Neun Minuten Ruhe
Ein minimalistisches Live-Set von Nosaj Thing im Video der Woche
Das Video der Woche ist ein Unvideo, das seit einigen Tagen durch die Blogosphäre gereicht wird. Es zeigt nämlich einmal genau das, was tatsächlich passiert: Ein Mensch macht Musik. Ohne Schnickschnack, Effekte, Gags und Zeugs - einfach nur Musik. Mit einer Drum Machine und einem Mikrofon. Doch gerade aus diesem Minimalismus entwickelt sich eine Magie, die den Zuschauer neun Minuten lang auf die Finger des Musikers blicken lässt: Nosaj Thing heißt eigentlich Jason Cheung und lebt in Los Angeles. Vor zwei Jahren verlor der heute 23-Jährige seinen Job und konzentriert sich seitdem ganz aufs Musikmachen. Sein Album "Drift" erschien im vergangenen Sommer.- Wer hat Schuld am Hunger? 16.12.2011
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Alles schon bekannt.
Aber es ist ein guter Junge, ich hab zwar nicht begeistert hingesehen aber doch das ganze min 4 mal angehört. Sehr entspannt.
einem chellisten oder pianisten schaut man nicht mit der gleichen faszination / neugier auf die finger, weil man es 'immer' könnte.
für mich unheimlich interessant, und ich hab mich schon immer gefragt was diese jungs da an den knöpfen immer machen.
ich weiss auch nicht, aber ich tue mich immer noch schwer damit, es als "musikmachen" durchgehen zu lassen, wenn jemand durch rechtzeitiges drücken von triggerpads samples abfeuert bzw. andere samples durch das drehen an knöpfen manipuliert...
aber wahrscheinlich bin ich nur zu oldschool
irgendwas mit rechtzeitigem drücken von tasten um hämmer an saiten zu feuern... oder auch: ja, du bist zu oldschool.
shafty sagte:
hmmm...ja, das ist schon schön und entspannt.ich weiss auch nicht, aber ich tue mich immer noch schwer damit, es als "musikmachen" durchgehen zu lassen, wenn jemand durch rechtzeitiges drücken von triggerpads samples abfeuert bzw. andere samples durch das drehen an knöpfen manipuliert...aber wahrscheinlich bin ich nur zu oldschool
total. echt mann.
was ist mit oldschool vangelis? der hat im prinzip auch nichts anderes gemacht, als technische musik durch drücken von knöpfen und schieben von reglern zu erzeugen. ... oder denk doch mal an kraftwerk ...
erbschen sagte:
der hat im prinzip auch nichts anderes gemacht, als technische musik durch drücken von knöpfen und schieben von reglern zu erzeugen. ... oder denk doch mal an kraftwerk ...
vorsicht...in den ersten jahrzehnten von kraftwerk gab's noch nichts, wo man einfach nur hätte ein knöpfchen drücken müssen...das war verdammt harte technische arbeit, manche instrumente mussten gar selbst entwickelt werden.
erbschen sagte:
@osten: selber vorsicht. am ende kommt technischer sound heraus, der musik genannt werden darf. egal wie schweisstreibend, oder einfach das komponieren am ende ist.
ich wollte nur betonen, dass man zu damaligen zeiten nicht einfach nur irgendwelche knöpfe drücken brauchte und schon kam ein tolles sample. der aufwand war um ein viiiiiiiiiiiiiieeeeeelfaches höher und ist eigentlich kaum vergleichbar.
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30.03.2010 - 19:02 Uhr
TheJoker