Suche dich Vielerorts vergebens
Text: revhoros
Suche dich Vielerorts vergebens
Suche dich im Überall da draußen
Doch bist du nirgends aufzufinden
Deine Abwesenheit ist so gänzlich
Dass Sinnlosigkeit mein Lebenspuls senkt
Und angestrengtes Suchen Müdigkeit bewirkt
Alles scheint so leer
Als ob du niemals dagewesen wärst
Wohin ich auch schaue, nichts als Hülle
Angefüllt mit leerem Schein
In meiner Sicht nur grenzenloses Nichts
Mein Sehnen, mein Suchen
So nach außen auf die Welt gerichtet ist
Dass ich mich selbst vergess’
Die Liebe in der Ferne such’
Nur nicht an ihrem Platze
Mich erinnere, zumindest ahne
Dass sie wahrlich existiert
Auch wenn ich sie grad’ nicht finden kann
Bis ich nach Innen blick’
Auf den Ort schau’ der mir am nächsten ist
Bis ich nach Innen blick’
Und in mir das Geliebte erkenne
Und in dieser ewig’ Sekunde
Außenwelt vereint, im Liebeslicht erstrahlt
Durch das Prisma meines liebenden Sein
Liebe nun ausnahmslos in aller Fülle sichtbar wird
So scheint mir der Gedanke nahe
Im liebeslosen Außen wachen die Illusionen
Wo suchen ohne Ende ihr ungeduldig’ Fordern ist
In mir jedoch ein Ruhen
Ein friedlich reales Innewohnen
Allezeit zu finden ist
In dessen Ruhepunkt vom Herrlichsten bewohnt
Du und ich, wir beide unzertrennlich
Mit Liebe in Vermählung sind
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