Mädchen, wie läuft's mit der Brustkrebs-Selbstdiagnose?
Text: fabian-fuchs
Immer zum Wochenende: Jungs fragen Mädchen fragen Jungs. Weil manches kapiert man einfach nicht, bei denen
Das klingt zynischer als es sein soll. Aber diese Frage kam mir, als ich neulich mit ein paar ganz unklischeehaften Mädchen einen ganz klischeehaften Sex And The City- Abend verbrachte. In einer der Folgen wird bei einer der Damen im Rahmen einer Routineuntersuchung Brustkrebs diagnostiziert. Bei der betreffenden Szene setzte rund um mich mammographisches Geschnatter ein: „Ich merke da nie irgendwas bei mir!“ sagten die einen. „Echt, ich denk mir jedes Mal da is’ irgendwas!“ sagten die anderen.“ Und alle einigten sich folgerichtig final auf: „Ich glaube, ich mach da irgendwas falsch beim Abtasten.“ Aber keine wirkte ernsthaft beunruhigt. Da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass diese Brüste ja nicht nur sehr interessanten Hingucker und Hinfasser für uns und den Nachwuchs sind, sondern für euch auch ein Quellkissen der medizinischen Unsicherheit. Gehört dieses ungewisse Abtasten für euch seit jeher dazu? Wir Jungs suchen bei uns nie aktiv nach Krebs. Da ihr das aber könnt und sollt - wie präsent ist Brustkrebs in eurem Alltag? Wie sehr vertraut ihr eurem eigenen Abtasten und was ist nun: Immer Alarm oder nie?
fabian-fuchs