Kinderchor goes Indie: Das Phoenix-Video
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man das Internet innerhalb kurzer Zeit auf sich aufmerksam machen kann: Entweder man dreht ein Sextape oder (wenn man dafür zu jung oder zu alt ist) man singt aus völlig fachfremder Perspektive Pop-Songs nach. Der Young@Heart-Seniorenchor hat es mit dieser (der zweiten) Strategie sogar zu einem Film gebracht. Die Herrschaften sangen Punk-Songs und eroberten damit die Aufmerksamkeit der (Netz-)Öffentlichkeit. Ganz ähnlich funktioniert das Modell des PS22 Chorus aus dem New Yorker Stadtteil Staten Island. Hier leitet Gregg Breinberg einen Schülerchor und lässt moderne Songs nachsingen. Damit hat der Pferdeschwanz-tragende Vertrauenslehrer-Typ riesigen Erfolg: Prominente Blogger und Musiker sind erklärte Fans des Chors und verhelfen ihm zu großer Aufmerksamkeit: "Ehrlich gesagt habe ich damit überhaupt nicht gerechnet", erklärte Breinberg im vergangenen Sommer als die internationale Presse auf die New Yorker Schule mit der Nummer 22 aufmerksam wurde. "Aber diese Kinder haben soviele Hindernisse überwinden müssen, um ihren Stimmen Gehör zu verschaffen, sie haben es verdient." Tatsächlich ist zählt die P22 nicht gerade zu den Eliteschulen New Yorks. Die 70 Schüler des Chors kommen aus zum Teil schwierigen Familienverhältnissen und so genannten bildungsfernen Schichten. Doch dank des Engagements von Breinberg, den die Schüler liebevoll "Mr B" nennen, haben sie offenbar eine Aufgabe gefunden, die ihnen Spaß macht: Sie singen Pop-Songs nach. Und seit dieser Woche sogar so, dass selbst coole, vermeintlich bildungsnahe Indie-Kids nicht mehr dran vorbeikönnen. Der Beweis folgt hier im jetzt.de-Video der Woche:- Wer hat Schuld am Hunger? 16.12.2011
- Durchschnittsbürger für Obama 05.04.2011
- Mit der Handkamera durchs Erdbebengebiet 28.03.2011
- 18 Millionen mal gesehen, Millionen mal gemobbt 22.03.2011
- Liebe Afrikaner! 17.03.2011
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Ich kann mit dem Wort Indie immer nie was anfangen.
buntstiftsuechtig sagte: gibt es im deutschen ein lied welches von kindern so intensiv wie viele englische gesungen bzw verstanden (ohne lange interpretationen) werden kann?
Na, »Bolle« oder so was...
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
Digital_Data sagte:
Also zunächst mal ist das übersteuert, dass einem die Ohren weh tun. Dann ist die Kameraführung sowas von unter aller Kanone, dass es schlimmer nicht geht. Mag sein, dass die Kinder nett sind, aber dann muss man das auch entsprechend präsentieren.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
Man kann aber auch einfach mal nur auf die Kids und den Gesang achten, anstatt immer nur rumzunnölen.
Von der Truppe gibts Videos, dagegen is die Kameraführung hier preisverdächtig. Darum gehts aber weder im Artikel noch im Clip.
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09.03.2010 - 23:04 Uhr
EloiseMigraine
meinst du scala? die sind ja aber auch älter und äh nur mädels.