ist es völlig rational, sich jetzt zu verschulden, auch zu konsumzwecken. 500€ mehr im monat sind für studenten eine menge geld und bedeuten viel lebensqualität, 500€ weniger bei 2500 netto machen das leben eines berufsanfänger dagegen nicht viel schlechter.
Trotz aller Vorsicht unverschuldet in Not geraten kann jeder, aber das ist was anderes als die Kalkulationsgrundlagen des eigenen Einkommens dauerhaft zu ignorieren, weil Andere mehr verdienen.
Wer kommt auf solche Zahlen?
Davon abgesehn kenne ich darunter niemanden, der ständig oder überhaupt im Dispo lebt und da sind einige Familien mit 2 Kindern und Haus dabei.
ThomasCrown sagte:
....wenn man denn mit 2500 netto bei berufsstart rechnen kann. das können aber vielleicht 5% der studenten.
ThomasCrown sagte:
....wenn man denn mit 2500 netto bei berufsstart rechnen kann. das können aber vielleicht 5% der studenten.
Würde ich gar nicht mal sagen - ich kenne einige, die das verdient haben. Und als Lehrer oder Beamter kratzt Du an dieser Grenze auch recht schnell.
wayward_boy sagte:
Die zahlen erscheinen mir jetzt auch nicht wirklich realistisch für nen Berufseinstieg zu sein.
Die Zahlen erscheinen nicht realistisch weil sie es nicht sind.
Die besagten 4156 Euro sind der Durchschnittsverdienst ALLER Akademiker, vom ersten Arbeitstag bis zum Tag vor der Rente. Geisteswissenschaftler bis Ingenieur. (Steht so in der angegeben Quelle).
Das hat die FAZ missverständlich geschrieben (sicher absichtlich, weil es ja so schön zum Text passt und trotzdem nicht falsch ist) und jetzt.de ist prompt darauf reingefallen und hat falsch zitiert.
Daher kommt die Verwirrung hier.
Ganz grundsätzlich hätte die FAZ aber durchaus eine Quelle angeben können, finde ich.
Dahinter steckt letztlich die Weigerung, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Trifft auf gute 2/3 des Kosmos zu.
von dem faz-artikel wird erstmal ein moerderbogen gespannt um ihn auch irgendwie auf die 20jaehrigen zurueckzufuehren. das ist dann so: die starnberger-reiche-papa-kinder sind verschwendungssuechtig, koennen nichts auf die lange bank legen und dann kommts ganz dicke: die geben auch damit an! und die repraesentieren dann unsere generation! skandal! da machen wir nicht mit! suendenbock gefunden, alles in butter. klar muss dann obligatorisch sympathie mit den armen kindern in deutschland demonstriert werden und keiner kommt irgendwie auf die idee, dass gerade diese einstellung verantwortlich fuer die "arm-aber-sexy-fraktion" bildet. wo ist denn bitte der unterschied zwischen michele und franzie aus gutem elternhaus, die in der asta engagiert und vor dem hintergrund der "armen studenten aus arbeiterhaushalt" gegen studiengebuehren ist? wer reich wirkt oder auch nur den anschein gibt ein wenig geld auf der langen bank zu haben ist doch sofort in der "polohemd-egoisten-neoliberalen-bwlstudenten" fraktion. arm zu sein ist absolut nicht sexy. damit zu kokettieren sicher. da hat man wenigstens einen vorwand zu glauben, tatsaechlich seine lebensziele selbststaendig und ohne mithilfe erreicht zu haben.
Im Schnitt verdient ein Akademiker heute 4156 Euro im Monat, 1980, als seine Eltern den Berufseinstieg probierten, war nicht einmal die Hälfte üblich - selbst bei herausgerechneter Inflation ergibt das ein erkleckliches Plus.
da steht nichts von "berufseinsteiger". und dann erscheint die zahl auch schon um einiges realistischer.
12.06.2010 - 17:14 Uhr
afrirali
afrirali sagte:
Im Schnitt verdient ein Akademiker heute 4156 Euro im Monat, 1980, als seine Eltern den Berufseinstieg probierten, war nicht einmal die Hälfte üblich - selbst bei herausgerechneter Inflation ergibt das ein erkleckliches Plus.
nicht wirklich, 4000€ heute sind ziemlich genau wie 2000€ 1980 bei durchschnittlich 2,3% inflation.
12.06.2010 - 17:32 Uhr
Renaissance_Man
ich mein ich weiß ja, dass ich net viel verdien. aber wenn die zahl allen ernstes stimmt krieg ich jetzt sofort n heulkrampf. welche jobs bitte ziehen diesen durchschnitt so nach oben?
John_Rebus sagte:
Dahinter steckt letztlich die Weigerung, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Trifft auf gute 2/3 des Kosmos zu.
das weißt du doch nur aus dem letzten psychotest ;)
12.06.2010 - 20:04 Uhr
Karamelleis
Eine überhebliche Frechheit, geschrieben von Menschen, die kein halbes Jahr mit Hartz-IV klarkommen würden.
Meiner Meinung nach sinnlos verbrauchter Platz.
ich darf schon für 400 € im monat jedes wochenende um fünf aufstehen, um in der frühschicht mein geld zu verdienen, und 500 € von meinen eltern würde ich gar nicht annehmen wollen.
auch alle in meinem freundeskreis verdienen sich ihr studium mit 400€-jobs und bekommen von den eltern - wenn überhaupt - bestenfalls noch einen mietzuschuss.
von den recherchefehlern jetzt mal ganz zu schweigen.
Renaissance_Man sagte:
afrirali sagte:
Im Schnitt verdient ein Akademiker heute 4156 Euro im Monat, 1980, als seine Eltern den Berufseinstieg probierten, war nicht einmal die Hälfte üblich - selbst bei herausgerechneter Inflation ergibt das ein erkleckliches Plus.
nicht wirklich, 4000€ heute sind ziemlich genau wie 2000€ 1980 bei durchschnittlich 2,3% inflation.
Stimmt. habe ich unanhaengig auch so ausgerechnet.
13.06.2010 - 05:49 Uhr
drolli
Karamelleis sagte:
John_Rebus sagte:
Dahinter steckt letztlich die Weigerung, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Trifft auf gute 2/3 des Kosmos zu.
das weißt du doch nur aus dem letzten psychotest ;)
Aehem.... nein...
http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/07serv...
also sogar ein alleinverdiener mit 3000 netto soll seinem erwachsenen kind mindestens 600euro im monat zahlen. die meisten studenten sind akademikerkinder und die meisten akademikereltern verdienen in dem alter schon wesentlich mehr als 3000 netto, also sind die 500 im text noch ein echtes schnäppchen für vati.
als Lehrer werd ich wohl nicht so ein Vermögen einsacken...
MichiAndre88 sagte:
4156 Euro? wer verdient das bitte?
als Lehrer werd ich wohl nicht so ein Vermögen einsacken...
Na, aber nettto kriegst Du nicht viel weniger raus - sofern Du verbeamtet wirst.
Kenne genug Leute, bei denen echt nicht viel Kohle da ist... die schaffen es aber teilweise besser, damit umzugehen, als andere. Wenn mir dann ein Student sagt, dass er nichtmal 500 € auf der hohen Kante hat, obwohl er ständig am Arbeiten ist (trotz der 800 € von den Eltern im Monat oder so), dann kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln.
Also wenn die 4156 Euro stimmen, dann ist das entsprechende Netto bei 2 Kindern (mit Freibeträgen), mit Kirchensteuer und Steuerklasse III bei 2803,49 Euro. Also kann die Aussage die Mehrheit verdient über 3.000 Euro nicht wirklich stimmen.
Dazu kommt, dass uns der Staat eigentlich beim Netto betrügt. Also Praxisgebühr zählt eigentlich zur Krankenversicherung müsste also das Netto reduzieren, gleiches gilt für Riester oder andere private Altersvorsorge. Es genügt also grundsätzlich überhaupt nicht einfach nur die Inflation zum Vergleich zu verwenden.
Grundsätzlich ist es so, dass man bis etwa 30 Jahre im Verdienst und in den persönlichen finanziellen Möglichkeiten zulegt bis man jobmäßig etabliert ist. Bei den meisten Etablierten nun, geringe Ausnahmen ausgeklammert kann man pauschal sagen, dass die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung grundsätzlich in den letzten Jahren abgenommen haben. Man geht weniger Essen, weniger weg, leistet sich weniger als früher. Das verfügbare Einkommen wird für alle weniger, sowohl für Arbeitnehmer, für Freiberufler als auch für Rentner. ich kenne kaum jemand der sich mehr leisten kann als Mitte der 90er.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
Digital_Data sagte:
Grundsätzlich ist es so, dass man bis etwa 30 Jahre im Verdienst und in den persönlichen finanziellen Möglichkeiten zulegt bis man jobmäßig etabliert ist.
pfff. als du 30 warst vielleicht.
Thorben
Das macht im Monat rund 3300 Euro brutto. Bei einem kinderlosen Single (Steuerklasse I, gesetzlich versichert) kommen dabei netto knapp 1900 Euro heraus. "
http://www.welt.de/finanzen/article36876...
ja, das im artikel genannte einstiegsgalt kann nur ein tagtraum eines studenten/einer studentin sein, der/die keine ahnung vom arbeitsmarkt und -leben hat.
pfff...ärgerlich, ja. alles.
14.06.2010 - 12:01 Uhr
Hauptschulabbrecher_o…
A12 Lehrer in der Primarstufe oder Sekundarstufe I (an Grund- und Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien) ( = gehobener Dienst)
gehaltstabelle A12: 2656,45
2955,15
3377,45
3748,25
4227,20
muss man schon n paar jahre absitzen um auf die höchste stufe zu kommen. frag mal alcofribas..
Die viertauseneinhundertnochwas Euro sind der Durchschnittsverdienst ALLER Akademiker, vom Berufseinsteiger bis zum Fast-Rentner, NICHT das Durchscnittseinstiegsgehalt eines akademischen Berufseinsteigers.
Dieses liegt niedriger, wie Hauptschulabbrecher_ohne_Studium korrekt herausgefunden hat.
(Tipp: Die angegebene Quelle lesen, dann wirds klar)
Hauptschulabbrecher_ohne_Studium sagte:
aber auch jurette hat keine ahnung. schwer, zw. brutto und netto zu unterscheiden, nech!?
A12 Lehrer in der Primarstufe oder Sekundarstufe I (an Grund- und Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien) ( = gehobener Dienst)
gehaltstabelle A12: 2656,45
2955,15
3377,45
3748,25
4227,20
muss man schon n paar jahre absitzen um auf die höchste stufe zu kommen. frag mal alcofribas..
Ja, das mit dem Brutto und Netto ist nicht so einfach, nicht? ich sprach nämlich nur vom Netto-Gehalt eines verbeamteten Lehrers und nicht vom Bruttogehalt.
Und netto sind das eben auch bei der geringsten Stufe von a12 2.164 Euro - und bei einem Gynasiallehrer mit A13 schon entsprechend mehr, nämlich 2.375. (Bei der von Dir zugrundegelegten veralteten Besoldungstabelle, jetzt ist es aber nur minimal mehr)
Und als Angestellter, der der vollen Sozialversichungspflicht unterliegt,, aber dafür 4160 Euro verdient, bleiben netto noch 2.389 Euro übrig.
Also ist meine Aussage, dass man als verbeamteter Lehrer netto nicht so viel weniger raus kriegt als ein Angestellter, der 4.156 Euro verdient, nicht vollkommen falsch, nech?
jurette_ sagte:
MichiAndre88 sagte: 4156 Euro? wer verdient das bitte? als Lehrer werd ich wohl nicht so ein Vermögen einsacken...Na, aber nettto kriegst Du nicht viel weniger raus - sofern Du verbeamtet wirst.
das klingt aber so, dass du davon ausgehen würdest, dass die 4156 euro, die user michandre88 oben nennt, für ein nettogehlt häst.
zitat joghurette:"Na, aber nettto kriegst Du nicht viel weniger raus - sofern Du verbeamtet wirst."
nech!?
was du weiter unten schreibtst, hört sich schon ganz anders an, nech!?
:-D
Man hat das auch selber in der Hand, wenn man weiß wo man hin will.
Ich mache meinen MBA neben dem Beruf, nach B.A. Studium Psychologie und immer schön in der Firma geknechtet.
Dadurch rund 800 Euronen im Monat für 26 Stunden die Woche während des Psychologiestudiums
Ist hart aber machbar. Nächstes Jahr mit MBA im 3. Berufsjahr nach B.A. Arbeit krieg ich als Führungskraft ein "Einstiegsgehalt" von 60.000 brutto.
Geld ist nicht alles, macht aber einiges leichter;-)








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10.06.2010 - 20:56 Uhr
querspieler