02.04.2010 - 18:30 Uhr

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Die beste Brille der Welt

Text: anna-kistner - Illustration: katharina-bitzl

Schon klar: Hornbrillen machen niemanden schöner. Unsere Autorin erklärt, warum die Hornbrille trotzdem die beste Brillenfassung der Welt ist.

Es gibt da diesen Werbeclip aus dem Jahr 2000: Eine Osterglocke kämpft sich durch das Erdreich nach oben, öffnet ihre gelben Blütenblätter, erblickt auf der Parkbank neben sich ein Mädchen mit einer überdimensional großen Hornbrille. Und muss kotzen. Das Lustige ist: der Slogan „Hässliche Brille? Die Frühjahrskollektion ist da!“ offenbart ihre wahre Ironie erst heute. Schließlich sieht die Frühjahrskollektion im Jahre 2010 ziemlich exakt so aus wie das hässliche Brillengestell aus dem Clip. Und das damals so unmodischen Mauer-blümchen auf der Parkbank würde heute problemlos die Cover sämtlicher Style-Magazine zieren können. Alle tragen sie große Hornbrillen: Ghetto-Rapper, Hollywood-Stars, Jugendwelle-Moderatoren, Friseusen, Barkeeper, H&M-Kunden. Es sind so viele, dass es langsam wieder weniger werden. Das ist gut so. Denn die Nerdbrille als Anbetungsobjekt der Hipster verdeckt in ihrer hemmungslosen Geltungssucht den wahren Star der Bewegung: die schlichte Hornbrille. Die beste Brille der Welt.
Ich habe mich zugegebenermaßen ziemlich geärgert, als der Brillen-Experte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Hauptstadt exakt mein „August“ genanntes Horngestell als „Brille des Jahres“ in die Kamera hielt. Ich will kein Trendsetter sein, der die These von der Hornbrille als weltbeste aller möglichen Brillenfassungen mit der Tatsache begründet, dass er sie selber trägt. Die Hornbrille ist das logische Resultat der Erkenntnis, dass Brillen einfach nie gut aussehen. Wer kurzsichtig ist, bekommt mit einer Brille Maulwurfsaugen oder kleine schwarze Löcher ins Gesicht gestanzt. Wer weitsichtig ist, hat plötzlich schweinwerfergroße Glubscher hinter dem vergrößernden Brillenglas. Wer an dieser Tatsache nicht verzweifeln möchte, kann entweder Kontaktlinsen tragen. Oder die Flucht nach vorne antreten. Und eine Hornbrille tragen. Nach zwanzig Jahren Brillenträgertum, nach der rosa-lila Kinderbrille in Tropfenform, dem Metallgestell mit Sportbügeln, der unauffällig runden Esprit-Fassung und der viereckigen Plastik-Brille in Dunkelrot weiß ich, dass es keine Brille gibt, die mir steht. Und Achtung, es liegt nicht an mir. Brillen - egal welcher Form, Farbe oder Preisklasse - sind nie schön. Jeder Mensch sieht ohne Brille besser aus. Wer zu randlosen Modellen, Titan-Fassungen oder Brillen mit Metallbügeln greift, löst dieses Problem nicht, sondern kapituliert davor. Wahre Kämpfer tragen Horn. Helmut Kohl in seiner Zeit als junger Wilder aus der Pfalz, Buddy Holly als Krawallmacher mit Gitarre, Christian Bale als „American Psycho“, Woody Allen als Prototyp des modischen Außenseitertums. Sogar John Lennon trug Hornbrille bevor er sich in den 70ern für das ovale Modell „Weltfrieden“ entschied. Das Schöne an der Hornbrille ist nicht ihr Aussehen, sondern ihre Botschaft. Hornbrillen sind ehrliche Produkte. Sie versuchen gar nicht erst, den Sehfehler, den sie korrigieren sollen, zu verheimlichen. Hornbrillen stehen aufrichtig und gerade im Gesicht ihres Besitzers und sagen laut und deutlich: „Ich sehe schlecht. Und ja, es ist zum Kotzen.“ Hornbrillen bejahen den Makel, sie erheben die Fehlerhaftigkeit zum Prinzip. Und selbst wenn sie tonnenschwer auf dem Nasenbein lasten, sind sie vor allem eines: wahnsinnig befreiend. Wer Hornbrille trägt, tut sich vor allem selbst einen Gefallen. Möge der Betrachter davon halten, was er will. Natürlich gibt es auch unehrliche Hornbrillen. Wahnsinnig nervig sind sie zum Beispiel in Highschool-Filmen oder Sat1-Telenovelas als Kennzeichen des hässlichen Entleins. Als eine Art Gesichtskäfig, hinter dessen Gitter die spätere Promnight-Königin die Hälfte des Films traurig zu Boden guckt. Die Regisseure solcher Erzeugnisse vergessen gerne, dass heutzutage niemand rein zufällig eine Hornbrille trägt. Gut möglich, dass das vor fünfzig Jahren so gewesen ist. In den Gesichtern auf den Fotos unserer jungen Eltern wirken die schwarzen Hornfassungen oft deshalb so deplaziert, weil die Träger den Eindruck vermitteln, keine Wahl gehabt zu haben. In Deutschland gab es bis Anfang der 1980er Jahre tatsächlich nur sechs Kunststoff-Fassungen für Erwachsene und zwei für Kinder, deren Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wurden. Aus Mangel an Alternativen muss heute aber niemand mehr Horn tragen. Im Gegenteil: Hornbrillen sind die anpassungsfähigste Brillenform der Welt. Es gibt große, kleine, bunte und schwarze, runde, eckige und neuerdings auch welche mit Doppelsteg. Kaum eine andere Brillenfassung lässt so viele Charaktereigenschaften zu wie die Hornbrille. Je nach Modell, macht sie den Träger kreativ, sexy, intelligent, konservativ, jung, alt - oder sie lässt ihn eben total dämlich wirken. Aber wie im Falle der Nerdbrille steht auch dahinter eine Absicht. Auch wenn es nur das banalste aller Bad-Taste-Party Mottos ist: Alles kann, nichts muss. In spätestens einem Jahr wird die Nerdbrille als amoklaufender Abkömmling der Hornbrille aus den Gesichtern der Hipster verschwunden sein. Menschen, die den Werbeclip mit der kotzenden Blume betrachten, werden sich dann nicht mehr wundern, sondern laut lachen. Der Trend wird gehen. Die Hornbrille aber bleibt. Auch auf meiner Nase. Und sei es nur als Kampfansage gegen diese verdammt dominante Sehschwäche.


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maid
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Mag ich Mag ich nicht

26

02.04.2010 - 18:45 Uhr
maid

"Die Hornbrille ist das logische Resultat der Erkenntnis, dass Brillen einfach nie gut aussehen."

so ein schwachsinn. man kann von hornbrillen halten was man will, aber der satz ist echter mist.

JoergAuch
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Mag ich Mag ich nicht

14

02.04.2010 - 18:57 Uhr
JoergAuch

Zwei kurze ANmerkungen zum Text:

1. Mode ist nicht zwangsläufig schön.

2. Auch Opfer von Entführungen entwickeln manchmal Sympathie für ihre Entführer. Geht Modeopfern offenbar genauso.

herzfein
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Mag ich Mag ich nicht

15

02.04.2010 - 19:01 Uhr
herzfein

ein wahnsinnig devoter text... macht mich ein bisschen sauer.

als ob man sich für seine sehschwäche rechtfertigen müsste und die brille irgendetwas negatives darstellen würde.

ich glaube, wir haben es hier einfach mit einem traumapatienten zu tun.

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

31

02.04.2010 - 19:02 Uhr
diedrossel

ich mag brillen und bin ein wenig beleidigt, dass ich keine brauche. und ich mag brillenträger - brillenträger haben ein "privates gesicht", nämlich das gesicht ohne brille und das öffentliche gesicht - mit brille. wenn die brille aufgesetzt wird, dann heißt das schluss mit lustig, jetzt muss aufgestanden werden. wenn die brille abgesetzt wird, dann heißt das, jetzt kann die welt erst einmal draußen bleiben.

Winterzauber
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Mag ich Mag ich nicht

-3

02.04.2010 - 19:02 Uhr
Winterzauber

hornbrillenträger sind zu 99% schwätzer "ich hab da grad so n projekt" und scheisse. das andere 1% ist lehrer. also noch scheissiger.

Purcell
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Mag ich Mag ich nicht

9

02.04.2010 - 19:05 Uhr
Purcell

herzfein sagte: ich glaube, wir haben es hier einfach mit einem traumapatienten zu tun.


Das glaube ich allerdings auch.

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...

2differ
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:10 Uhr
2differ

1
*, trotz der folgenden Anmerkungen. Du hast auf jeden Fall einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben, Anna. Auf mich wirkt er schon deshalb gut, weil er sich authentisch liest, weil er viel durchschimmern läßt, das jedeR BrillenträgerIn nachempfinden kann.

2
Die Illustration treibt das negative Ansehen der Brille auf die Spitze. Heute wissen ja nicht mehr viele, dass in den 60ern die beiden Punkte vorn auf dem Gestell signalisierten: Ich bin ein Kassengestell.
Alle Gestelle mit Zuzahlung hatten das nicht. Was ich in unserer Klasse immer stets als extrem frustrierend und diskriminierend empfunden habe.

3
Ich hoffe, "Horn", das Material, steht nur metaphorisch für die Art Kunststoffbrille (meist aus einem Zelluloseacetat), die sich die ehedem aus echtem Horn (oder Schildpatt) gefertigten Fassungen zum Vorbild nimmt. (Tierschutz)

4
Es gibt tatsächlich Gesichter-Geometrien, die für die meisten Fassungen nicht vorteilhaft sind. Leider sind die wenigsten Optiker in dieser Hinsicht geschult bzw. können ihr Wissen in eine diesbezügliche Beratung umsetzen.

Ich habe das früher für Besucher exemplarisch vorgeführt: ich gehe in ein Brillengeschäft, behaupte, dass es kein passendes Gestell für mich gebe, was die Optiker - natürlich - bestritten, die dann grandios scheiterten. Drei von vier gaben wirklich zu, ich hätte recht.

Gleichwohl gibt es auch für ausgefallene Gesichtsgeometrien (solchen, die von der üblichen Normform stark abweichen, etwa zu weit oder sehr eng stehende Augen, ein im Verhältnis zum Kopf zu kleines Gesicht etc.) passende Gestelle.
Man muss aber möglicherweise unkonventionell vorgehen. Ich habe meine Brillen bspw. entweder auf dem Flohmarkt (die Niederlande sind da eine Fundgrube für alte Nickelbrillen gewesen) gekauft als wirklich alte und deshalb eine andere Form habende Modelle, oder greife auf Kinderbrillen zurück.

Die letzten meiner Nasenfahrräder sind sog. unverkäufliche Muster, die nur zu Demonstrationszwecken für die verschiedenen Gläser angefertigt werden, die ich aber immer wieder dem Optiker als individuelle Fassung für mich abschwatze (Button "über" auf meiner website "www.komma618" setzt das Beispiel).

5
Nicht die Position für oder gegen modische Trends bzw. die Einstellungen, die damit behauptet werden sollen, sind im besten Fall der Maßstab für die Wahl einer Brillenfassung, sondern die Unterstreichung der eigenen Persönlichkeit. Das gibt dann eine andere Sicherheit.

6
Es gibt übrigens viele Augenübungen, mit denen sich die Abhängigkeit von den Sehhilfen korrigieren lässt, nachzulesen etwa in: " Das Augenübungsbuch" von Lisette Scholl und John Selby.

getupkid
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Mag ich Mag ich nicht

3

02.04.2010 - 19:13 Uhr
getupkid

brauch brille, habe brille. habe hornbrille. ich finde so rahmenlose am schlimmsten. oder so matt gebürstetes alu. mag ich auch nicht. nickelbrille steht mir gar nicht und sieht auch immer so... john-lennon-fusselig aus, insonfern war das die beste wahl.

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.04.2010 - 19:25 Uhr
diedrossel

2differ sagte:


3
Ich hoffe, "Horn", das Material, steht nur metaphorisch für die Art Kunststoffbrille (meist aus einem Zelluloseacetat), die sich die ehedem aus echtem Horn (oder Schildpatt) gefertigten Fassungen zum Vorbild nimmt. (Tierschutz)
.


cellulosenitrat.

2differ
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.04.2010 - 19:28 Uhr
2differ

die meisten acetat. meine bspw.
aber joergauch kann den unterschied oder die optionen besser erklären, denke ich. mit chemie habe ich mich im studium immer schwer getan.

Aporia
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:30 Uhr
Aporia

maid sagte:
"Die Hornbrille ist das logische Resultat der Erkenntnis, dass Brillen einfach nie gut aussehen."

so ein schwachsinn. man kann von hornbrillen halten was man will, aber der satz ist echter mist.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin in meine schwarzgerahmte Brille so sehr verliebt, dass mir davor graut, sie ersetzen zu müssen, wenn das Plastik eines Tages mürbe wird.

diedrossel
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0

02.04.2010 - 19:31 Uhr
diedrossel

celluloseacetat = kunstseide und trägermaterial für filme.
cellulosenitrat - celluloid = kunsthorn - auch auch kaseinkunststoffen hergestellt. die cellulosevarianten sind chemisch viel zu instabil, als dass sie heute wirklich noch verwendet werden. falls du deine brille nicht bei manufactum gekauft hast, wird sie aus einem acryl sein.

2differ
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:34 Uhr
2differ

@diedrossel: auf meinem etikett stand acetat. die beiden stichwörterartikel bei wikipedia (nur als anhaltspunkt natürlich) scheinen das zu unterstützen.

JoergAuch
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.04.2010 - 19:37 Uhr
JoergAuch

diedrossel sagte:
2differ sagte:
3
Ich hoffe, "Horn", das Material, steht nur metaphorisch für die Art Kunststoffbrille (meist aus einem Zelluloseacetat), die sich die ehedem aus echtem Horn (oder Schildpatt) gefertigten Fassungen zum Vorbild nimmt. (Tierschutz)
.

cellulosenitrat.

Heute doch eher Celluloseacetat. Die Cellulosenitrate sind sind ziemlich brennbar bis explosiv und empfindlich gegen Hitze (----> Schießbaumwolle).

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:39 Uhr
diedrossel

JoergAuch sagte:
diedrossel sagte:
2differ sagte:
3
Ich hoffe, "Horn", das Material, steht nur metaphorisch für die Art Kunststoffbrille (meist aus einem Zelluloseacetat), die sich die ehedem aus echtem Horn (oder Schildpatt) gefertigten Fassungen zum Vorbild nimmt. (Tierschutz)
.

cellulosenitrat.

Heute doch eher Celluloseacetat. Die Cellulosenitrate sind sind ziemlich brennbar bis explosiv und empfindlich gegen Hitze (----> Schießbaumwolle).

nananana, nicht nur. wobei es wohl zu explosionen von billiardkugeln kam, wenn ich meinen brydson richtig erinnere.

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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:40 Uhr
diedrossel

cellulosenitratlacke gibt es auch heute noch. zumindest in mischungen. aber total off-topic. scusi.

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

2

02.04.2010 - 19:42 Uhr
soylentyellow

Die Beste Brillenfassung ist eine aus Metall.

Warum?

1. Man kann den Dreck vom Brillenglas über den Rand hinaus wegwischen (bei Hornbrillen stößt dieser gerne an die Brillenfassung weil das Glas oft dünner ist als der Rand, bei Metallbrillenfassungen ist es meist andersherum).

2. Man kann Metallbrillen leichter "richten" bzw. zurechtbiegen wenn sie verbogen sind

3. Man kann bei Metallbrillen die Pads (dieses Plastikdingens welches für Kontakt mit der Nase sorgt) problemlos austauschen sollte es unansehnlich geworden sein

4. gleiches gilt für den Bügel der über die Ohren geht

5. Man kann Metallbrillen löten falls der Rahmen durch Gewalteinwirkung (draufsetzen) gebrochen ist.

All das geht mit Hornbrillen nicht.

Jetzt aber zur wirklich wichtigen Frage: Die Gläser aus Kunststoff oder Glas?

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Mag ich Mag ich nicht

3

02.04.2010 - 19:44 Uhr
soylentyellow

6. Bei einem Metallgestell muss man sich keine Sorgen machen dass da etwas irreparables schmilzt wenn man zu beherzt ins Lagerfeuer pustet.

vitilevu
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3

02.04.2010 - 19:48 Uhr
vitilevu

Brillen können sehrwohl gut aussehen, wenn nicht sogar ein Gesicht hervorheben und es interessanter machen. Ich mag mich inzwischen ohne Brille gar nicht mehr sehen, weil ich mich mit Brille einfach hübscher finde.

"5. Man kann Metallbrillen löten falls der Rahmen durch Gewalteinwirkung (draufsetzen) gebrochen ist."

Das stimmt so nicht, man kann Brillen aus Celluloseacetat kitten sofern das Material noch nicht zu bröselig ist, und Metallfassungen kann man auch nur begrenzt löten, ebenfalls eine Frage des Alters.

Aporia
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 19:50 Uhr
Aporia

soylentyellow sagte: Jetzt aber zur wirklich wichtigen Frage: Die Gläser aus Kunststoff oder Glas?

Kommt drauf an, wie sehr sich die Sehstärke noch ändert und wie stark sie ist. Ich komme mit Plastik gut zurecht.

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.04.2010 - 19:51 Uhr
soylentyellow

Setzt man eine Brille auf bzw ab? Oder zieht man sie an bzw aus?

Bei mir ist es eindeutig letzteres weil ohne Brille sehe ich - nichts. Also gehört das Brille anziehen morgens genauso dazu wie das T-Shirt und die Hose - ohne diese tut man ja auch keinen Schritt aus dem Haus.

---

Was ich immer sehr irritierend finde ist Brillenwerbung von Optikern deren Gläser keine Stärke haben. Besonders Kettenoptiker werben gerne mit Bildern von Models die Brillen tragen die keine Verzerrung nach sich ziehen. Sehr irritierend, weil wieso würde ich mir eine Brille kaufen wenn diese die Lichtstrahlen NICHT ablenkt? Das wäre ja wie Computer ohne Chip...tolles Design, aber ohne Rechenleistung...

JoergAuch
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1

02.04.2010 - 19:55 Uhr
JoergAuch

diedrossel sagte:
cellulosenitratlacke gibt es auch heute noch. zumindest in mischungen. aber total off-topic. scusi.

Für Spezialanwendungen ist das Zeug wohl noch im Umlauf, auch Billardkugeln und Tischtennisbälle und natürlich Filme wurden früher daraus gefertigt, aber es ist in den letzten Jahrzehnten ziemlich aus der Mode gekommen. Es gibt ja fast überall bessere Alternativen.

Woraus Brillengestelle aktuell sind, weiß ich übrigens auch nicht so genau, da gibt es sicher verschiedene Werkstoffe.

vitilevu
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Mag ich Mag ich nicht

2

02.04.2010 - 19:59 Uhr
vitilevu

Ich setze meine Brille auf und ab. Die Bezeichnung "anziehen" finde ich in diesem Zusammenhang schrecklich.

Kunststoff zerkratzt schneller als Glas, ist dafür aber wesentlich robuster und leichter.
Glasgläser sind bei hoher Weitsichtigkeit zu empfehlen, da diese einfach dünner sind als Kunststoffgläser, dafür aber auch schwerer. Und Glas ist gefährlicher, wenn das mal zerspringt vor dem Auge...

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.04.2010 - 20:00 Uhr
soylentyellow

Aporia sagte:
soylentyellow sagte: Jetzt aber zur wirklich wichtigen Frage: Die Gläser aus Kunststoff oder Glas?

Kommt drauf an, wie sehr sich die Sehstärke noch ändert


Ist Plastik etwa billiger?


vitilevu sagte:
Ich mag mich inzwischen ohne Brille gar nicht mehr sehen.


Ich *kann* mich ohne Brille nicht sehen.

Interessant dazu: Als es an der Zeit für eine neue Brille war konnte ich mich nicht entscheiden welches Modell denn am Besten aussähe. Also habe ich Fotos von mir den diversen Brillenmodellen gemacht und dann Freunde um Hilfe gefragt. Jeder hatte einen anderen Favorit, bis auf eine die keiner mochte (die sah aber auch wirklich schrecklich aus). Da war ich also nachher genauso schlau wie vorher.

Dann ging die (brandneue) Brille (nur das Gestell) kaputt und ich brauchte kurzfristig eine Ersatzbrille. Die Gläser waren noch heile und der Optiker fand zum Glück ein Gestell in das die Gläser passten. Eine Frauenbrille in türkis. Grauenhaft - aber was will man machen wenn man nicht blind das Wochenende verbringen möchte...hat aber keiner gemerkt - niemand hat mich darauf angesprochen (vielleicht waren sie auch nur zu höflich?).

Vielleicht wird eine Brille doch überschätzt?

vitilevu sagte:

"5. Man kann Metallbrillen löten falls der Rahmen durch Gewalteinwirkung (draufsetzen) gebrochen ist."

Das stimmt so nicht, man kann Brillen aus Celluloseacetat kitten sofern das Material noch nicht zu bröselig ist, und Metallfassungen kann man auch nur begrenzt löten, ebenfalls eine Frage des Alters.


Da bin ich ja beruhigt, denn meine alte Metallbrille musste einmal gelötet werden und da war ich echt froh drum. Dass das mit meiner neuen Hornbrille aus Acetat auch geht wusste ich nicht.

lenitas
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6

02.04.2010 - 20:02 Uhr
lenitas

schlimmer als hornbrillenträger sind nur hornbrillenträger mit fenstergläsern.

Cate81
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8

02.04.2010 - 20:09 Uhr
Cate81

Hab den Text nur überflogen.
Meine Meinung dazu: nein. Hornbrillen sind nicht die besten Brillen der Welt. Sie sind vielleicht die besten Brillen der Welt für denjenigen, dem sie richtig gut stehen.
anna-kistner gehört definitiv nicht zu dieser Gruppe von Menschen. Nein, ich bin kein Modeopfer - oder was sollte der Text ausdrücken? Ähm...ich fürchte, ich seh's anders. Sorry.

Karamelleis
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4

02.04.2010 - 20:11 Uhr
Karamelleis

Ich will kein Trendsetter sein, der die These von der Hornbrille als weltbeste aller möglichen Brillenfassungen mit der Tatsache begründet, dass er sie selber trägt.

ah ja,und deshalb liest man hier öfters texte von dir die nur über diese brille handeln.
zwetens: friseuse sagt man seit 1989 nicht mehr.
drittens: gibt es sehr wohl menschen die mit brille sehr gut aussehen. (allerdings kenne ich keinen der das mit dieser hornbrille tut..ok)
ich trage meine brille sehr gerne und ohne fühle ich mich nackt.

neuerdings tragen ja auch herren ab 40+ gerne hornbrillen,zumindestens hier in Wi. ob das auch zu midlife crisis gehört?

littlejohn
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3

02.04.2010 - 20:15 Uhr
littlejohn

ich bin auf brille angewiesen (immer schon) und wünschte ich wärs nicht, kann daher auch leute nicht wirklich ernst nehmen die sich wünschen eine brille zu brauchen...-
leute, die mit brille gut aussehen, sehen ohne brille meist noch besser aus...

soylentyellow
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0

02.04.2010 - 20:16 Uhr
soylentyellow

Wo bekommt man den Schraubenzieher her der *exakt* zu den Schrauben des Bügels passt? Ich habe weit und breit gesucht aber keinen gefunden der *exakt* passt.

Warum ist das eigentlich eine simple Schlitzschraube und keine Kreuzschlitzschraube?

Warum gibt es für viele Sonnenbrillenmodelle (man denke an sowas wie Oakley) eigentlich keine bzw. kaum ordentliche Brillenschachteln?

Weil so eine Sonnenbrille trägt man ja nur in der Sonne und nachts oder wenn die Sonne nicht mehr brennt muss die Brille ja irgendwo hin ohne zerquetscht zu werden oder zu zerkratzen - aber für meine Sonnenbrille habe ich auch sehr sehr lange suchen müssen bis ich irgendwann eine Ersatzschachtel gefunden habe weil die Originalschachtel ("ich kaufe sie nur wenn es auch eine Schachtel gibt" - woraufhin der Laden auf den Kopf gestellt wurde um eine zu finden) dem Druck im Rucksack irgendwann nicht mehr stand gehalten hat...

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5

02.04.2010 - 20:19 Uhr
soylentyellow

littlejohn sagte:
ich bin auf brille angewiesen (immer schon) und wünschte ich wärs nicht, kann daher auch leute nicht wirklich ernst nehmen die sich wünschen eine brille zu brauchen...-
leute, die mit brille gut aussehen, sehen ohne brille meist noch besser aus...


Keine Brille beschlägt auch nicht. Keine Brille wird im Regen nicht nass. Keine Brille kann nicht verkratzen. Mit keiner Brille sieht man auch seine Freunde im Schwimmbad wieder.

diedrossel
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0

02.04.2010 - 20:19 Uhr
diedrossel

schraubenzieher? uhrmacher- oder feinmechanikerbedarf.

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0

02.04.2010 - 20:19 Uhr
diedrossel

oder modellbaubedarf.

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4

02.04.2010 - 20:20 Uhr
diedrossel

soylentyellow sagte:
littlejohn sagte:
ich bin auf brille angewiesen (immer schon) und wünschte ich wärs nicht, kann daher auch leute nicht wirklich ernst nehmen die sich wünschen eine brille zu brauchen...-
leute, die mit brille gut aussehen, sehen ohne brille meist noch besser aus...


Keine Brille beschlägt auch nicht. Keine Brille wird im Regen nicht nass. Keine Brille kann nicht verkratzen. Mit keiner Brille sieht man auch seine Freunde im Schwimmbad wieder.

aber man kann als brillenträger auch entspannt in die sauna gehen, ohne sich zu gruseln. :o))

JoergAuch
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2

02.04.2010 - 20:22 Uhr
JoergAuch

@Schraubenzieher: Im Baumarkt gibt es auf jeden Fall Sets mit verschiedenen Schraubenziehern und Schlüsseln für Feinmechanik. Sind auch für Modellbau gut geeignet.

theneedle
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.04.2010 - 20:22 Uhr
theneedle

ich schaue heute abend wieder "checker". lalala.

erbschen
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6

02.04.2010 - 21:29 Uhr
erbschen

Winterzauber sagte:
hornbrillenträger sind zu 99% schwätzer "ich hab da grad so n projekt" und scheisse. das andere 1% ist lehrer. also noch scheissiger.


herrlich.

horn- und nerdbrillen find ich grauenhaft. ich befürchtete, dass der waynes world style wieder kommt. der entstellt den schönsten mann.
joko, nimm die brille ab!

_plastikherz_
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1

02.04.2010 - 21:36 Uhr
_plastikherz_

und dann auch noch hipster mit zwei p.
herrlich, ich habe sehr gelacht.

125c
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Mag ich Mag ich nicht

5

02.04.2010 - 21:59 Uhr
125c

hipster... sind das nicht diese unterhosen, die an der hüfte enden?

ich würde nie nie nie eine hornbrille tragen, nehme immer nur solche aus metall. auch wenn ich ohne vielleicht etwas besser aussehe, fühle ich mich damit nicht entstellt.

und, ohne unhöflich sein zu wollen, würde ich auch der authorin zu einem anderen modell raten.

m4rm0t
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7

02.04.2010 - 22:14 Uhr
m4rm0t

dieser beitrag zeugt man wieder davon, jeder situation mit möchtegern-intellektuell-avangardistischer arroganz eine sinnhaftigkeit zu geben. tut mir leid, aber dieser artikel liest sich eher wie eine total gescheiterte arbeitsbeschaffungsmaßnahme für das inflationäre journalistenvolk. von "ehrlicher" brille zu sprechen - gequirllte scheiße. schlichtweg ein bequemes reiten auf der mainstreamigen trendwelle, darin impliziert fehlender mut, auch 2000 mit der hornbrille die nase zu zieren.
ich pers. habe weniger lächerlich-edle absichten und trage ein brillenmodell, weil es schlichtweg meinem geschmack entspricht: horn, schwarz, dezent, klein. und mal ehrlich: in zeiten von gefakten nerdbrillen ist dies wohl die ehrlichere variante ;)

Cate81
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Mag ich Mag ich nicht

5

02.04.2010 - 22:24 Uhr
Cate81

Ja, das stimmt. Ein pseudo-intellektualisierendes "Warum ich mit meiner Hornbrille besser bin als die ganzen Trendidioten, die auch eine tragen".

brokensocial
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Mag ich Mag ich nicht

6

02.04.2010 - 22:30 Uhr
brokensocial

was für ein text. an deiner stelle wäre ich bei dem rosa-kinder gestell geblieben.

teilzeitirrer
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Mag ich Mag ich nicht

9

02.04.2010 - 22:31 Uhr
teilzeitirrer

kann dem artikel gar nicht zustimmen. gibt zwar wenige, aber es gibt menschen die mit brille besser und ohne nackt aussehen. die hornbrille ist bei 99 prozent der träger einfach nur hässlich+in letzter zeit nicht mehr ganz so individuell. auch kein politisch, modisch oder kulinarisch interessantes statement.
+ es ist einfach nur ne dumme brille, in die man nicht so viel reininterpretieren sollte und von der die autorin vllt nicht überzeugt genug ist; sonst würde sie sie nicht so thematisieren.

shins
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Mag ich Mag ich nicht

7

02.04.2010 - 22:48 Uhr
shins

Mädchen, die Brille steht dir trotzdem nicht. Auch wenn du sie, dank deiner devoten Haltung ihr gegenüber, niemals ablegen wirst.

satansbraten
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Mag ich Mag ich nicht

6

02.04.2010 - 23:17 Uhr
satansbraten

schreib dich nicht ab - kauf die ne schöne (passende) brille!

wayward_boy
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Mag ich Mag ich nicht

7

02.04.2010 - 23:31 Uhr
wayward_boy

Verstehe ich das richtig: Weil ich mich mit, uns das ist im Artikel völlig richtig gesagt, gnadenlos jeder Brille hässlich finde, soll ich dann gleich eine nehmen, bei der ich den Eindruck habe, das noch hässlicher aussehen nicht geht?
Diese Aussage kann ich kein Bischen nachvollziehen. Wenn eine Brille schon sein muss, dann doch bitte eine Version, mit der man sich wenigstens halbwegs sehen lassen kann und bei der man sich wenigstens nur subjektiv verunstaltet fühlt, ohne es auch objektiv zu sein.

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

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03.04.2010 - 00:10 Uhr
jurette_

Ich bin jetzt etwas verwirrt - geht es hier um die gerade modernen Nerd-Brillen, also die Riesen-Hormbrillen oder um alle Arten von Hornbrillen, also auch um die seit Jahren modernen kleinen rechteckigen Hornbrillen?

(Unter dem Begriff der Hornbrille fasse ich der Einfachheit halber auch das Plastikimitat)

MichiAndre88
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03.04.2010 - 09:47 Uhr
MichiAndre88

Trage selbst Ray Ban New Wayfarer - ansonsten halt Kontaktlinsen-

doofes Thema, um sich wirklich ernsthaft Gedanken darüber zu machen...

paleika
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Mag ich Mag ich nicht

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03.04.2010 - 10:14 Uhr
paleika

ich hab zwar glücklicherweise keine fehlsichtigkeit, seh aber mit brille besser aus als ohne wie ich finde. deswegen trag ich sobalds schön ist sehr gern und sehr häufig sonnenbrille.

melancholieunduebermut
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4

03.04.2010 - 12:05 Uhr
melancholieunduebermut

ich glaube, hipster schreibt man nur mit einem p.
ich mag brillen. da sieht man so klug aus. gerade mit nerdbrillen. aber ich würde nie nie nie auf die idee kommen, eine brille aufzusetzen, obwohl ich keine brauche. und das ist das nervide an nerdbrillen, die tragen viele leute einfach so. das ist doch sinnlos

kiwiologe
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6

03.04.2010 - 12:10 Uhr
kiwiologe

also ich finde der text klingt nach einer rechtfertigung

Jetzi95
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1

03.04.2010 - 12:43 Uhr
Jetzi95

teil zwei der brillogie?

BrainsenOverkill
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Mag ich Mag ich nicht

2

03.04.2010 - 13:04 Uhr
BrainsenOverkill

warum denn 3 jahre zu spaet der text?

synthie_und_roma
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3

03.04.2010 - 13:23 Uhr
synthie_und_roma

der erste nerdbrillenträger war nach meiner wahrnehmung erlend oye, der trug die schon auf dem cover seiner dj kicks die 2004 rauskam. damals totale avantgarde.

jetzt kann man die dinger bei h&m mit falschen gläsern kaufen. damit sind die hipstertechnisch gesehen ganz hinten angekommen. jeder der als hipster nurn büschen was auf sich hält, trägt die jedenfalls nicht mehr.

ich frage mich, warum die als thema überhaupt noch taugen. die sind doch durcher als durch. und wern problem mit brillen hat, der soll zu linsen greifen.

am besten nerdlinsen, um ganz vorne zu sein.

lea2
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1

03.04.2010 - 13:25 Uhr
lea2

mir ists völlig schnurz, ob jemand eine brille trägt, oder nicht. mir gefällt jetzt nicht jedes gestell, aber ich denk dann höchstens, daß es für den menschen vll ein passenderes modell gäbe, aber wenn er/sie das gestell mag, mei.
mich würde eher interessieren, wie das so mit den hörgeräten ist. gleicht ja genau so eine sinnesschwäche aus und ich seh immer mehr leute mit unterschiedlichen modellen. gibts da auch trends usw.?

mouton
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1

03.04.2010 - 14:08 Uhr
mouton

BrainsenOverkill sagte:
warum denn 3 jahre zu spaet der text?


4! ich sag ja, das kam 2006 mit der alternativen - schwapp - rüber - zu - emo - welle.

ist auch völlig egal und uninteressnt, wer aus welchen gründen welche brille trägt. nur brille tragen ohne brille brauchen geht gar nicht.

Andrea_Sombrera
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0

03.04.2010 - 14:39 Uhr
Andrea_Sombrera

naja, recht wahr, der trend kommt und geht ... mir haben meine eltern vor ein paar jahren eine hornbrille verpasst woraufhin ich die ganze zeit mit "daniel küblbock" oder wie der heißt, gehänselt wurde. Heute schaue ich damit einfach nur verdammt intelligent und nerdig aus, hat aber auch Vorteile in der Schule, haha :)

Acuteness
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1

03.04.2010 - 16:00 Uhr
Acuteness

ich habe eine sehr schöne brille und wenn ich schon schlecht sehe, dann wenigstens mit geschmack

(oder so, aber hornbrillen sind einfach hässlich)

OttoKrawuttke
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Mag ich Mag ich nicht

4

03.04.2010 - 17:18 Uhr
OttoKrawuttke

Also bei so viel geistigem Dünnschiss bleibt für die Autorin nur noch die Klobrille.
Neben dem Fakt, dass es einfach keine Hornbrillen sind. Die wurden schon Anfang der 70ziger Jahre verboten, weil die Feuergefährlich (sehr leicht entflammbar) waren, ist es leider auch falsch, dass es nur 6 Modelle von der Kasse gab.
In meiner Lehre habe ich Tag für Tag 14 verschiedene Kassenmodelle brav ausgepackt, kontrolliert und in die Verkaufsschubladen eingeordnet.
Was an dem Artikel unerträglich ist. Ist die Oberflächlichkeit und auch noch die falsche Recherche.
Sich zuerst auf den modischen Aspekt der Brillen stürzen ist wohl eher das Ergebnis, der verkausorientierten Stragtegien derjenigen, welche mit allen Tricks so viel wie möglich ihre Produkte loserden wollen um den Gewinn zu mehren.
Der tatsächliche Aspekt gut und komfortabel zu sehen geht dabei leider sehr unter.
Zuerst sind Brillen Sehilfen, dann sind Sie modisches Accessouire.
Das ganze Getöse um aussehen ist wie immer die Strategie möglichst viel in stetiger Widerholung zu verkaufen.
Ach ja ich vergass: Die Botschaft der "Hornbrille" ist die immer wiederkehrende Druckstelle dort wo sie nicht sein sollte mit der man
leben muss.
Leider gibt es für intelektuelle Kurzsichtigkeit keine Sehhilfe.
Tja.

smaennchen
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2

03.04.2010 - 17:41 Uhr
smaennchen

Hornbrillen sind ganz und gar nicht haesslich, nur diese uebergrossen Dinger, die sich grad all die "Trendsetter" kaufen "muessen"!

diedrossel
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3

03.04.2010 - 19:13 Uhr
diedrossel

Sitzt ihr alle entnervt bei Mutti und vati und tante Gertrud an der österlichen Kaffeetafel oder warum wird hier so humorfrei rumgeätzt und beleidigt?

chocolatecat
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0

03.04.2010 - 19:27 Uhr
chocolatecat

OttoKrawuttke sagte:
Also bei so viel geistigem Dünnschiss bleibt für die Autorin nur noch die Klobrille.


na, na, na!

Aporia
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1

03.04.2010 - 19:41 Uhr
Aporia

kiwiologe sagte: also ich finde der text klingt nach einer rechtfertigung

Das trifft es.

2differ
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Mag ich Mag ich nicht

0

03.04.2010 - 20:01 Uhr
2differ

Ich finde den Text aber auch als Rechtfertigung interessant, auch, weil er sehr konkret ist, und ein mutiges Experiment in diesem Haifischbecken.

(Deshalb habe ich mich mit meiner Brille solidarisch geoutet.)

Dass es aber gleich so heftig werden würde, hätte ich nicht gedacht.
Überlege noch, ob diese Heftigkeit nicht wieder ein sehr starkes Argument für die Position von Anna ist.

P.S.: ich habe mal, meine Freundin weilte auf Reisen, mir aus Langeweile eine solche Riesenhornbrille gekauft mit 20 und in etwa die gleichen Reaktionen erlebt, wie sie Anna beschreibt.
Da die Brille ein ganzes Monatssalär kostete, fiel es mir durchaus schwer, wieder auf die Nickelbrille umzusteigen, aber als die Freundin wieder da war, reichten zwei hochgezogene Augenbrauen...

Lobotomie_auf_Kassenrezept
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4

03.04.2010 - 21:25 Uhr
Lobotomie_auf_Kassenr…

Na ja, zum Fahrradfahren ist das besprochene Modell insbesondere mit phototropen Gläsern außerordentlich praktisch und komfortabel. Nützlich ist die Hornbrille auch bei Einführung der Erstsemester in das Anorganikum. Dort verbreitet sie in Verbindung mit dem obligatorischen Laborkittel und einer Portion ätzenden Sarkasmus jede Menge Respekt, was bei so manchem angehenden Medizinschnösel auch bitternötig ist.
Aber ansonsten ziehe ich dann doch lieber das leichte Modell mit Kupferhalbfassung vor. Man sollte gerade als Naturwissenschaftler nicht unbedingt intelligenter und weltfremder 'rüberkommen als man wirklich ist. In diesem Berufsbereich kann die Hornbrille nämlich sehr schnell zu stigmatisierenden Handicap werden.

anna-kistner
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03.04.2010 - 21:41 Uhr
anna-kistner

Rechtschreibfehler sind weg, danke für den Hinweis! Und danke auch für die in Teilen sehr sachliche Kritik. Ich fange aber besser gar nicht erst an, mich erneut öffentlich zu rechtfertigen;-). Frohe Ostern euch allen!

erbschen
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1

03.04.2010 - 22:58 Uhr
erbschen

2differ sagte:
Ich finde den Text aber auch als Rechtfertigung interessant, auch, weil er sehr konkret ist, und ein mutiges Experiment in diesem Haifischbecken.(Deshalb habe ich mich mit meiner Brille solidarisch geoutet.)Dass es aber gleich so heftig werden würde, hätte ich nicht gedacht. Überlege noch, ob diese Heftigkeit nicht wieder ein sehr starkes Argument für die Position von Anna ist.P.S.: ich habe mal, meine Freundin weilte auf Reisen, mir aus Langeweile eine solche Riesenhornbrille gekauft mit 20 und in etwa die gleichen Reaktionen erlebt, wie sie Anna beschreibt. Da die Brille ein ganzes Monatssalär kostete, fiel es mir durchaus schwer, wieder auf die Nickelbrille umzusteigen, aber als die Freundin wieder da war, reichten zwei hochgezogene Augenbrauen...


der laden hier quillt doch über von zynikern und nörglern.
nichts neues.

gleich persönliche angriffe auf den autor zu starten, halte ich bei diesem text für stark übertrieben.

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2

03.04.2010 - 23:08 Uhr
erbschen

synthie_und_roma sagte:
der erste nerdbrillenträger war nach meiner wahrnehmung erlend oye, der trug die schon auf dem cover seiner dj kicks die 2004 rauskam. damals totale avantgarde. jetzt kann man die dinger bei h&m mit falschen gläsern kaufen. damit sind die hipstertechnisch gesehen ganz hinten angekommen. jeder der als hipster nurn büschen was auf sich hält, trägt die jedenfalls nicht mehr.ich frage mich, warum die als thema überhaupt noch taugen. die sind doch durcher als durch. und wern problem mit brillen hat, der soll zu linsen greifen.am besten nerdlinsen, um ganz vorne zu sein.


die nerdbrille hatte dort bereits ihr revival.
man trug das dingen in ende der 80er und in den 90ern. die hatte ihren großen auftritt in LA und sich in der skaterszene ethabliert. zu diesem look gehörten auch lange weite t-shirts mit band aufdruck und weisse hochgezogene socken bis zur wade.

2differ
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.04.2010 - 08:10 Uhr
2differ

@erbschen: word. Wegen der Serien aus LA habe ich mir ja die erwähnte Horn-(taucher-)Brille gekauft;)

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Mag ich Mag ich nicht

0

04.04.2010 - 08:14 Uhr
2differ

@anna-kistner: dir auch. Und viel Respekt. Und ein Text von 1992 zum ermutigenden "Weiter-So" (Drahtgestell ließe sich auch durch Horngestell ersetzen;):

"Blinzeln"

diese zerrende Weltbetrachtung
jener Brillenträger,
deren runde Gläser
zuweilen selbstvergessen
am Pullover abgewischt werden;
das verbogene Drahtgestell
ebenso feixend wie die Augen,
welche kümmernd unbekümmert
Details wahrzunehmen suchen

Dosenknall_mit_Ueberschall
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04.04.2010 - 10:11 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…

buenos aires!

Gargoyle
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7

04.04.2010 - 18:48 Uhr
Gargoyle

Wenn man seinen "Style" vor sich und anderen rechtfertigen muss, dann passt da offensichtlich irgendwas nicht.

RAL2008
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1

04.04.2010 - 23:17 Uhr
RAL2008

"Die beste Brille der Welt":

http://www.germanposters.de/perscheid-ma...

groar
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0

05.04.2010 - 14:24 Uhr
groar

also, dieser artikel kommt jawohl etwas zu spät, um nicht zu sagen, er ist völlig überflüssig.
die nerdbrille ist schon längst im vorort-mainstream angekommen. ein "ja" zur hornbrille ist alles andere als originell. und in einem jahr trägt die autorin das ding auch nicht mehr.

Ringelnatz
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1

05.04.2010 - 16:13 Uhr
Ringelnatz

Schade :o)

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

1

05.04.2010 - 18:05 Uhr
eisengrau

(Also, manchmal glaube ich ja, winterzauber ist mein Vermieter, klopft exakt dieselben Sprüche. Nur, dass mein Vermieter sich nie so nen "schwulen Fidschi-Namen" wie winterzauber zulegen würde, der ist nämlich Biker. ;-D )

Ich kann einer Brille leider überhaupt nichts abgewinnen, sie ist, was sie ist: eine Prothese, und Prothesen machen einfach nicht sexy.
Es war auch kein schöner Augenblick, als ich vor Jahren erfuhr, dass ich jetzt dauerhaft so ein Ding tragen muss, ich hab mich dadurch weder attraktiver noch interessanter gefühlt, nur alt und gehandicapped, und die spürbar verhalteneren Rückmeldungen aus der Frauenwelt haben diesen Eindruck durchaus bestätigt.

Ich hab damals trotzdem eine Hornbrille gewählt, das war eben auch so ein Flucht-nach-vorn-Ding. Warum was Dezentes, wenn eh jeder als erstes die Brille wahrnimmt und erst an zweiter oder dritter Stelle evtl. den Schwung der Augenbrauen oder den Knackarsch?

War allerdings auch in den Neunzigern, und diverse Rockmusiker hatten die Hornbrille bereits salonfähig gemacht. Die ist aber eben inzwischen auch untrennbar mit intellektuell bemühtem Wehklagen zur Gitarre verbunden, daher wird mein nächstes Gestell wohl auch wieder eine Nummer weniger klobig ausfallen.

Cate81
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0

05.04.2010 - 18:20 Uhr
Cate81

Also ich habe zur Zeit eine hässliche Fielmann-Brille, von der der (dunkelblaue) Lack abblättert. Da ich die Brille aber nur zu Hause (sonst Kontaktlinsen) trage, ist es mir relativ wurscht.

Wenn ich wieder dauerhaft eine Brille tragen würde, dann würde ich mich für sowas ganz transparentes, randloses entscheiden, das halte ich noch für den besten Kompromiss zwischen "geht halt nicht anders" und "soll so gut wie möglich aussehen".

smaennchen
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06.04.2010 - 00:28 Uhr
smaennchen

Randlos geht gar nicht ... und verbiegt eh nur!

Mellie78
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4

06.04.2010 - 09:39 Uhr
Mellie78

Auf die Gefahr hin dass ich saumäßig spät dran bin, und das hier schon hundertmal gesagt wurde: Ich mag den Drossel-Satz von der ersten Seite, den mit dem privaten Gesicht. Das find ich hübsch.

Und das Brillen per se mies aussehen ist ein Gerücht.

JoergAuch
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0

06.04.2010 - 10:27 Uhr
JoergAuch

eisengrau sagte:
Warum was Dezentes, wenn eh jeder als erstes die Brille wahrnimmt und erst an zweiter oder dritter Stelle evtl. den Schwung der Augenbrauen oder den Knackarsch?

Für letzteren gibt's ja auch Brillen. Innovativ wäre, die mit sich rumzuschleppen, um den Fokus auf die entsprechende Stelle zu setzen.

Gargoyle
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0

06.04.2010 - 10:30 Uhr
Gargoyle

JoergAuch sagte:
eisengrau sagte:
Warum was Dezentes, wenn eh jeder als erstes die Brille wahrnimmt und erst an zweiter oder dritter Stelle evtl. den Schwung der Augenbrauen oder den Knackarsch?

Für letzteren gibt's ja auch Brillen. Innovativ wäre, die mit sich rumzuschleppen, um den Fokus auf die entsprechende Stelle zu setzen.


Wenn es diese Brillen dann Second Hand auf einem Londoner Flohmarkt geben würde, wären sie nullkommanix DAS Styling-Accessoire für den Hipster von heute. Ich freue mich schon auf die Klamottenpaare.

eisengrau
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0

06.04.2010 - 10:39 Uhr
eisengrau

JoergAuch sagte:
Für letzteren gibt's ja auch Brillen. Innovativ wäre, die mit sich rumzuschleppen, um den Fokus auf die entsprechende Stelle zu setzen.


Da krieg ich immer Druckstellen, wenn ich sowas den ganzen Tag auf habe.

zabaitzu
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-1

06.04.2010 - 11:08 Uhr
zabaitzu

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Anna Kistner nach jedem geschriebenen Satz: "jaa, jaaaah,ah geil, JAAAH" schreit. hm.

chocolatecat
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3

06.04.2010 - 11:14 Uhr
chocolatecat

na das wär doch mal was. ich bin für's audiobook.

Aporia
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2

06.04.2010 - 11:22 Uhr
Aporia

chocolatecat sagte:
na das wär doch mal was. ich bin für's audiobook.

Und für Audiokommentare!

JoergAuch
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0

06.04.2010 - 11:41 Uhr
JoergAuch

Aporia sagte:
chocolatecat sagte:
na das wär doch mal was. ich bin für's audiobook.

Und für Audiokommentare!

Dann könnte man sich ja auch gleich in echt treffen.

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0

06.04.2010 - 11:43 Uhr
JoergAuch

Gargoyle sagte:
Wenn es diese Brillen dann Second Hand auf einem Londoner Flohmarkt geben würde, wären sie nullkommanix DAS Styling-Accessoire für den Hipster von heute. Ich freue mich schon auf die Klamottenpaare.

Ich kauf sowas normal im Baumarkt oder beim Sanitärfachhandel. Gibt's ja inzwischen in ganz viellen Designs.

Gargoyle
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0

06.04.2010 - 11:46 Uhr
Gargoyle

JoergAuch sagte:
Gargoyle sagte:
Wenn es diese Brillen dann Second Hand auf einem Londoner Flohmarkt geben würde, wären sie nullkommanix DAS Styling-Accessoire für den Hipster von heute. Ich freue mich schon auf die Klamottenpaare.

Ich kauf sowas normal im Baumarkt oder beim Sanitärfachhandel. Gibt's ja inzwischen in ganz viellen Designs.


Paah, Baumarkt! Das ist ja, wie wenn Du Deine Leggins bei H&M kaufen würdest. Da fehlt der Hipness-Faktor. Gebrauchte Brillen aus Bahnhofs-Toiletten haben viel mehr Style.

chocolatecat
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0

06.04.2010 - 12:57 Uhr
chocolatecat

also als ich so 11 oder 12 war, haben wir uns im baumarkt diese dichtungsringe gekauft, als armbänder. das war hipp. aber hippness von 12-jährigen zählt wahrscheinlich nich.

Gargoyle
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0

06.04.2010 - 13:16 Uhr
Gargoyle

chocolatecat sagte:
also als ich so 11 oder 12 war, haben wir uns im baumarkt diese dichtungsringe gekauft, als armbänder. das war hipp. aber hippness von 12-jährigen zählt wahrscheinlich nich.


Also ich find´s saucool ;-)

ThomasCrown
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1

06.04.2010 - 14:32 Uhr
ThomasCrown

schön geschriebener text, der leider auf ein paar falschen prämissen und der falschen grundhaltung beruht. aber das wurde hier alles schon mehrfach angesprochen (es gibt tolle brillen, eine persönliche frusterfahrung mit brillen rechtfertigt nicht, eine bewußt nicht zum eigenen gesicht passende brille zu nehmen usw.).

und " Jeder Mensch sieht ohne Brille besser aus." ist auch falsch. es gibt menschen mit brillengesichtern - mrs. crown z.B.


es gibt im übrigen leider sehr wenige optiker, die eine zum gesicht und typ passende brille empfehlen können - für mich das entscheidende manko eines berufsstandes, der von der optik lebt, aber anscheinend nicht von der ästhetik.

milagro
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2

06.04.2010 - 14:38 Uhr
milagro

im osten gabs nur so scheußliche brillen. und wenn man einmal hässliche brillen in ermangelung von alternativen tragen musste, dann fängt man nicht 20 jahre später freiwillig wieder damit an.

ThomasCrown
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0

06.04.2010 - 14:47 Uhr
ThomasCrown

meine brille:
http://www.markus-t.com/
(me, m027. nicht in aubergine, nein)

JoergAuch
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2

06.04.2010 - 15:12 Uhr
JoergAuch

milagro sagte:
im osten gabs nur so scheußliche brillen. und wenn man einmal hässliche brillen in ermangelung von alternativen tragen musste, dann fängt man nicht 20 jahre später freiwillig wieder damit an.

Solche?

ThomasCrown
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0

06.04.2010 - 15:14 Uhr
ThomasCrown

haha, erich, der alte hipster!

milagro
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0

06.04.2010 - 15:16 Uhr
milagro

JoergAuch sagte:
milagro sagte:
im osten gabs nur so scheußliche brillen. und wenn man einmal hässliche brillen in ermangelung von alternativen tragen musste, dann fängt man nicht 20 jahre später freiwillig wieder damit an.

Solche?

na für die mädchen die waren bunt. :)

JoergAuch
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0

06.04.2010 - 15:23 Uhr
JoergAuch

milagro sagte:
na für die mädchen die waren bunt. :)

Stimmt!

diedrossel
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0

06.04.2010 - 16:17 Uhr
diedrossel

gibt es eigentlich eine helmut-kohl-gedächtnis brille zu seinem jahrestag?

JoergAuch
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0

06.04.2010 - 16:21 Uhr
JoergAuch

diedrossel sagte:
gibt es eigentlich eine helmut-kohl-gedächtnis brille zu seinem jahrestag?

Ja, mit rosarotem Glas. Einige tragen sie wohl sehr gerne.

ThomasCrown
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0

06.04.2010 - 16:22 Uhr
ThomasCrown

diedrossel sagte:
gibt es eigentlich eine helmut-kohl-gedächtnis brille zu seinem jahrestag?


ja, ein schwarzes kassengestell.

JoergAuch
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0

06.04.2010 - 16:43 Uhr
JoergAuch

Genau. Schwarzes Kassengestell mit rosarotem Glas. Cool.

Mellie78
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2

07.04.2010 - 09:28 Uhr
Mellie78

ThomasCrown sagte:
meine brille:http://www.markus-t.com/(me, m027. nicht in aubergine, nein)


Isses diskriminierend wenn ich sage dass die ein geiles Gestell hat?

ThomasCrown
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07.04.2010 - 10:58 Uhr
ThomasCrown

Mellie78 sagte:
ThomasCrown sagte:
meine brille:http://www.markus-t.com/(me, m027. nicht in aubergine, nein)


Isses diskriminierend wenn ich sage dass die ein geiles Gestell hat?


aber nein!

atze4
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10.04.2010 - 19:41 Uhr
atze4

ich denke heutzutage gibt es sehr gute design brillen wo sich keiner mehr schämen braucht , motorradbrillen.org

humptidumpti
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27.07.2011 - 14:58 Uhr
humptidumpti

Für mich ein Text zum verlieben! Wie aus dem Herzen gesprochen!

Bei Horn/Kunststoff geht es doch um eine der grundlegenden Designregeln – KONTRAST!

Brillen ohne Kontrast machen BEIGE – und wer will schon BEIGE sein???

Es geht doch gar nicht um Brille oder nicht. Wer keine Kontaktlinsen verträgt hat doch tatsächlich keine Wahl. Ob man damit nun glücklich ist oder nicht. Ich finde mich ohne Brille auch hübscher, aber mit ist auch OK! Aber wenn schon – denn schon! Nicht unbedingt nerdig, lieber Richtung Schmetterling, aber das ist Geschmacks- und Gesichtsformsache. Ausserdem sind Augenbrauchen meines erachtens dafür da, dass man sie auch mit Brillengestell noch sehen kann...


@diedrossel

ein schöner Gedanke – nur leider trägt man die Brille um sehen zu können und wenn man nicht nur eine Lesehilfe braucht, trägt man diese auch Privat. Wenn ich also nichts sehen brauche, liegt mein Privatgesicht im Dunkeln ;-)

Atomiser
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07.02.2012 - 09:30 Uhr
Atomiser

Hornbrille, schwarz is klasse und ein bißchen is schon dran, wenn schon Brille dann Brille und nicht ohne Rahmen, is völlig out !


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