Untermieter im eigenen Kopf
Zitat oder Plagiat? Die junge Erfolgsautorin Helene Hegemann
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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wenn ein Teil - keiner weiß hier, wieviel - des Buches gestohlen ist, bleibt es immer noch eine herausragende Leistung. Ich hätte mit 17 nicht so schreiben können, niemals.
ehrlich, ich war schon stutzig als es hieß, eine 17jährige erzählt von drogenexzessen aus dem berghain.
vielleicht sollte manchmal doch lieber aus der eigenen erfahrung erzählen. und wenn man mit 17 noch nicht so viel hat, ist das auch nicht schlimm, dafür ist man doch jung.
(ich schreibe das, weil hier doch erst kürzlich so ein doofer artikel über radikale junge literatur war.)
wollmops sagte:
meine Güte. Klar ist das mit dem Plagiat nicht in Ordnung
hättest du da mal nen punkt gemacht. ich hätte mit 17 auch nicht so schreiben können. vielleicht weil ich das leben eines 17-jährigen geführt habe.
alcofribas sagte:
wollmops sagte:
meine Güte. Klar ist das mit dem Plagiat nicht in Ordnung
hättest du da mal nen punkt gemacht. ich hätte mit 17 auch nicht so schreiben können. vielleicht weil ich das leben eines 17-jährigen geführt habe.
naja, aber Du wirst doch nicht bestreiten wollen, daß da trotz STELLENWEISEN Plagiats eine immense Eigenleistung dahintersteckt.
wollmops sagte:
alcofribas sagte:
wollmops sagte:
meine Güte. Klar ist das mit dem Plagiat nicht in Ordnung
hättest du da mal nen punkt gemacht. ich hätte mit 17 auch nicht so schreiben können. vielleicht weil ich das leben eines 17-jährigen geführt habe.
naja, aber Du wirst doch nicht bestreiten wollen, daß da trotz STELLENWEISEN Plagiats eine immense Eigenleistung dahintersteckt.
Das Buch wurde ja auch vom Plagiatsentdecker sehr gelobt, aber es ist von der Vorgehensweise her nicht schön. Wenn demnächst ein 48-jahriger sich so bedient kann man dem ja auch nicht zugutehalten er sei ja noch so jung, oder so. Irgendwie geht es, ohne Prinzipien reiten zu wollen, ums Prinzip...
wollmops sagte:
naja, aber Du wirst doch nicht bestreiten wollen, daß da trotz STELLENWEISEN Plagiats eine immense Eigenleistung dahintersteckt.
ach ich bin mir sicher, das könnten etliche andere 17-jährige auch, nur haben die halt keinen papa mit entsprechenden verbindungen und wenn das als argument ausfällt, ist das eben trotzdem noch der typische hype im literaturbetrieb. der verlag überlegt sich halt auch, für wen er seinen werbeetat rausballert. der nicht-17-jährige, männliche, sex- und drogenlose aber qualitativ vielleicht genauso gute schriftsteller bleibt vielleicht dann auf der strecke, trotz 100% eigenleistung.
monochromatisch sagte:
Das Buch wurde ja auch vom Plagiatsentdecker sehr gelobt, aber es ist von der Vorgehensweise her nicht schön. Wenn demnächst ein 48-jahriger sich so bedient kann man dem ja auch nicht zugutehalten er sei ja noch so jung, oder so. Irgendwie geht es, ohne Prinzipien reiten zu wollen, ums Prinzip...
Sag ich ja, keine Frage.
wollmops sagte:
naja, aber Du wirst doch nicht bestreiten wollen, daß da trotz STELLENWEISEN Plagiats eine immense Eigenleistung dahintersteckt.
weiss man's?
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08.02.2010 - 20:12 Uhr
kleinerheiner