Das Facebook-Dilemma im Tagesticker
Bei Wikipedia lernen wir über den Begriff Dilemma, dass dieser aus dem Griechischen (sic!) stammt und eine Situation beschreibt, "die zwei Wahlmöglichkeiten bietet, welche beide zu einem unerwünschten Resultat führen". Besser kann man nicht zusammenfassen, was mich mit Facebook verbindet: eine Hass-Liebe. Einerseits habe ich enorme Zweifel, ob man dort so mit meinen Daten umgeht, wie ich es mir wünsche. Andererseits sind alle meine Freunde da und nicht registriert zu sein kommt für sie ebenso wenig in Frage wie für mich. Was also tun?
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Man hat halt immer irgendeinen Ansprechpartner online, den man mal schnell nach was fragen kann, Orte, Namen, Telefonnummern. Aber so oft wird das wohl auch nicht genutzt. Das meiste ist wohl "Freue mich auf den tatort" oder sowas. Um das in Erfahrung zu bringen, brauch ich kein facebook.
Nein. Sind sie nicht.
rune sagte:
"Andererseits sind alle meine Freunde da."
Nein. Sind sie nicht.
"Ich habe gar keine Freunde."
Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob Facebook dauerhaft bestehen bleibt oder auch nur eine dieser Internetraketen ist, die nach einer Weile verglühen.
Geht gut ohne, da sich mein Sozialleben (noch?) außerhalb des Internets abspielt.
Als ich auf Jobsuche war, habe ich mich bei Xing angemeldet gehabt, aber das Profil dort mittlerweile auch gelöscht, denn ich habe die Plattform ganz einfach nicht genutzt.
JoergAuch sagte:
Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob Facebook dauerhaft bestehen bleibt oder auch nur eine dieser Internetraketen ist, die nach einer Weile verglühen.
So schnell können die gar nicht gucken, wie die von angesagt auf meistgeschmäht abstürzen werden. Seit Einführung des Internet werden die Intervalle zwischen Hype und in-die-Tonne-treten immer kürzer. Das Blöde ist nur: es kommt vermutlich nichts Besseres nach.
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04.05.2010 - 18:33 Uhr
alces