Harmonie in China
Text: daniel_21
Seit 1950 hält China Tibet besetzt. Diktator Mao Zedong erklärte die friedliche Befreiung Tibets als erstes Staatsziel. Allerdings mussten die chinesischen Besatzer bald feststellen, dass die Tibeter nicht darauf gewartet hatten, befreit zu werden.
Die Tibet Initiative Deutschland organisiert den heutigen Gedenktag in mehr als 1000 deutschen Städten. Sie erinnert damit an den 10. März 1959. Damals lehnten sich die Tibeter gegen ihre Besatzer auf. Mehr als 15 000 Mönche ließen dabei ihr Leben. Zu schlecht waren sie ausgerüstet, um sich wehren zu können. Dem Aufstand gingen Gräueltaten der Chinesen in Osttibet voraus. Außerdem neigten sich die Vorräte in der Hauptstadt Lahsa durch die Besatzung dem Ende zu. Während der Unruhen floh der Dalai Lama mit rund 80 000 Tibetern nach Indien. Bis heute sind die Mönche nicht zurückgekehrt.
Die tibetische Flagge ist in China verboten. Allein der Besitz wird mit mehrjähriger Haft bestraft. Die Nationalflagge zeigt beispielsweise zwei Schneelöwen, die die Verbindung von weltlichem und spirituellem Leben symbolisieren. Die Sonne stellt die Lebensfreude der Einwohner dar, während ihre Strahlen die Urstämme Tibets und ihre Schutzgötter symbolisieren.
Der Dalai Lama hat die politische Unabhängigkeit für Tibet längst aufgegeben und strebt nur noch eine kulturelle Autonmie der Tibeter an.
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