Der Piratenjäger
Klaus Hoffmeister ist beim deutschen Zoll gefälschten Markenartikeln auf der Spur und bekommt zur Hannover-Messe besonders viel zu tun
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Eine Lehre für die Welt 10.02.2012
- Rauchen gefährdet Ihre Coolness 10.02.2012
- Raus aus dem Netz 10.02.2012
- Duisburger urteilen über Sauerland 10.02.2012
- Mini-Job am Tresen 10.02.2012
Dieser Text von jetzt.de ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!











0
20.04.2010 - 11:40 Uhr
soylentyellow
Wenn der Zoll einen Container voller gefälschter Markenartikel findet heißt es in der Zeitung immer, die Ware im Container hätte einen Wert von 10 Millionen Euro gehabt (oder was auch immer) und dass der Zoll der Firma einen Schaden in dieser Höhe verhindert habe.
Darüberhinaus gibt es viele Produkte (v.a. Kleidung) nicht ohne Markenaufdruck, zumindest in diesen Märkten wie auf dem Bild dargestellt.
1. Der Wert:
Es stimmt zwar dass die Markenware im Container (z.B. Luxushandtaschen) *im Geschäft* einen Verkaufspreis von insgesamt 10 Millionen gehabt hätte sie denn echt gewesen wäre - aber selbst wenn sie echt wäre wäre sie einen Haufen weniger Wert solange man sich (noch) in Großhandelsdimensionen bewegt.
[das ist so wie beim Drogenfund, da heißt es auch immer die drei Kilo Kokain hätten einen Straßenverkaufswert von zig Millionenn gehabt - aber solange die noch im Großhandelsvolumen unterwegs sind, sind die doch viel weniger wert, weil das Zeug will erst mal verkauft werden, die Zwischenhändler wollen verdienen, das Risiko muss bezahlt werden.
2. Der Schaden:
Nur weil ich ein gefälschtes Baseballcap von Nike für einen Euro habe bedeutet dies ja noch lange nicht dass ich mir auch das Original für 25 Euro gekauft hätte. Dies bedeutet auch, dass ich keinen Schaden in Höhe von 25 Euro verursacht habe denn hätte ich mir nicht das gefälschte Baseballcap gekauft hätte ich mir sicher nicht ein überteuertes Original gekauft.
3. Die Alternative
Zurück zu meinem Baseballcap: Der Straßenhändler hatte identische Basecaps von Addidas, Nike und noch irgendeiner Marke.
Basecaps ohne aufgesticktem Markennamen (welche ich bevorzugt hätte) gab es nicht. Weil die Fälschung immer noch billiger war als ein schwierig zu findendes Basecap ohne Markenaufdruck habe ich mir halt eines mit Markenaufdruck gekauft.