Jungs, könnt ihr uns die chatroulette-Pimmel erklären?
Text: penni-dreyer
Immer zum Wochenende: Jungs fragen Mädchen fragen Jungs. Weil manches kapiert man einfach nicht, bei denen.
Die Mädchenfrage
Weil ich immer alles ausprobieren muss, was neu und von den Jonas Brothers für gut befunden wird, habe ich mich in den vergangenen Tagen in die Untiefen von chatroulette begeben – einer Website, die von einem 17-jährigen Russen programmiert wurde und in der ganzen Internet-Welt für Aufregung und Gekicher sorgt. Das Prinzip ist recht simpel: Sobald man sich auf chatroulette begibt, wird man zufällig mit einem Fremden verbunden. Und mit einem Klick auf den „Next“-Button kann man sich zum nächsten durchklicken. Das Neue daran ist die Tatsache, dass die meisten User ihre Webcam angeschaltet haben, so dass man sich nicht nur unterhalten, sondern auch anschauen kann.
Offensichtlich haben die perversen Menschen dieser Welt nur auf eine Erfindung wie diese gewartet, denn jeder vierte Chatter hat seine Kamera nicht auf sein Gesicht, sondern auf seinen erigierten Penis gerichtet, den er dann auch schön bearbeitet. Ich glaube ehrlich, ich habe seit vorgestern mehr Schwänze gesehen, als ein durchschnittliches Porno-Starlet zu den guten alten prä-Internet-Zeiten.
Klar – wir wollen hier die Oberperversen nicht mit euch sympathischen Jungs in einen Topf werfen, aber könntet ihr uns bitte trotzdem mal erklären, warum meine Statistik zwar Hunderte von Pimmeln, aber genau Null masturbierende Frauen aufweist? Jungs, was soll der Scheiß? Seid ihr von Natur aus zeigefreudig und diese chatroulette-Typen nur ein bisschen arg enthusiastisch? Und was genau ist der Reiz daran, sein Gemächt in eine Webcam zu halten? Sehr verwirrte und chatroulette-geschädigte Grüße!
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