"Die Deutschen sind lockerer!"
Holly Becker ist eine der erfolgreichsten "Interior Design"-Bloggerinnen der Welt. Ihr decor8blog verzeichnet 35 000 Besucher täglich, inzwischen macht sie das hauptberuflich. Vor einem halben Jahr zog Holly von Boston nach Deutschland. Im Interview erklärt sie, warum ihr Blog so erfolgreich ist und wie sich amerikanische von deutschen Heimen unterscheiden.
Holly, über Inneneinrichtung zu Bloggen ist dein Beruf. Kann man denn den ganzen Tag an einem einzigen Weblog arbeiten und damit auch noch Geld verdienen?Ohja! Mein Blog ist wirklich ein Vollzeitjob: Ich telefoniere häufig und schreibe Unmengen von Mails, kümmere mich um Anzeigen. Außerdem recherchiere ich viel. Ich will schließlich nicht nur schöne Produkte finden, sondern auch Bescheid wissen über die Leute, die sie herstellen. Und dann muss ich natürlich auch noch die Einträge schreiben.
Dein Decor8blog ist vor kurzem unter die Top 10 der Einrichtungsblogs weltweit gewählt worden. Wie wurde es so erfolgreich?
Ich habe sehr früh begonnen, im Januar 2006. Damals war das, glaube ich, eines der ersten Designblogs in New England. Über Mund-zu-Mund-Propaganda wurde es dann immer bekannter. Gleichzeitig gab es einen richtigen Schub: Ein Jahr später war die Design-Community von einer Handvoll Leute auf Tausende Leser angewachsen.
Inzwischen ist die Designblogszene – zumindest in den USA – ebenso etabliert wie die der Modeblogs. Werdet ihr Blogger also auch bald die Hochglanzmagazine wie "Architectual Digest" oder "Elle Decoration" ersetzen?
Tatsächlich haben einige amerikanische Blogs inzwischen genauso viel Einfluss auf die Branche wie die großen Magazine. Die Ansätze sind aber völlig verschieden: Die Magazine zeigen uns eine durchgestylte, perfekte Wohnwelt – und die Blogs holen uns dann zurück auf den Teppich. Sie zeigen nämlich, wie Menschen wirklich wohnen, und haben damit eine ganz andere Perspektive. Ich mag es aber, beides zu lesen, genau wie bei den Modeblogs und -zeitschriften.
Wissenschaftler beobachten angesichts der Krise einen Trend zum "Cocooning". Sie sagen, die Menschen ziehen sich zurück in ihr Zuhause und bemühen sich wieder mehr darum, es dort schön zu haben. Könnte das auch ein Grund für die wachsende Einrichtungsblog-Szene sein?
Bestimmt! In Depressionen und Krisen waren die Menschen schon immer besonders kreativ, das kann man auch an vielen Dichtern und Künstlern beobachten. Vor allem die Amerikaner, die leidenschaftlich gern shoppen gehen, mussten jetzt erkennen, dass man kreativ werden muss, wenn die Kreditkarte ausgereizt ist. Früher hätte man den Couchtisch vielleicht weggeschmissen, heute durchforstet man die Blogs nach Ideen, wie man etwas Neues daraus machen kann.
So wohnt Holly:

Im vergangenen Sommer bist du von Boston nach Hannover gezogen. Hast du schon erste Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Einrichtungsgewohnheiten entdeckt?
Mir gefällt, dass die Deutschen ein bisschen lockerer sind, was Inneneinrichtung angeht. Amerikaner lassen sich stark von Marken und Trends beeinflussen. Sie wollen mit ihren Wohnungen beeindrucken. Den Deutschen geht es dagegen mehr um "Gemütlichkeit" – ein Wort, dass wir nicht einmal kennen! Deutschen Wohnungen und Häusern kann man oft ansehen, was für ein Mensch darin wohnt. Das könnten sich die Amerikaner ruhig mal abgucken...
Und was können wir umgekehrt von den Amerikanern lernen?
In Amerika sind handgemachte Dinge sehr beliebt. In jeder Stadt gibt es mindestens einen Handarbeitsmarkt im Jahr. In Boston findet sogar jede Woche einer statt. Websites wie etsy.com sind unheimlich erfolgreich. Die Menschen verdienen ihr Geld damit. Amerikaner denken bei Deutschland oft an Weihnachtsmärkte. Die sind wirklich schön, aber man findet dort kaum junge Leute, die ihre Produkte verkaufen! Woran liegt das? Manchmal habe ich den Eindruck, die Deutschen hätten Angst, ihre Traditionen zu verlieren, wenn sie etwas junges, modernes einbringen. Dabei kann man doch beides haben!
Dein Mann und du suchen im Moment nach einer neuen Wohnung in Hannover, die du dann natürlich einrichten wirst. Woher ziehst du deine Inspiration – und hast du nicht viel zu viele Ideen?
Ich habe ganz viele "Inspiration Boards" und Notizbücher und natürlich einen dicken Ordner auf meinem Computer, in dem ich Fotos von Küchen, Bädern, Wohnzimmern abspeichere, die mir gefallen. Sowieso bin ich so jemand, der seine Möbel am liebsten jede Woche verschieben und neu anordnen würde. Als ich noch Single war, habe ich das auch wirklich oft gemacht, aber mein Mann ist da viel zu praktisch – er ist eben der Deutsche in der Familie... Tatsächlich wird aber eine Wohnung kaum ausreichen, um alle meine Ideen umzusetzen. Deswegen träume ich davon, irgendwann einmal ein eigenes Geschäft zu eröffnen.
Update: In der ursprünglichen Version gab es einen Übersetzungsfehler, in Bezug auf den deutschen Anbieter dawanda.de, den wir behoben haben.
- Der Panda in mir 25.05.2012
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- "Seit Aristoteles wird geklagt, die Jugend sei nicht leistungsfähig" 22.05.2012
- „Ein bisschen geil“ 20.05.2012
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ansonsten hättet schon am anfang schreiben dürfen, dass ihr mann ein deutscher ist..ansonsten fragt man sich die ganze zeit ob sie wegen segmüller eingewandert ist...
weltherrrschaft sagte:
Ziemlich viel Albtraum in Pastellfarben.
dacht ich mir auch grad. aber der mac is schön. der steht da wirklich perfekt. :-)
Holly sagte:
Websites wie etsy.com sind unheimlich erfolgreich. Die Menschen verdienen ihr Geld damit. In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares, außer vielleicht die Weihnachtsmärkte.
stimmt ja gar nicht. wasn mit dawanda?
und ich glaube, kaum etwas ist doch hier gerade so im kommen wie schöne, selbstgemachte sachen.
allerdings sind pastellfarben keine ernsthaften farbakzente.
ihr stuhl am schreibtisch aber ist toll. die kombination gefällt mir.
Jollscherl sagte:
weltherrrschaft sagte:
Ziemlich viel Albtraum in Pastellfarben.
dacht ich mir auch grad. aber der mac is schön. der steht da wirklich perfekt. :-)
Nee. Weil da wo die Füße hinkommen steht viel zu viel rum als dass man da auch seine Füße hinstellen könnte. Mülleimer und ein Drucker oder was auch immer dieses weiße Ding vor der Wand ist.
wenden wir uns wichtigeren Dingen zu
Renaissance_Man sagte:
der blog besteht ja zu 90% aus sinnlosem nippeskram. warum sollte man sowas in seiner wohnung haben wollen?
Stimme ich Dir zu - aber das Blog heißt sicher nicht umsonst "dekorieren".
10.03.2010 - 22:36 Uhr
soylentyellow
Sie hat die Rauhfasertapete entdeckt! Welcome to Germany, Rauhfasertapete ist was tolles, so richtig typisch Deutsch. Passt perfekt zum Dackel.
10.03.2010 - 22:46 Uhr
soylentyellow
EINBAUSCHRÄNKE!
und weiß + pastellfarben sind doch schon ein großer fortschritt, gegenüber der alten amerik. "gemütlichkeit", in denen schwarz, dunkeldunkeldunkelbraun, etc...die möbel und (!) teppiche/böden dominierte. fühlt man sich, wie lebendig begraben...dann nochn bissle "quilting" dazu...weia..
ich staune...hat da etwa mal wer von der jetzt-redaktion tatsächlich (!) vorher recherchiert....!?
diedrossel sagte:
was die deutschen von den amerikanern lernen können?
EINBAUSCHRÄNKE!
wer das rot gedaumt hat, hat entweder noch nie die Vorzüge des Einbauschranks erlebt oder hat nur wenig Kleidung. :)
alces sagte:
Der Mann schafft bei Conti, VW N oder so was - anders ist Boston->Hannover kaum zu erklären.
nein, er stammt aus hannover und seine familie wohnt immer noch hier - er hatte wohl nur vorübergehend einen job in den usa.
decor8 hab ich nie abonniert, ist mir zu feminin, zu amerikanisch, zu landhaus. aber den privaten blog von holly les ich ganz gerne - die sicht einer amerikanischen einwandererin auf hannover und deutschland ist bisweilen ganz interessant.
und die wohnungssuche zur zeit verfolge ich sowieso gerne - man muß ja auf dem laufenden bleiben über den immobilienmarkt seines viertels (auch wenn die in anderen budgetsphären suchen, nunja).
Also was ich an Amerika immer komisch finde. Die haben genau eine Variante eines Lichtschalters und der sieht so bescheuert funktional aus, dass es schlimmer nicht geht. Und jede Türe mit einem runden Türknauf, dass man immer eine Hand frei braucht, weil man die Klinke nicht mit dem Elbogen drücken kann.
Zu dem hier, die Fotos sind irgendwie seltsam abgeschnitten. Ansonsten ist Deko-Zeugs auch nicht so mein Ding. Helle Töne machen eine Wohnung insgesamt halt freundlich und einige andersfarbige Akzente sehe ich ja durchaus, wobei die Fotos nur Details eines Ganzen sind und damit nicht viel vermitteln.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
diedrossel sagte:
was die deutschen von den amerikanern lernen können?
EINBAUSCHRÄNKE!
in der tat eine sache, die sich hierzulande leider nicht durchsetzen möchte. statt dessen schränke, die meistens jeden raum verstellen oder gar rollbare kleiderstangen, als beweis dafür wie mobil man doch ist.
beides schauerlich.
diedrossel sagte:
was die deutschen von den amerikanern lernen können?
EINBAUSCHRÄNKE!
dafür muss mensch aber gar nicht unbedingt über den großen teich. in dem europäischen nachbarland, in dem ich lebe, haben die meisten mietwohnungen mindestens einen einbauschrank ;-) unsere auch und ich finds gut!
(außerdem haben alle mietwohnungen einbauküchen. auch sehr praktisch, kein nerviges herd- kühlschrank- oder gar waschmaschinenumziehen mehr! )
Digital_Data sagte:
Also was ich an Amerika immer komisch finde. Die haben genau eine Variante eines Lichtschalters und der sieht so bescheuert funktional aus, dass es schlimmer nicht geht. Und jede Türe mit einem runden Türknauf, dass man immer eine Hand frei braucht, weil man die Klinke nicht mit dem Elbogen drücken kann.
Du warst wohl auch schon seit den 80ern nicht mehr in den USA. Bzw. noch nie in einem amerikanischen Haus das nach 1990 gebaut wurde.
Ich war die letzte Male 1997 und 1999 in Amerika, insgesamt knapp sechs Wochen und ich habe keinen anderen Lichtschalter oder Türknauf auch nur gesehen. Ähnliches gilt für Fotos und Filme. Es mag sein, dass es mittlerweile anderes gibt, aber selbst auf Fotos im Internet sehe ich die nicht.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
also ob ich da mir nen schrank selber hinstelle, der mir gefällt, oder ob ich doofe holzlamellentüren am einen schlafzimmerende habe...dann doch lieber ersteres.
für den eingangsbereich fände ich das als garderobe jedoch praktisch.
melancholie sagte:
einbauschränke bedeuten doch aber auch gleichzeitig einen kleineren raum, oder nicht?
also ob ich da mir nen schrank selber hinstelle, der mir gefällt, oder ob ich doofe holzlamellentüren am einen schlafzimmerende habe...dann doch lieber ersteres.
für den eingangsbereich fände ich das als garderobe jedoch praktisch.
wenn sie im bauplan gleich vorgesehen sind ja nicht.
ihr seid doch bloß neidisch ;)
11.03.2010 - 15:50 Uhr
SvenjaBruecker
ihr seid doch bloß neidisch ;)
diedrossel sagte:
melancholie sagte:
einbauschränke bedeuten doch aber auch gleichzeitig einen kleineren raum, oder nicht?
also ob ich da mir nen schrank selber hinstelle, der mir gefällt, oder ob ich doofe holzlamellentüren am einen schlafzimmerende habe...dann doch lieber ersteres.
für den eingangsbereich fände ich das als garderobe jedoch praktisch.
wenn sie im bauplan gleich vorgesehen sind ja nicht.
doch, raum nehmen sie doch auf jeden fall weg.
Hooray for Einbauschrank!
ThomasCrown sagte:
diedrossel sagte:
wenn sie im bauplan gleich vorgesehen sind ja nicht.
doch, raum nehmen sie doch auf jeden fall weg.
so schwer ist das docha uch nicht zu verstehen:
ein einbauschrank nimmt natürlich weniger platz weg, als ein normaler schrank, da er vom architektekten direkt mitgeplant wird und nicht irgendwo planlos im zimmer rumsteht und unnötige restflächen produziert.
melancholie sagte:
einbauschränke bedeuten doch aber auch gleichzeitig einen kleineren raum, oder nicht?
also ob ich da mir nen schrank selber hinstelle, der mir gefällt, oder ob ich doofe holzlamellentüren am einen schlafzimmerende habe...dann doch lieber ersteres.
für den eingangsbereich fände ich das als garderobe jedoch praktisch.
Aber der "Raum" ist viel kleiner als der Raum, den Du brauchst, um Dir einen Schrank hinzustellen. Die Tür zu dem "Raum" ist ja quasi schon die Schranktür.
Also meine Schränke stehe so maximal 10 cm von der Wand entfernt, eher 5 cm, das ist dann der Raum den man gewinnt.
Aber daran kann man nie mehr was ändern.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
Digital_Data sagte:
@jurette_
Also meine Schränke stehe so maximal 10 cm von der Wand entfernt, eher 5 cm, das ist dann der Raum den man gewinnt.
Aber daran kann man nie mehr was ändern.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
argh, eben nein. bei einem einbauschrank ist der lichtraum in einem zimmer berücksichtigt. du stellst nicht fenster zu oder türen oder was weiß ich. du schubberst ja auch nicht genau am schrank lang, sondern meistens in einen abstand, und links und rechts sind meistens irgendwie tote räume, die man zumüllen kann. ein schrank kostet dich mindestens einen meter in den raum. und blockiert optisch die linien der wände.
insgesamt gilt natürlich: über geschmack lässt sich nicht streiten.
aber: typisch deutsch ist nicht nur "typisch deutsch" zu sagen, sondern auch prinzipiell alles, was aus anderen kulturen kommt besser zu finden, als das, was man zuhause hat. eigentlich ja eine positive eigenschaft, da dies offenheit für andere kulturen schafft und zeigt.
keiner assimiliert so schnell im ausland, wie ein deutscher, ruck zuck bis zur unkenntlichkeit.
Also was Du sagst, funktioniert grundsätzlich nur, wenn Du den Einbauschrank die ganze Wand durch ziehst oder die ganze Wohnung so gestaltest, dass sich die Wände zwischen den Einbauschränken hindurchschlängeln.
Nur wenn Du die Wohnung schon nach den Schränken gestaltest, dann kannst Du die auch nach aufgebauten Schränken gestalten.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
darauf wo der zukünftige bewohner seinen schrank hinstellt, hat er dagegen weniger einfluss.
das ist der unterschied zwischen einbauschrank und schrank. erstere gehört zum konzept, der andere nicht.
11.03.2010 - 18:18 Uhr
hella_wahnsinn
ich habe rein gar nichts gegen schöne schränke! im gegenteil.
nur wer hat die schon? prozentual gesehen eine verschwindend kleine gruppe.
hella_wahnsinn sagte:
eins will ich noch festhalten:
ich habe rein gar nichts gegen schöne schränke! im gegenteil.
nur wer hat die schon? prozentual gesehen eine verschwindend kleine gruppe.
und ich habe auch keine lust mehr, bei meinen durchschnittlich alle 12 monate stattfindenden umzügen barocke wellenschränke oder ikea pax systeme auf und ab zu bauen.
Wir werden uns schon nicht über Einbauschränke einig, ich fasse es nicht ;-).
Einbauschränke mit Ikea Pax zu vergleichen, ich glaube ich habe auch einen, ist ja wohl jenseits von Gut und Böse, da die Preisklasse dann doch sehr unterschiedlich ist und man auch bei der Planung selbiger noch mitbezahlt. Mit dem Lichtraum magst Du ja durchaus Recht haben, aber ich finde grundsätzlich alles über 2 m doof, dann tue ich das lieber in den Keller, als irgendwo eine Leiter oder einen Hocker zu verstauen. Bleibt der Lichtraum am Ende, das hängt aber auch stark davon ab, wie man das gestaltet.
Es gibt zum Beispiel auch abgerundete Stehregale für Deko-Krams. Was macht bitte überhaupt einen schönen Schrank aus ? Was ich sehe sind die Türen, gerade beim Einbauschrank, dann mach einen Spiegel hin, dass sieht bei Dir sicher gut aus ;-). Und innen kommt es auf Funktionalität an, da kannst Dir bei Pax alles schon zusammenstellen, was es so gibt.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
Digital_Data sagte:
Es gibt zum Beispiel auch abgerundete Stehregale für Deko-Krams.
*macht würgegeräusche* ;o)
diedrossel sagte:
Digital_Data sagte:
Es gibt zum Beispiel auch abgerundete Stehregale für Deko-Krams.
*macht würgegeräusche* ;o)
mit glasböden!
genau so einer steht in der wohnung direkt gegenüber. schwarzes stahlrohr mit glasböden. brrrrrr.
Sowas habe ich auch, sieht Klasse aus, wenn die Katze drauf liegt und man sich das von unten anschaut. Ich habe kaum Deko-Krempel, sondern benutze meine Filmpreise als Deko-Zeug, da ist zum Beispiel eine beleuchtete Siegessäule dabei, das wirkt erst richtig gut, wenn drüber ein anderen Preis steht und das durchleuchtet. Da ich aber eh eher ein Nachtmensch bin paßt das schon.
Aber mal so als Gegenfrage. Viele elektronische Accessoires unseres heutigen Lebens haben metallisch, verspiegelte, gläserne Oberflächen. Im oberen Bild sieht das ja mit dem weißen Mac-Monitor toll aus, nur wie viele solche Geräte gibt es, die sich dann so in eine Umgebung einpassen, ich suche meine elektronischen Geräte nach der elektronischen Leistung aus, nicht (nur) nach dem Äußeren und das paßt dann zu vielem anderen oft eben nicht dazu.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
zu beleuchtete siegessäule fällt mir gerade nur chatroulette ein, aber sowas überlasse ich joerg.
Ich sag's mal so, ich kann mir den Preis nicht aussuchen, also das Stück, dass den Preis repräsentiert. Ich mag aber jeden, weil er repräsentiert eben nicht nur das Aussehen.
Was ist denn tragbar, z.B. für elektronische Geräte.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
ThomasCrown sagte:
mit glasböden!
genau so einer steht in der wohnung direkt gegenüber. schwarzes stahlrohr mit glasböden. brrrrrr.
Das wird auch wieder kommen - warum sollen das 80er und 90er Revival vor Wohnungeinrichtung halt machen?
jurette_ sagte:
Das wird auch wieder kommen - warum sollen das 80er und 90er Revival vor Wohnungeinrichtung halt machen?
ganz genau.
es kommt alles wieder und die die jetzt am lautesten schreien werden diejenigen sein, die sich diese dinge als erstes für viel geld bei ebay ersteigern.
also einfach alles einlagern... am besten im einbauschrank ;)
Digital_Data sagte:
Was ist denn tragbar, z.B. für elektronische Geräte.
[joerg]so 5 kg?[/joerg]
12.03.2010 - 09:54 Uhr
Nelson_
Dusche würde nur halb so viel Platz brauchen wie eine Wanne (da könnte man wunderbar die Waschmaschine daneben stellen) und außerdem ist bei 85% aller Badewannen das Spritzwasserproblem beim Duschen ungelöst. Bei der Dusche gibt es da eine Tür und fertig ist. Bei der Badewanne sind das dann immer so halbe Lösungen mit Duschvorhang die nicht funktionieren weil es nachher trotzdem überall nass ist und der Duschvorhang auch gerne am Körper klebt.
Außerdem: man duscht doch viel öfter (meist täglich) als wie man badet? Warum ist also immer eine Badewanne anstatt einer Dusche eingebaut?
Re Einbauschrank: Da bin ich komplett dafür.
Re Nippes/Dekokram/Einrichtung: Ein ganz wichtiger Punkt wird hier gerne unterschlagen, nämlich die putz-ability, also wie leicht kann ich da schnell saubermachen?
Wenn z.B. nichts auf dem Boden oder der Arbeitsfläche steht geht das viel schneller und einfacher (egal ob wischen oder saugen) als wenn da Zeitungen, Drucker, Kabel (Strom, Lautsprecher, Computer), Dekokrimskram, Kaffekannen, Toaster, Bildbände (coffe table books), etc geht das viel schneller und einfacher als wenn man den Krempel erstmal wegräumen muss um ihn dann nach dem putzen wieder hinzuräumen, außerdem ist dann die psychologische Hürde viel geringer mit dem putzen anzufangen.
ThomasCrown sagte:
@badewanne: ohne badewanne kann man eine wohnung schlechter vermieten/kaufen. zumindest in dtl. ist halt so. vermutlich ist das für viele der inbegriff der gemütlichkeit oder so.
Das glaube ich auch, zumindest glauben dass die Bauherren (Investoren/Makler: "mit Wannenbad"), aber warum? Weil ohne Badewanne und anstatt dessen mit Dusche ist doch der Nutzen viel größer, weil es nicht so spritzt und noch Platz für die Waschmaschine ist die im Bad am wenigsten stört (WaMa macht ja auch Krach)
Das ist wie bei Küchen: WARUM sind die immer so niedrig dass man sich Rückenschmerzen beim abspülen holt? Warum muss man sich zwangsläufig bücken wenn man abspült? Warum sind Besen/Schrubberstiele immer so kurz dass man sich bücken muss und Rückenschmerzen bekommt? Kein Wunder dass Männer so oft keine Lust haben im Haushalt zu helfen wenn man davon Rückenschmerzen bekommt weil alles viel zu klein/kurz/tief ist.
da kann der ganze tag scheiße gelaufen sein, nach dem baden gehts mir besser. ich brauch das für mein wohlbefinden und verzichte dafür gerne auf platz!
Das Regal am Ende eines Schrankes natürlich, dass muss ja irgendwie zum Schrank passen. Mein HiFi-Rack ist aber eben eines aus runden Stahlbeinen mit Glasböden dazwischen, das paßt halt eben am besten zu den HiFi-TV-Geräten. Und soweit ich weiß, haben das alle meine Freunde und Bekannten so. Nur wirklich alte Leute haben hier irgendwelche Massiv-Holz-Ausführungen oder anderes.
Mein Schreibtisch ist eine Selbstkonstruktion mit großem sehr aufgeräumten Kabeltunnel. Alle Zusatzgeräte, wie Router oder Telefonzeugs oder andere Umschalter, hängen von unten an der Tischplatte dran. Das sieht super aufgeräumt aus. Unterm Tisch ist praktisch kein Kabel.
Der_Digital_Data (jetzt in 3D)
soylentyellow sagte:
und sowas (kabeltunnel. router am Tisch festgeschraubt) finde ich eben unglaublich praktisch. Und erst die putz-ability!
und ein level höher sieht das dann so aus:
http://bettertastethansorry.com/2009/04/...
ThomasCrown sagte:]http://bettertastethansorry.com/2009/04/...
soylentyellow sagte:
und sowas (kabeltunnel. router am Tisch festgeschraubt) finde ich eben unglaublich praktisch. Und erst die putz-ability!
und ein level höher sieht das dann so aus:
[link=http://bettertastethansorry.com/2009/04/...
Guter Tisch, mäßiges Englisch.
soylentyellow sagte:
und sowas (kabeltunnel. router am Tisch festgeschraubt) finde ich eben unglaublich praktisch. Und erst die putz-ability!
putzability, putzig. Ich muss mal das Bild rauskramen als meine Katze in dem Kabeltunnel, jetzt hätte ich beinahe Katzentunnel geschrieben, geschlafen hat.
Digital_Data








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10.03.2010 - 18:37 Uhr
weltherrrschaft