30.03.2010 - 18:30 Uhr

3 31 Über Twitter weiterempfehlen

Neun Minuten Ruhe

Text: maria-freilich

Ein minimalistisches Live-Set von Nosaj Thing im Video der Woche

Das Video der Woche ist ein Unvideo, das seit einigen Tagen durch die Blogosphäre gereicht wird. Es zeigt nämlich einmal genau das, was tatsächlich passiert: Ein Mensch macht Musik. Ohne Schnickschnack, Effekte, Gags und Zeugs - einfach nur Musik. Mit einer Drum Machine und einem Mikrofon. Doch gerade aus diesem Minimalismus entwickelt sich eine Magie, die den Zuschauer neun Minuten lang auf die Finger des Musikers blicken lässt: Nosaj Thing heißt eigentlich Jason Cheung und lebt in Los Angeles. Vor zwei Jahren verlor der heute 23-Jährige seinen Job und konzentriert sich seitdem ganz aufs Musikmachen. Sein Album "Drift" erschien im vergangenen Sommer.


Neue Magazin-Texte:

Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!

Textoptionen
Mehr Texte von
maria-freilich
Mehr Texte zum Label
VideoderWoche
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
31 Kommentare

speichern

Alle Kommentare anzeigen

TheJoker
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 19:02 Uhr
TheJoker

Mir kommt es vor, als gibt es immer mehr junge Musiker, die qualitatitiv sehr hochwertige Musik machen: The XX, Joanna Newsom, Dorian Concept, Nosaj Thing, Laura Marling.

komber
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 19:14 Uhr
komber

Durch Blogs geistern, ist genau der richtige Ausdruck.
Alles schon bekannt.

Aber es ist ein guter Junge, ich hab zwar nicht begeistert hingesehen aber doch das ganze min 4 mal angehört. Sehr entspannt.

erbschen
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 19:23 Uhr
erbschen

die magie liegt darin, weil man sowas noch nie gesehen hat.
einem chellisten oder pianisten schaut man nicht mit der gleichen faszination / neugier auf die finger, weil man es 'immer' könnte.

für mich unheimlich interessant, und ich hab mich schon immer gefragt was diese jungs da an den knöpfen immer machen.

shafty
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

1

30.03.2010 - 19:38 Uhr
shafty

hmmm...ja, das ist schon schön und entspannt.
ich weiss auch nicht, aber ich tue mich immer noch schwer damit, es als "musikmachen" durchgehen zu lassen, wenn jemand durch rechtzeitiges drücken von triggerpads samples abfeuert bzw. andere samples durch das drehen an knöpfen manipuliert...
aber wahrscheinlich bin ich nur zu oldschool

Nelson_
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

1

30.03.2010 - 19:43 Uhr
Nelson_

@ shafty
irgendwas mit rechtzeitigem drücken von tasten um hämmer an saiten zu feuern... oder auch: ja, du bist zu oldschool.

erbschen
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 20:15 Uhr
erbschen

shafty sagte:
hmmm...ja, das ist schon schön und entspannt.ich weiss auch nicht, aber ich tue mich immer noch schwer damit, es als "musikmachen" durchgehen zu lassen, wenn jemand durch rechtzeitiges drücken von triggerpads samples abfeuert bzw. andere samples durch das drehen an knöpfen manipuliert...aber wahrscheinlich bin ich nur zu oldschool


total. echt mann.
was ist mit oldschool vangelis? der hat im prinzip auch nichts anderes gemacht, als technische musik durch drücken von knöpfen und schieben von reglern zu erzeugen. ... oder denk doch mal an kraftwerk ...

dem_osten_so_nah
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 20:20 Uhr
dem_osten_so_nah

erbschen sagte:
der hat im prinzip auch nichts anderes gemacht, als technische musik durch drücken von knöpfen und schieben von reglern zu erzeugen. ... oder denk doch mal an kraftwerk ...

vorsicht...in den ersten jahrzehnten von kraftwerk gab's noch nichts, wo man einfach nur hätte ein knöpfchen drücken müssen...das war verdammt harte technische arbeit, manche instrumente mussten gar selbst entwickelt werden.

BrainsenOverkill
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 20:24 Uhr
BrainsenOverkill

hab ich letztens live gesehen, auch sehr faszinierend. Das Album und die LP sind sehr empfehlenswert, ist fuer mich immer der perfekte Soundtrack zur Urbanitaet. Bisschen, ruhig, bisschen duester, bisschen U-bahn-fahren.

erbschen
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 20:32 Uhr
erbschen

@osten: selber vorsicht. am ende kommt technischer sound heraus, der musik genannt werden darf. egal wie schweisstreibend, oder einfach das komponieren am ende ist.

dem_osten_so_nah
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

30.03.2010 - 20:34 Uhr
dem_osten_so_nah

erbschen sagte:
@osten: selber vorsicht. am ende kommt technischer sound heraus, der musik genannt werden darf. egal wie schweisstreibend, oder einfach das komponieren am ende ist.

ich wollte nur betonen, dass man zu damaligen zeiten nicht einfach nur irgendwelche knöpfe drücken brauchte und schon kam ein tolles sample. der aufwand war um ein viiiiiiiiiiiiiieeeeeelfaches höher und ist eigentlich kaum vergleichbar.

Weiter Seite 1 2 3 4

Alle Kommentare anzeigen


Speichern

Jetzt-Mitglied

maria-freilich offline

maria-freilich

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.