Studieren bis zur Erschöpfung
Viele Hochschüler fühlen sich gestresst und überfordert, die Zahl der Hilfesuchenden wächst
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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dafuer wusste von den bachelor leuten jeder warum er in die uebung kommt: um die uebung mit bestandenem schein abzuhaken. Ich fand es einfacher auf schwache bachelor-studenten einzugehen als auf die diplomer, die dann oft schnell verschwunden sind (und den schein wohl nochmal versucht haben). bei den bachelor-leuten kamen auch von schwachen Studenten oft Fragen bekommen schlicht weil sie mussten und die Gruppe ist nicht so brutal in den kenntnissen auseiandergelaufen wie die uebliche diplomer-uebung wo die drei besten fragen stellen und der rest schweigt. Ja, ich habe gesehen dass einige sehr gestresst waren.
es ging ihnen aber immer noch besser als die leute die eine wirklich solide pruefungsangst entwickelt haben weil sie ein semester lang nicht zu sehen waren.
Ich kann sowieso muendlichen vortraegen nur schwer folgen und zweifle die wirksamkeit von vorlesungen und uebungen mit>10 teilnehmern komplett an. Meiner meinung nach waere es besser jeweil 3 studierenden 20 minuten mit dem uebungleiter einzuraeumen als 18 studierenden 2 stunden.
der beschriebene fall krankt auch an anderen dingen. Die sache mit dem sich nutzlos fuehlen weil man nichts verdient hat nichts mit bachelor zu tun und ja, auch diplomer die ich kenne (oder eben nicht) haben darunter gelitten dass sie am we nach hause sind.
afrirali sagte:
es ist natürlich albern, einen 23 jährigen us master absolventen und einen 32 jährigen dt magister absolventen zu vergleichen. vergleich halt mal jemanden, der in den usa bis er 32 war an der uni blieb und studierte und einen deutschen 32 jährigen magister.
es ist natürlich nicht albern, denn die konkurrenzsituation 23 us/32-dt ist eine typische bewerbersituation, die explizit die bologna-einführung hier rechtfertigen sollte.
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18.01.2010 - 08:41 Uhr
diedrossel
das system muss doch mit dem land - mit der schulausbildung, den sozialen systemen, finanzsystemen, dem arbeitsmarkt etcpp- kompatibel sein. die universitäten sind doch nicht das einzige, was sich unterscheidet. das fängt bei der frühkindlichen erziehung an, geht über die gesamte schullaufbahn und auch das arbeitsleben ist ein anderes, mit anderen verhaltens- und kommunikationsnormen. änderungen gehen da nur langsam. und wenn jetzt jemand globalisierung schreit - auch vor ba/ma haben deutsche absolventen ihren weg ins ausland gefunden. sogar sehr gut.