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04.01.2010 - 18:30 Uhr

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Sieg der Blauhäute

James Camerons "Avatar" schafft die Eine-Milliarde-Dollar-Hürde

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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wollmops
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Mag ich Mag ich nicht

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06.01.2010 - 17:19 Uhr
wollmops

ich wollte den eigentlich unbedingt sehen, aber der Trailer hat mich auch abgeschreckt. diese rosa Drachen, auf denen sie reiten? PUH-LEASE!!!
ich fand das so ne Barbie-Einhorn-Ästhetik.

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

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06.01.2010 - 19:56 Uhr
Digital_Data

@eisengrau

Deshalb kuckst Du kein Star Trek ? Kennst Du Tribbles ;-) ? Nun die Borg sind ja schon mal ganz anders organisiert, als wir Menschen und Data ist sicher auch eine sehr interessante Lebensform, aber ich kann Dir gerne einige weitere Beispiele geben, alles aus Star Trek: The Next Generation:

Das kristaline Wesen (in mehreren Folgen)
Die Binären (Folge 15)
Intelligente anorganische Lebensform (Folge 18)
Die schwarze Seele (ein teerartige Flüssigkeit, Folge 23)
Das Kind, eine Lebensform die hauptsächlich aus Eichnerstrahlung besteht, Folge 27
Der Austauschoffizier, eine winzige Weltraumbakterie die Tritanlegierungen konsumiert, Folge 34
Die Macht der Naniten, winzige Roboter, die sich weiterentwicklen und ein kollektives Bewußtsein entwickeln, Folge 49
Tin Man, ein organisches Raumschiff, dessen Besatzung ausgestorben ist, Folge 68
Das kosmische Band, zweidimensionale Lebewesen, Folge 84
Galaxy's Child, eine im All lebende Lebensform, bestehend aus Plasma, Folge 90
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert, die Devidianer, Formveränderer mit mikrozentrischen Zellmembranen, Folge 126
Todesangst beim Beamen, eine Art energetische Mikroben leben innerhalb des Verzerrungsfeldes der Plasmaschleife, Folge 128
Datas Hypothese, die Exocomps, eine Art Reparaturroboter mit eigenem Bewußtsein, Folge 135

Ich habe mal alles außen vor geslassen,was man irgendiwe als menschlich, tierisch oder planzlich usw. bezeichnen könnte. Außerdem ist die Aufstellung sicher nicht vollständig.

In dem Zusammenhang wäre auch "das fehlende Fragment", Folge 146 interessant, in der erklärt wird, warum Klingonen, Menschen und Vulkanier sich so ähnlich sehen, mit so "unwichtigen" Erklärungen geben sich viele andere Sc-Fi-Geschichten erst gar nicht ab.

Zum Thema: Welten erschaffen, wie in "Herr der Ringe", "Jurassic Park" oder "Future World", ist noch nicht Geschichten erzählen. Da gehört etwas mehr dazu.

Digital_Data

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

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06.01.2010 - 23:43 Uhr
eisengrau

@Digital Data:
Klar kenn ich Tribbles ;-)
Und die erste Enterprise- Generation war hier auch noch einigermaßen kreativ. Aber bei den neueren Staffeln langweilt es einfach, über mehrere Folgen hinweg nur Lindenstraße im All zu sehen, mit ein paar angeklebten Ohren und Hörnchen.
Die von Dir genannten Beispiele mögen dieses anthropozentrische Weltbild ein wenig auflockern, aber die Regel ist solcher Formenreichtum ja in all den Sci-Fi-Serien nicht.

Außerdem klärt das nicht die Grundfrage, warum ausgerechnet die 300 Mio- Dollar- Kinosensation Avatar durch erschreckend unoriginelle characters glänzt.

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Mag ich Mag ich nicht

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06.01.2010 - 23:48 Uhr
eisengrau

@shafty: Aber genau darin läge ja die Sensation eines Genrekrachers, diese Gedankenexperimente gut zu erzählen und zu bebildern.
Es ist ja nicht so, dass es sich bei den Vorlagen nur um philosophische Abhandlungen halten würde, sondern die von mir genannten Romane und Short Stories erzählen ja jeweils eine Geschichte (und nicht die schlechteste).
Das macht halt einen guten Regisseur bzw. Produzenten auch aus, diese Transferleistung von einer guten Vorlage zu einem guten Film.

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

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06.01.2010 - 23:55 Uhr
Digital_Data

Alles neue Star-Trek-Zeug ist tatsächlich nicht besonders, da Rick Berman nach dem Tod von Gene Roddenberry einfach nur Mist macht. Star Trek. The Next generation kann ich aber wärmstens empfehlen, viele Folgen halten locker mit Spielfilmen mit, niacht ale, aber so knapp die Hälfte sind auf höchstem Niveau. Eben auch, weil hier extrem aufwändig produziert wurde, selbst bei der Musik, für jede Folge wurde neue Musik komponiert.

Was Cameron angeht, so ist er ein Einzelkünstler, also einer, der nichts aus der Hand geben will und am liebsten alles selber machen will. Dann entstehen eben Mängel in der Story und der Dramaturgie. Schon bei Titanic gesehen, als es zum zweiten Mal in die Tiefen des Schiffes geht, da wird eine Dreiviertelstunde nichts Neues erzählt. Aber da ging es ja auch nicht drum ;-). Und wenn man die Aussagen von Leuten hört, die im Kino waren, dann scheint das wieder der Fall zu sein. Da kann ich auch ins Imax in Blue Planet gehen, dass hat mehr Handlung und die Bilder sind auch beeindruckend.

Digital_Data

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