Sieg der Blauhäute
James Camerons "Avatar" schafft die Eine-Milliarde-Dollar-Hürde
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ein punkt, auf den ich schon länger gewartet habe, damit man filme nicht mehr nur wegen ihrer revolutionären effekte guckt. dies ist der zenith. von nun an kann nichts mehr wirklich erstaunen, das geht dann vielleicht eher auf den verbesserten einsatz von 3d über.
ich kann mir normalerweise auch im leben keine effektorgien ohne drehbuch (michael bay, mcg usw.) anschauen, aber hier macht jeder der 200 millionen dollar sinn und spaß.
ThomasCrown sagte:
in 3d ist es schon ne hausnummer für sich, aber auch ohne. die selbstverständlichkeit, mit der hier die am computer entstandenen welten inszeniert und eingebunden werden, ist nichts weniger als die abschaffung der spezialeffekte. weil, wie die sz so schön (sinngemäß) schrieb, nun nichts mehr als unverfilmbar gelten könne.
ein punkt, auf den ich schon länger gewartet habe, damit man filme nicht mehr nur wegen ihrer revolutionären effekte guckt. dies ist der zenith. von nun an kann nichts mehr wirklich erstaunen, das geht dann vielleicht eher auf den verbesserten einsatz von 3d über.
So ähnlich hat man sicher die Entdeckung der Zentralperspektive in der Renaissance gefeiert, und 300 Jahre später kam die Fotografie. Und dann die Kinematographie. Und dann die CGI-Technik. Und jetzt soll nichts mehr kommen, was diesen Realismus toppen kann? Schwer zu glauben. Die Leute lächeln ja heute schon über Tron.
Andererseits gestehe ich dem Film schon gewisse Kintopp-Qualitäten zu, ist ja Cameron.
04.01.2010 - 22:25 Uhr
eisengrau
zabaitzu sagte:
Muss ich Thomas rechtgeben. Die Effekte im Film haben alle Sinn und dienen nicht nur dem "hey schaut mal was wir alles machen können" Kawumm. Außerdem hat der Film meiner Freundin gefallen, obwohl sie die Schlümpfe schon nicht mag.
Alle reden aber dann letztlich doch nur von der visuellen Umsetzung, also den Effekten.
Über den Sinn des character designs (ich finde, die Blauen sehen ja alle aus wie Abe Sapien aus Hellboy) erfährt man ebensowenig wie über Inhalte, die dem Sci-Fi/Fantasy-Genre neue Impulse geben.
Vorhersehbarer plot, echt schlechte Dialoge (krass, so viel Zeit fürs Drehbuch und dann nur Klischee-Texte??), aber es sieht echt super aus... etwas bunt, aber sonst verdammt geil gemacht!
Viel beeindruckender als die die ganzen Pop-Welten sind allerdings die 3D-Stellen mit den ganz normalen Schauspielern!
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04.01.2010 - 19:37 Uhr
Yngaren
Dennoch verspüre ich die Entstehung einer neuer Pseudoreligion, nämlich - "Umweltschutz".