Selbstbegegnung
Man müsste sich mal selber so begegnen. Vielleicht nur auf ein Bier - oder auch zwei. Man müsste sich mal selber in die Augen schauen und fragen - Hi, wie gehts dir heute eigentlich? Man hätte sich bestimmt viel zu erzählen. Von Träumen, und von Einsamkeit. Davon, wie fremd man sich so plötzlich ist, wie anders man von außen so erscheint. Man wäre endlich sicher, dass die Haare auch von hinten sitzen, und die Hose, die macht dir 'nen guten Arsch. Die Klamotten sind heut' irgendwie nicht ganz so gut gewählt, aber jeder Morgen ist wie jeder Tag 'ne neue Chance. Man könnte sich so fragen: Was mache ich wohl hier, und hat das alles einen Sinn? Bin ich glücklich, wenn ich schaffe, was mein Kopf so eisern haben will ? Man sollte sich gestehen, wenn das ganze nichtmehr stimmt. Wenn die Träume, die man hat, nur leere Floskeln sind. Und dann dächte ich bei mir so, dass ich eigentlich bloß suche, was ich längst in meinen Händen hielt. Und dass ich will, das alles wird, wie es schon einmal war, in diesem Augenblick. Vielleicht würde ich erkennen, wie alt die neuen Ziele sind, und wenn die Zwei sich trennen, beherzt, mit Abschiedskuss, wäre ich wie neugeboren, glaub' ich, auf dem Weg in bess'res Glück. Wir könnten auch ein Duell austragen. 10 Schritte. Ein Schuss. Nur dass meine Schritte nie die eig'nen kreuzen. Nur dass ich mir nie selbst begegnet bin.
- Gewichtungen 18.03.2010
- Lovesong 15.03.2010
- ... alles LIEBE, Elfriede... (oh wie recht sie doch hat!) 08.02.2010
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du mit mir und ich mit dir und wir mit uns?
SinnundSinnlichkeit sagte:
Wir begegnen uns ziemlich heufig, aber wir sind meister darin uns zu ignorieren und zu übersehen. Wenn wir uns nicht mehr ausweichen können, sind wir meistens, erst verstört oder sogar verärgert, aber später dann meistens doch Glücklich uns getroffen zu haben und die wichtigen Dinge geklärt zu haben...
genau.
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10.01.2010 - 21:22 Uhr
jongedame