Auf dem Banana Pancake Pfad 3: Die Hängengebliebenen
Ein Netz aus Trampelpfaden und Hotels umspannt den Planeten. Man nennt es den „Banana-Pancake-Pfad“. Weil alle, die auf ihm unterwegs sind, etwas gemeinsam haben. Wir reisen jede Woche auf ihm.
Etwas roch streng; modrig, faulig, nach matschigen Mangos. Ich sah auf den kleinen Tisch, auf dem sich Bierflaschen drängten und um Platz mit einem Aschenbecher kämpften, in dem sich wiederum Zigarettenstummel drängten. Dann versuchte ich auf dem Boden etwas zu erkennen, das Licht war schwach, aber eine matschige Mango lag dort nicht. Bis auf diesen Mango-Matsch-Geruch war nämlich alles verdammt nah dran an der Perfektion. Links streckten sich die Ausläufer des Himalaya in die Höhe, rechts spiegelte ein großer See die vorüber ziehenden Wolken und überhaupt war der Himmel so nah, dass man Angst bekam, er können einem auf dem Kopf fallen. Wenn man zuviel geraucht hatte. In Liz’ Bar, die eigentlich mehr Garten als Bar war, saßen nur Leute, die zuviel rauchten. Ab und zu sagte einer: „Ah, der Himmel. Er ist so nah, hoffentlich fällt er nicht runter.“ Außerdem strich eine Katze um unsere Beine und wenn wo Katzen sind, ist es meistens gut.
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perfekt ist da gar nichts. das ist einfach nur ein sammelbecken fuer den dauerbenebelten auswurf der westlichen gesellschaften, nichts weiter.
-alt gewordenen haengenbleiber: (die machen mir immer problem. da hoere ich dann immer so ein tick-tack-tick-tack in meinem kopf. also in meinem eigenen kopf- es geht mir ja nicht um die leute)
-gestrandete haengenbleiber: schnorrer, die von den einheimischen als unabaenderlich, naturgesetzlich vorgeschrieben, reiche weisse goetter betrachtet werden aber ohne geld gestrandet sind und das letztlich auch wissen. versuchen von anderen weissen goettern geld zu bekommen.
- warum denn nicht, mach doch auch, wer braucht das alles schon, ist doch alles keine problem- haengengebliebend: von dennen man dann im laufe des abends doch noch von der vaeterlichen firma und den drei mietsobjekten in der muenchner innenstadt hoert, die man dann ja mal erben wird.
-geschaeftstuechtige haengenbleiber: die machen gute geschaefte mit den weissen reisenden goettern, sind sich aber schon bewust,das es zu einem sehr guten leben vor ort, aber schwer fuer eine rueckkehr- weiterreise reicht. (wollen sie vielleicht auch gar nicht)
die wenigen, bei denen es "wirklich richtig" geklappt hat, wird man wohl eher nicht kennenlernen.
und aendert mal diesen bloeden namen: banana pancake pfad. das klingt ja so, als ob oettinger englisch sprechen wuerde.
Danke für den artikel und: weiter so ;-)
06.02.2010 - 11:35 Uhr
froelich
froelich sagte:
ps: lieber irgenwo in der welt an einem schönen ort hängen bleiben als hier einer frustrierenden, langweiligen sinnlosen arbeit nach zu gehen und langsam aber sicher zu versauern weil alle träume der jugend sich in luft auflösten - zum grösten teil aus feigheit und angst vor dem verlust der "bürgerlichen anerkennung"... wünsche ien angenehmes wochenende
Also lieber geh ich nach einem frustrierenden und langweiligen und sinnlosen Arbeitstag nach Hause, anstatt irgendwo in einem Land wo zwei Drittel der Menschen unter der Armutsgrenze leben "hängenzubleiben", mir einen anzukiffen und darüber zu philosophieren wie supergeil anders ich jetzt bin. Wenn es der Traum deiner Jugend ist hinter einem Typen herzulatschen dessen meterlange Ekel-Dreadlocks nach Mangobutter riechen, dann bitte.
man muss das ganze mit einem augenzwinkern lesen @nordzucker. banana pancake - http://en.wikipedia.org/wiki/Banana_Panc...
- so heisst das nunmal.
die reden dort von einen banana pancake trail, nicht von einem banana pancake pfad.
nachdem es nicht alleine um einen pfad, noch alleine um eine bestimmte geschmacksrichtung von pfannkuchen geht sondern der begriff nur zusammen den besonderen sinn ergibt find ich es verwirrend auf halben weg innerhalb eines begriffes in deutsche zurueckzuwechslen.
kindest gruesse, nordz.
nordzucker sagte:
@erbschen:
die reden dort von einen banana pancake trail, nicht von einem banana pancake pfad.
das ist doch haarspalterei.
schon vor jahren habe ich zu einem bekannten gesagt , die sextouris in pattaya sind mit beim gesaess lieber als diese typen.
zum kotzen das alles
aber die artikel sind gut geschrieben.....
h_scheffer at hotmail.com








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05.02.2010 - 19:07 Uhr
marphine