09.03.2010 - 18:30 Uhr

1 21 Über Twitter weiterempfehlen

„Wir bieten eine Street-View-Ansicht verbunden mit Second Life in real“

Text: johanna-kempter

Deutschland diskutiert gerade die Frage: Darf Google für seinen Dienst Street View deutsche Straßen im Netz zeigen? Dabei gibt es ein solches Angebot schon längst: Bei sightwalk.de kann man online durch Köln, Berlin und München spazieren.

Noch in diesem Jahr will Google seinen Dienst Street View in Deutschland starten. Das Ziel ist es, 360-Grad-Aufnahmen aller öffentlichen Straßen und Plätze Deutschlands zur Verfügung zu stellen. Bürger, Datenschützer und Politiker protestieren, weil sie die Privatsphäre in Gefahr sehen. Das Verbraucherschutzministerium bietet auf seiner Homepage sogar ein Musterschreiben zum Widerspruch an. Damit kann man im Voraus gegen die Veröffentlichung von Bildern der eigenen Person, von Fahrzeugen, Gebäuden oder Grundstückseigentum widersprechen.

Doch während Google noch damit beschäftigt ist, ganz Deutschland abzulichten, kann man sich auf der Internetseite Sightwalk schon durch einige deutsche Städte klicken. Wir haben mit Leon Fuller (29), Vertriebsleiter des Kölner Unternehmens, über die Diskussion rund um Google Street View und das Konzept von Sightwalk gesprochen.

jetzt.de: Wie lange gibt es Sightwalk schon?
Leon:
Wir sind online seit April 2009. Angefangen haben wir mit Köln und dann sind wir stetig gewachsen. Mittlerweile zeigen wir neben Köln die Städte Bonn, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart.

jetzt.de: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Sightwalk ins Leben zu rufen?
Leon:
Wir machen das Ganze, weil wir denken, dass das eine Schnittstelle ist, die wir auch selber privat nutzen würden. Wir wollen den Leuten einen Service bieten – und keine Datenkrake sein.

Virtueller Spaziergang zum Kölner Dom.

jetzt.de: Wie unterscheidet ihr euch von Google Street View?
Leon:
Wir wollen nicht wie Google blind links und rechts abbilden, sondern schauen, wo Bedarf besteht. Street View zeigt ja flächendeckend alles, wir haben dagegen ein dreiteiliges Konzept: Wir suchen die Bereiche einer Stadt, die touristisch, kulturell und kommerziell relevant sind. Das sind dann jeweils die Stadtzentren. Wir fahren also nicht die Wohngebiete ab.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist das Angebot, das wir den Leuten bieten. Google ist einfach eine Plattform: Man kann sich durch die Welt klicken und das war’s dann. Wir haben ein interaktives Angebot. Wir versuchen, die Leute hungrig auf die Welt vor der Haustür zu machen. Wir haben eingebettete Informationen, bei uns kann man online einkaufen, online taggen – eben viel mehr teilhaben als bei Google.

jetzt.de: Wie funktioniert denn das Einkaufen?
Leon:
Wir haben eine Suchfunktion. Da kannst du zum Beispiel den Namen eines Geschäfts eingeben, dann hüpfst du direkt in das Geschäft rein und hast eine Innenpanoramaansicht. Wenn du dann in die Jackenabteilung klickst, öffnet sich automatisch der Jacken-Online-Shop. Wir bieten quasi eine Street-View-Ansicht verbunden mit Second Life in real.

jetzt.de: Und das Taggen?
Leon:
Wenn du zum Beispiel eine Party veranstaltest und deinen Freunden mitteilen willst, wo sie stattfindet, taggst du deine Wohnung. Dann kannst du eine Ansicht davon verschicken. Die Empfänger klicken auf den Link und sehen, wo die Party ist. Das kann man natürlich so einstellen, dass der Tag nur für die Freunde sichtbar ist.

jetzt.de: Street View wird momentan sehr kritisch beäugt. Habt ihr ähnliche Probleme?
Leon:
Google ist so riesig, die können auch sagen: „Verklagt uns halt!“ Wir haben da keine Lust darauf. Schon während der Entwicklung von Sightwalk haben wir uns mit Datenschützern auseinandergesetzt, das Gespräch gesucht, die Richtlinien eingehalten – also Sachen wie die Unkenntlichmachung von Gesichtern, Nummernschildern und von Hausnummern und die Kamerahöhe ...

jetzt.de: ... die Kamerahöhe ist ja einer der Kritikpunkte an Google Street View ...
Leon:
... Google fotografiert aus etwa drei Metern Höhe. Die typische Zaunhöhe ist etwa zwei Meter. Google kann den Leuten also über den Zaun fotografieren. Das Problem haben wir nicht: Unsere Kamerahöhe ist 1,80 Meter, also in etwa die Perspektive eines ausgewachsenen Mannes. Wir können uns also zurücklehnen, weil wir nicht über den Zaun schauen. Wir haben uns von vornherein etwas dabei gedacht, als wir die Höhe so gewählt haben.

jetzt.de: Melden sich bei euch trotzdem Leute, die Abbildungen unterbinden wollen?
Leon:
In dem knappen Jahr, das wir jetzt online sind, haben sich vielleicht fünf Leute gemeldet. Die wollten dann zum Beispiel, dass wir ihren ganzen Körper unkenntlich machen. Die Gesichter machen wir sowieso unkenntlich, wie vorgeschrieben. Wir haben innerhalb einer Stunde reagiert und alles war gut. Von der ganzen Hysterie, die gerade in den Medien verbreitet wird, merken wir wenig. Wir haben eben keine 0800-Nummer, wo du dann irgendwo in einem Call-Center landest, sondern dein Anruf landet direkt bei mir. Ich geb’ das Ganze weiter und der Techniker kümmert sich darum.

jetzt.de: Wie geht es weiter mit Sightwalk?
Leon:
Es gibt noch einige interessante Städte in Deutschland, zum Beispiel Frankfurt oder Bremen. Aber momentan wollen wir eher das Angebot, das wir haben, detailgetreuer machen und verbessern. Wir haben alle relevanten Gebiete unserer Städte – wieso soll ich in den Vorort gehen und Schrebergärten ablichten? Das interessiert mich persönlich auch nicht. Was gibt’s da zu entdecken? Nichts!

jetzt.de: Welche Reaktionen bekommt ihr auf euer Angebot?
Leon:
Wir kommen durchweg besser weg als Google, weil die Menschen erkennen, dass wir einen anderen Anspruch haben. Wenn mich jemand fragt, was wir machen, dann freue ich mich, dass ich es ihm erklären darf. Wir haben mit Sightwalk etwas Tolles geschaffen, darauf sind wir stolz und wir reden gerne darüber.

jetzt.de: Was hältst du von der Diskussion um Google Street View?
Leon:
Politisch gesehen handelt es sich meiner Meinung nach um ein klassisches „Ich-profiliere-mich“-Thema. Aber ich kann verstehen, dass die Leute keine Lust darauf haben, dass ihnen Google über den Zaun schaut. Da hätte ich auch keine Lust drauf. Deswegen habe ich ja auch ein anderes Produkt entwickelt und arbeite nicht bei Google.

jetzt.de: Hast du Bedenken, dass ihr euer Angebot aus rechtlichen Gründen in Zukunft einschränken oder verändern müsst?
Leon:
Ich bin professionell und persönlich gespannt, wie sich das entwickelt. Welche Anpassungen die neuen Entwicklungen implizieren, steht in den Sternen. Deswegen wäre das alles spekulativ. Wir können nur unser Bestes tun und schauen, dass wir den Vorschriften und unseren persönlichen Ansprüchen genügen.


Neue Magazin-Texte:

Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!

Textoptionen
Mehr Texte von
johanna-kempter
Mehr Texte zum Label
Interview
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
21 Kommentare

speichern

Alle Kommentare anzeigen

urban_hex
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

09.03.2010 - 21:54 Uhr
urban_hex

"Wie seit ihr auf die Idee gekommen, ..."
aua

der Vertriebsleiterstil ist unzweifelhaft herauszulesen, aber er wird selbst wissen dass er gegen Google keine Chance hat, egal wie schlecht er Google auch reden will. Wundert mich auch nicht, dass so wenig anrufen, wer kennt die Seite schon, logisch, dass er das persönlich abwickeln kann... .

Fazit: bisschen Werbung, mehr nicht.

nase123
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

09.03.2010 - 23:53 Uhr
nase123

Selten so gelacht, was Hr. Leon hier für eine peinliche One-Man-Show abzieht.
Ein Bekannter kennt den Hr. Leon nun zufällig persönlich und weiß aus Gesprächen recht genau wie man bei sightwalk drauf ist.
Fakt ist, dass sightwalk ebenfalls wie Google ca. bei 2,50 m fotografiert (kann jeder selbst testen: man schaue sich einfach nur mal beliebig die Bilder auf der Webseite an, wo man sich immer weit über den Köpfen der Passanten befindet).

Diese fast schon dummdreiste Lüge und präventive Rechtfertigung mit der Kamerahöhe ist nichts anderes als eine Verzweiflungstat, weil sightwalk nach den Rechtsgutachten gegen Street View (konkret der §201a StGB bzw. §59 UrhG, wo sighwalk Aufnahmen von Kunstwerken kommerziell vermarktet ohne ausdrückliches Einverständnis der Künstler eingeholt zu haben) sich ebenso rechtswidrig ist wie SV selbst. Das ist man sich intern übrigens auch bewusst. Daher auch die unverblümt freche Aussage, dass erstmal keine weiteren Städte erfasst werden (ja warum wohl, wenn man genau weiß, dass es illegal ist... ;-) - macht ja kein Investor mit, bevor das nicht geklärt ist).

Noch dazu haben die bei sightwalk große Probleme mit ihren Investoren und Kunden, weil Street View (wenn es kommt) die gleichen Dienste besser und vor allen kostenfrei anbietet, für die Sightwalk bei Ladengeschäften jetzt noch horrendes Geld verlangt (Verlinkung von Geschäften gegen Entgelt, 360°-Innenaufnahmen und interaktives Shopping gegen Entgelt - mal sollte einfach mal nach Google Store View googlen). Hier wird sighwalk in absehbarer und sehr kurzer Zeit schlichtweg überrollt und mit dem Modell baden gehen. Wer bezahlt den als Kunde viel Geld für eine Verlinkung auf sightwalk, wenn er die auf Google umsonst haben kann? Das ganze Geschäftsmodel krankt, weil es nicht als eine schlechte Kopie zu Street View ist. Und hinzu kommt noch, weil die Bildqualität wirklich unter aller Sau ist (und da ist Street View schon qualiätstechnisch nicht sehr toll).

Übrigens - die Aussage, dass sich nur 5 Leute gemeldet/beschwert haben soll, ist der Oberhammer an Lüge. Laut eigener Aussage zu dem Bekannten sind es schon mehrere Hundert emails und sighwalk weigert sich sogar, Aufnahmen von Wohngebieten (die übrigens auch entgegen der Aussagen von Hr. Leon enthalten sind - man schaue einfach mal auf die Plattform) zu entfernen - bei Street View ist das möglich.

Das Interview und die Aussagen von Hr. Leon sind zusammengefasst ein einziger Witz und man fragt sich ernsthaft, wen er hier für "dumm" verkaufen will. Die User oder gar seine Kunden?

Warum die "Süddeutsche" hier nicht einmal grundlegende Recherchen ob der Richtigkeit der Aussagen unternommen habt, ist mehr als verwunderlich.

Digital_Data
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

1

10.03.2010 - 00:17 Uhr
Digital_Data

Ich finde es schon immer interessant, wenn jemand sagt, das macht doch kein Mensch. Hätte man wohl vorher auch über Twitter gesagt. Auch Wohnviertel können interessant sein, wenn man z.B. ein mögliches Umzugsgebiet erkundet und prüft, was es dort für Geschäfte gibt, oder wenn man Freunden zeigen will wo man wohnt um nur zwei Beispiele zu nennen.

Digital_Data

Liane75
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

10.03.2010 - 00:34 Uhr
Liane75

Naja, man muss nicht unbedingt ausgebildeter Betriebswirt zu sein um zu erkennen daß bei sighwalk irgendwas nicht zu funktionieren scheind.

Wenn der Service von den Kunden gut angenommen werden würde, dann wäre man mit Eile dran noch weitere Städte zu virtualisieren um Street View irgendwann Paroli zu bieten. So aber flüchtet man sich in die Aussage *Aber momentan wollen wir eher das Angebot, das wir haben, detailgetreuer machen und verbessern.*.
Finde den Fehler :D

PS: Habe grad selbst auf die Plattform geschaut. Die Aufnahmequalität ist ja katastrophal!

amylose
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

10.03.2010 - 07:01 Uhr
amylose

Das Pentagon kann Live Beobachten,
an jeden Ort der von Interesse,
der Bürger vielleicht nie?

soylentyellow
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

3

10.03.2010 - 09:39 Uhr
soylentyellow

Warum man NIE den PR Typen fragen sollte wenn man etwas wissen will. Wie geschickt der die Fragen NICHT beantwortet sondern drumherum und untendurchredet - könnte auch Politiker sein.

Jemand schenke der SZ ein Wörterbuch PR-Deutsch, Deutsch-PR

Beispiel gefällig?

jetzt.de: Wie seit ihr auf die Idee gekommen, Sightwalk ins Leben zu rufen?
Leon: Wir machen das Ganze, weil wir denken, dass das eine Schnittstelle ist, die wir auch selber privat nutzen würden. Wir wollen den Leuten einen Service bieten – und keine Datenkrake sein.

Aha, vorher in einem Loch gelebt und *noch nie* von google Street View gehört? Hört sich für mich eher an wie die Jamba Brüder, die ganz schnell ein online-Auktionshaus gegründet haben kurz nachdem ebay.com aufgemacht hat und sich dann haben aufkaufen lassen.
"kein Datenkrake" Aha, sightview speichert die Daten also nicht, oder was?

jetzt.de: Wie unterscheidet ihr euch von Google Street View?
Leon: Wir wollen nicht wie Google blind links und rechts abbilden, sondern schauen, wo Bedarf besteht. Street View zeigt ja flächendeckend alles, [und wir nicht]

Super, schon mal bemerkt dass deutsche Innenstädte in der Regel sehr homogen sind? Der Hauptunterschied ist doch, ob zuerst Pimkie und dann Orsay kommt oder andersrum, und wo sich Fielmann und H&M befinden. Ob das wirklich interessant ist?

Leon: Ein weiterer wichtiger Unterschied ist das Angebot, das wir den Leuten bieten. Google ist einfach eine Plattform: Man kann sich durch die Welt klicken[und bei uns nur durch Köln und München]

'nuff said.

Leon: [Bei uns kann man] online taggen – eben viel mehr teilhaben als bei Google.

Ah ja - noch nie aufgefallen dass bei google da auch steht dass es sich bei diesem Gebäude um die Nationalgalerie doer Greti's Cafe handelt? Nein? Noch nie? Wirklich?

jetzt.de: Und das Taggen?
Leon: Wenn du zum Beispiel eine Party veranstaltest und deinen Freunden mitteilen willst, wo sie stattfindet, taggst du deine Wohnung.

Bei google maps gebe ich einfach die Adresse ein et voilà, da isses. Oder wenn ich die Adresse (Postkarte: Was war seine Hausnummer? Straße entlangklicken, aha, das grüne Haus, 6a, super, kommt an).

jetzt.de: Melden sich bei euch trotzdem Leute, die Abbildungen unterbinden wollen?
Leon: [...] Die Gesichter machen wir sowieso unkenntlich, wie vorgeschrieben. Wir haben innerhalb einer Stunde reagiert und alles war gut.

Macht google natürlich alles überhaupt nicht. Not.

jetzt.de: Welche Reaktionen bekommt ihr auf euer Angebot?
Leon: Wir kommen durchweg besser weg als Google, weil die Menschen erkennen, dass wir einen anderen Anspruch haben.

Ja, und so, erm, konkret, anderer Anspruch, hmm, klar, sicher, ne.

jetzt.de: Was hältst du von der Diskussion um Google Street View?
Leon: Politisch gesehen handelt es sich meiner Meinung nach um ein klassisches „Ich-profiliere-mich“-Thema. Aber ich kann verstehen, dass die Leute keine Lust darauf haben, dass ihnen Google über den Zaun schaut. Da hätte ich auch keine Lust drauf. Deswegen habe ich ja auch ein anderes Produkt entwickelt und arbeite nicht bei Google.

Würdest aber gerne? Das Produkt ist schon anders, weil, erm, viel kleiner, das ist doch wie, hm, die Pizzeria um die Ecke liefert, amazon auch, aber das ist doch eine ganz andere Hausnummer und nicht vergleichbar.

etzt.de: Hast du Bedenken, dass ihr euer Angebot aus rechtlichen Gründen in Zukunft einschränken oder verändern müsst?
Leon: Ich bin professionell und persönlich gespannt, wie sich das entwickelt.

Also auf gut deutsch "ja, scheiße Mann, ich hab Schiss dass uns das verboten wird und dann ist die Kohle futsch!", oder?

Meander
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

1

10.03.2010 - 10:46 Uhr
Meander

@Soylentyellow: Du sprichst mir aus der Seele. Danke dafür.

tricia_81
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

-1

10.03.2010 - 11:32 Uhr
tricia_81

urban_hex sagte:
"Wie seit ihr auf die Idee gekommen, ..."
aua


vor aller entrüstung über pr-henis: bitte nicht grundsätzliche orthographische gegebenheiten vernachlässigen! frau autorin @johanna-kempter: seiD, nicht seiT! das ist ja peinlich!

Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

10.03.2010 - 11:37 Uhr
tricia_81

danke!

kakaoseele
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

10.03.2010 - 11:59 Uhr
kakaoseele

krasses teil

Weiter Seite 1 2 3

Alle Kommentare anzeigen


Speichern

Jetzt-Mitglied

johanna-kempter offline

johanna-kempter

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.