Floppy Molloy - Auto
Floppy schluckte. Sie konnte nicht sprechen. Noch nicht einmal denken. Die Pistole an ihrer Schläfe blockierte alles. „Wir haben doch gesagt: Keine Polizei. Warum hältst du dich nicht daran?“ Kein Akzent. „CHchchch.“ Immerhin kam die Pistole jetzt weg. „Warum hältst du dich nicht dran, hä?“ Immer noch kein Akzent. „Bei einem Fabergéei hätte ich eigentlich einen russischen Entführer erwartet.“ Floppy biss sich auf die Zunge. „Wie?“ Der Mann nahm die Sonnenbrille ab, er hatte stahlblaue Augen und eine beeindruckende Monobraue. Floppy kannte den Mann. Aber woher? „Wer hat gesagt, dass ich ein Entführer bin?“ Er grinste breit (drei Goldzähne) und entsicherte die Pistole. „Warum müsst ihr alle so bockig sein? Mutter, Tochter, Kater …“ Er langte in die Tasche und zog ein graues Katzenpfötchen hervor. Schnitzel war auch … „Du Monster!“ Ohne zu zögern stach Floppy dem Mann ihre Zeigefinger in die Augen. Gut, dass sie gestern noch durchlackiert hatte. Ein Nagel brach trotzdem ab. Der Mann krümmte sich. Beim Krümmen ließ er die Waffe fallen. Floppy hielt sie dem Fahrer an den Hinterkopf. „Ich gehe jetzt. Verstanden?“ Der Wagen hielt, der Fahrer öffnete Floppy die Tür. Anschließend fuhr er weg. Floppy zielte ihm noch einige Zeit hinterher. Als er nach fünf Minuten nicht wiedergekommen war, ließ sie die Waffe sinken. Wo war sie überhaupt? Sie drehte sich um. Wenn das nicht das Haus ihres Exfreunds war. Ob sie … Sie packte die Pistole in die Tasche und zog eine Zigarette hervor. Dann ging sie zur Telefonzelle.- Uhrenvergleich 09.03.2012
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27.01.2010 - 11:40 Uhr
lea2