08.01.2010 - 18:30 Uhr

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Deutschland ist Kulturhauptstadt - vier Buchtipps zum Ruhrgebiet

Text: dirk-vongehlen

Am Wochenende beginnt "Ruhr 2010", das Aktionsjahr zur Kulturhauptstadt 2010. jetzt.de hat zu diesem Anlass vier Literatur-Empfehlungen


Hier soll es losgehen: die Zeche Zollverein in Essen, Foto: Reuters

Aufregung in Essen: An diesem Wochenende soll mit einem großen Kulturfest das Ruhr 2010 genannte Jahr der Kulturhauptstadt Essen (Ruhrgebiet) eröffnet werden. Und was passiert im Ruhrgebiet? Es schneit. Deshalb ist auf der Website vermeintlich Beruhigendes zu lesen: Für den Fall eines Jahrhundert-Schneesturms kündigen die Organisatoren einen "Notfallplan" an, geben sich aber selbstbewusst, Festakt und Kulturfest "wie geplant durchzuführen". Außerdem wird der ehemalige WDR-Intendant und heutige Vorsitzender de Geschäftsführung von Ruhr 2010, Fritz Pleitgen, mit den Worten zitiert: "Die Vorbereitungen laufen bei uns planmäßig weiter."


Schlechte Aussichten: Die Wettervorhersage scheint den Festakt im Freien zu bedrohen. Foto: dpa

Für alle, die die Wettersituation an der Ruhr nicht durch einen Blick aus dem Fenster einschätzen können (weil sie nicht dort wohnen), hat man eine so genannte Twitterwall eingerichtet (Hashtag #Ruhr2010) und verspricht, regelmäßig auf der Website über den Ablauf zu informieren.

Völlig unabhängig von den klimatischen Bedingung in der Kulturhauptstadt des Jahres 2010 werden zahlreiche Medien in den kommenden Monaten den Blick aufs Ruhrgebiet richten. Es lohnt sich also, vorbereitet zu sein.

Deshalb hat jetzt.de die zahlreichen Bücher, die in diesen Tagen übers Ruhrgebiet veröffentlicht werden, gesichtet und liefert hier vier Lese-Tipps für das Jahr der Kulturhauptstadt 2010 (in aufsteigender Reihenfolge):

4. Asterix: Zoff im Pott


Worum geht's? Um die Geschichte aus dem Asterix-Band Streit um Asterix. Aber der Inhalt dieses 15. Bandes aus dem Jahr 1973 ist eigentlich egal. Viel wichtiger ist das, was Menschen, die nicht im Ruhrgebiet wohnen, Mundart nennen.

Wer hat's geschrieben? Das Original stammt natürlich von René Goscinny und Albert Uderzo. Die Ruhrdeutsch-Übersetzer Claus Sprick und Reinhard Stratenwerth kamen an diesen Job angeblich über einen Wettbewerb der lokalen Zeitung WAZ.

Wer soll es lesen? Auf keinen Fall Asterix-Fans. Eher Menschen, die sich für die Besonderheiten der Sprache zwischen Duisburg und Dortmund interessieren.

Bester Satz: "Ne unbeuchsame Kollenie von krabitzige Galliers stellt sich quer im Römerpott."

Was ist daran so toll? Nichts. So reden die halt.

Der Asterix-Band Zoff im Pott ist schon länger auf dem Markt und kostet 10 Euro.

Auf der nächsten Seite: Ein Buch für Fußball-Freunde nicht nur im Revier.

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ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.