07.02.2010 - 18:30 Uhr

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Überall Bushido oder: So wird die Woche ab dem 8. Februar

Text: julia-finger - Bild: Kinowelt

Manchmal ist es besser, Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird.

Zitat der Woche auf jetzt.de: jetzt-User rotfront schrieb unter diesen Artikel: „Meine Brüder haben bei Bushido (als er noch Anis hieß) immer ihr Gras gekauft.“ Und das sagte ein Prominenter: „Ich liebe alte Musikklassiker. Bands wie Take That, die meine Mutter immer gehört hat.“ – Pixie Lott Wichtige Termine: Am Donnerstag beginnt in unserer Hauptstadt die Berlinale. Leonardo DiCaprio, Gérard Depardieu, Pierce Brosnan und Stammgast Tilda Swinton haben sich angekündigt. Der Eröffnungsfilm Tuan Yuan aus China zeigt das politische Spannungsverhältnis zwischen Taiwan und China vor dem Hintergrund einer Liebesgeschichte. Außerdem: Am Freitag starten im kanadischen Vancouver die Olypmischen Winterspiele. Während der sportlichen Wettkämpfe soll durch verstärkte Proben effektiv gegen Doping vorgegangen werden. Popkulturelle Notiz der Woche: Ray Parker Jr. war 1973 in der Sesamstraße Gitarrist von Stevie Wonder. Das passiert in Brüssel: Das Europäische Parlament stimmt am Dienstag über die neue EU-Kommission ab. Voraussichtlich kommen die neuen EU-Kommissare im Anschluss zu einem informellen Treffen zusammen. Tratsch der Woche: Eigentlich wollte Oliver Pocher einige Tage geheim halten, dass Tochter Nayla Alessandra auf die Welt gekommen war. Allerdings verplapperte sich Rapper Bushido, ein guter Freund von Pocher, am vergangenen Mittwoch bei der offiziellen Pressekonferenz zu dessen Film Zeiten ändern Dich.
Daniel beobachtet seinen Nachbarn.
Kino: Die zwei Leben des Daniel Shore erzählt von dem Deutsch-Amerikaner Daniel Shore, der in Marokko in den Tag hinein lebt. Er verliebt sich in eine verführerische Einheimische und ist glücklich, bis der Mord an ihrem kleinen Sohn ihn völlig aus der Bahn wirft. In seiner Heimat Deutschland versucht Daniel, zurück in den Alltag zu finden. Doch stattdessen macht er sich zur Aufgabe, einen kleinen Jungen vor einem angeblich pädophilen Nachbarn zu retten – und verfällt dabei in einen Wahn. Jahrestag der Woche: Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini rief am Sonntag vor 21 Jahren zum Mord an dem britischen Schriftsteller Salman Rushdie auf. Mit seinem Buch „Die Satanischen Verse“ hatte der Autor den Zorn strenggläubiger Muslime auf sich gezogen. Trivialwissen der Woche: Eine Wolke wiegt im Durchschnitt 69.000 Tonnen. Ohrwurm der Woche: Schon wieder so ein Song, der ständig im Radio läuft und sich dann gegen unseren Willen im Gehörgang verirrt: Timbaland und Katy Perry mit „If We Ever Meet Again“. TV-Erkenntnis: Der Mensch sollte Winterschlaf halten: Das TV-Programm rettet uns nicht über die kalten Wochen des Jahres hinweg. Dabei kann man sonntags nicht viel anderes machen, wenn es draußen eisig ist und schneeregnet. Unbedingt machen: An einem freien Nachmittag ins Kino gehen – viel entspannter als die Abendvorstellung. Unbedingt lassen: Bushidos Biopic „Zeiten ändern Dich“ gucken. Link der Woche: Du kannst dich nicht mehr daran erinnern, wo, mit wem und wie wild du letzte Nacht gefeiert hast? Schau doch mal hier nach. Entdeckung im Supermarkt: Warum gibt es Fruchtsäfte nun zusätzlich in den Geschmacksrichtungen „mild“? Wo liegt der Unterschied zwischen „Multivitaminsaft“ und „milder Multivitaminsaft“? Lesetipp: Das neue Wirtschaftsmagazin Enorm. Nummer 1 der Singlecharts: Ke$ha mit „Tik Tok“. Politisches Thema: Am Donnerstag vor 20 Jahren entließ die südafrikanische Justiz ihren prominentesten Gefangenen: den Widerstandskämpfer und späteren Staatspräsidenten Nelson Mandela. Dieser Jahrestag wird im Land gefeiert. Am selben Tag hält Präsident Zuma seine „State of the Nation“-Rede. Hoffentlich bald vorbei: Die Urlaubssperre.

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14 Kommentare

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milagro
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Mag ich Mag ich nicht

0

08.02.2010 - 09:47 Uhr
milagro

der milde multi schmeckt tausendmal besser als der normale, das ist der unterschied. so ein wenig wie babynahrung.

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

0

08.02.2010 - 13:23 Uhr
jurette_

Shorebilly sagte:
@lesetipp: das wirklich wenige was man auf der "enorm"-seite lesen kann klingt jedenfalls schonmal richtig scheisse. und wirklich kompetent scheint aus deren team auch keiner zu sein...


Ich kann da gar nix lesen

ThomasCrown
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Mag ich Mag ich nicht

1

09.02.2010 - 00:55 Uhr
ThomasCrown

zu bushido:

“Ich kann dich nicht ernst nehmen. Du redest viel von Ehre und Respekt, aber du redest davon, wie der Blinde von der Farbe. (…) Dein Leben war, abgesehen von ein paar Ausrutschern, immer eines auf dem Sofa. Du bist als Anis Mohamed Youssef Ferchichi im kleinbürgerlichen Berlin-Tempelhof aufgewachsen und hast das Gymnasium kurz vor dem Abi geschmissen. Es folgten Drogen, Heim und eine Lehre als Anstreicher (mit Bestnote abgeschlossen). Nicht so aufregend, klar.

Da bist du auf den Trichter mit dem Gangsta-Rap gekommen. Aber der Punkt ist: Du siehst nur so aus. Du spielst nur. (…) Du aber tust dir nur selber leid und bist von Mutters Rockzipfel nie weggekommen. Ganz wie die verunsicherten Jungs und Mädels, denen du deinen 80.000-Euro-Stundenlohn beim Konzert verdankst.

Jetzt gehst du also Mainstream in Berliner Salons, trägst steingraue Edeljackets und dinierst mit deiner Filmmutti Hannelore Elsner im Borchardt oder machst Smalltalk mit CSU-Seehofer. Der hält dich vermutlich, ganz wie dein midlifekrisender Filmproduzent Eichinger, für ein Sesam-öffne-dich zur rebellischen Jugend.

Du bist aber nur ein kleinbürgerlicher Spießer, der die echt Verzweifelten abzapft. Also ganz ehrlich, Bushido: Respekt kann ich davor nicht haben.”

(Alice Schwarzer auf ihrer Homepage in einem offenen Brief an Bushido)

voiceofregret
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Mag ich Mag ich nicht

0

09.02.2010 - 09:19 Uhr
voiceofregret

könnte man nicht mal den offensichtlichen fehler beim jahrestag der woche korrigieren bitte?

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julia-finger unbekannt

julia-finger

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.


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