Vorausschauende Rückschau: Das wird mal retro
USB-Sticks, Bionade oder die furchtbaren Ed-Hardy-Shirts? Welche Gegenstände wir jetzt aufbewahren sollten, um sie in dreißig Jahren gewinnbringend auf dem Flohmarkt verhökern zu können.
Früher war alles besser. Je älter wir werden, desto häufiger geht uns dieser Gedanke zumindest durch den Kopf. Zum Beispiel, wenn wir unser altes Kinderzimmer ausräumen oder den Quelle-Katalog aus dem Jahre 1976 in die Hände bekommen. Es entstehen dann Bilder Kopf, die sich als Geschichten auf Papier bannen lassen und ein ganzes Heft füllen könnten. Das Magazin gibt es tatsächlich. Es nennt sich „Retro-Trend“ und liegt seit ein paar Wochen an jedem gut sortierten Kiosk aus. Das „Magazin für Klassiker“ (so der Slogan) versammelt auf seinen hochglänzenden Seiten alles Wissenswerte rund um Rennräder, Kassetten, Polaroid-Kameras und Dieter-Thomas Heck. Es macht Spaß, das Ding zu lesen. Irgendwie lässt es einen aber auch nachdenklich werden. Wie kommt es, dass sich manche Gegenstände so unauslöschlich in das Gedächtnis einer Generation eingraben? Gibt es Gesetze, aus denen sich ableiten lässt, welche Dinge der Jetztzeit uns auf zukünftigen Flohmärkten reich werden lassen? Die jetzt.de-Redaktion hat auf den folgenden Seiten neun Gegenstände versammelt, von denen wir annehmen, dass sie in spätestens dreißig Jahren Kultstatus erlangt haben. Was meinst du: Welcher Modetrend von heute wird später mal als „total retro“ auf American Apparel Kleiderbügeln wiederbelebt werden? Welchen Gegenstand bewahrst Du auf, damit ihn Deine Kinder eines Tages ehrfurchtsvoll aus der Gerümpelkammer fischen können?
- 10x2011 30.12.2011
- Gemacht! Geschafft! 26.12.2010
- Hundstage 22.07.2010
- Zauberwürfel und Flummi: Über die Spieldrogen unserer Kindheit 10.06.2010
- Und jetzt noch Space Night! 30.03.2010
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