Ziehe meine Bahnen
Text: revhoros
Ziehe meine Bahnen
Einem leuchtend’ Sterne gleich
Ziehe meine Kreise
Gehe dorthin, wohin es mich ruft
Lass mich leiten durch die Liebe-Anziehungskraft
Die in Zartheit Planeten bewegt
Lass mich von ihr führen, ergebe mich ihr
Und von Liebe aus der Bahn geworfen
Bewegt es mich zu dir hin
Nehme meine Bahnen, auch deine wahr
Und sehe eine Dritte
Die uns in unser aller Zentrum führt
Komm dir näher
Und empfinde das werdend kritisch Masse
Geburt eines neuen Sternes nährt
Verstehe wie unser beider Näherkommen
Göttlich feuchte Befruchtung erfährt
Irdisch’ Schranken sich öffnen
Um den Raum der Ewigkeit zu offenbaren
Alles ist da, ist mehr als genug
Und dennoch ein Wunder geschieht
Es wird aus Leichtigkeit noch mehr geboren
Geboren nicht aus Wille
Geboren des Gebären willens
Nehme Zartheit wahr
Die auf eine besondere Art so zerbrechlich ist
Dass ein Hauch meines Willens
Sie verflüchtigen kann
Zartheit
Dem ungeborenen Kinde gleich
Das auf seinem Weg der Erfüllung
Jeglich’ leisem Willen weicht
Bin behutsam, um dieses zu vermeiden
So sehe ich nun vor mir offenbart
Wie sich Energien in reinster Weise
Miteinander lieben, sich einigen
Und in freudvollem Lebendigsein
Einen wirbelnden Tanz der Liebe zeugen
Schaue göttlich Gleichung
Aufgezeichnet auf Gebotes Tafel
Siehe da, eins und eins ergibt die Drei
Sehe zwei Wege in scheinbar’ Gegenrichtung weisen
Dazwischen zart, fast unsichtbar
Ein Dritter, der von überall her
In allgegenwärtig’ Mitte führt
Unzählig’ Möglichkeit meine Wahl erschwert
Sehe ich nicht das Dritte
Das mich mit Leichtigkeit Entscheidung lehrt
Mein Wegmaß soll von nun an sein
Das zarte Dritte, das stetig aus dem Raume ruft
Und das ich nun mit innerem Ohr
Mit ganzem Körper
Zu hören, zu verstehen such’
Das unbekannte Dritte ich nun beschwör zu erscheinen
Weil ich ihm beharrlich folgen mag
Um bewusst ein Anwesender
Bei dir und bei mir zu sein
Im liebend’ familiären Kreise
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