Die Wertedebatte läuft falsch
Der Anschlag auf den dänischen Karikaturisten liefert neuen Zündstoff
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
- Revoluzzer Ratzinger 25.05.2012
- Bürger werden künftig zur Organspende befragt 25.05.2012
- Verschwinden wir in der Nacht 25.05.2012
- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
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Senior Judge and Secretary of the Council, Sheikh Hassan, says: ‘We know that if Sharia laws are implemented then you can change this country into a haven of peace. Because once a thief’s hand is cut off, nobody is going to steal. If only once an adulterer is stoned, nobody is going to commit this crime at all. There would be no rapist
derweil ist allerdings mal schlafenszeit. gut nacht.
aber hier passiert noch was ganz anderes: da reden (oder geifern) schnell-mal-aber-anonym-bleiben-wollende leute vorsätzlich oder fahrlässig eine progromstimmung herbei. man könnte den eindruck haben, daß eine politsekte ihre kampagnenfähigkeit testet anhand eines schwachen artikels einer ansonsten kompetenten liberalen zeitung. hier wurden schon die schlimmen wörter wie "SA", morddrohung etc. in stellung gebracht...
nehmen wir als gutes omen zum erscheinungsfest, daß der letzte beitrag sich anfängt selber durchzustreichen. ;-)
1. Meinungsäußerung und Kunstfreiheit ist nicht von der Qualität der Meinung oder der Kunst abhängig.
2. Es geht nicht darum, ob der Islam mit dem "judeo-christlichen" Wertekanon vereinbar ist, sonder ob er mit den unveräußerlichen Menschenrechten vereinbar ist, die auf dem Boden der BRD und der meisten europäischen Staaten gelten. Da sieht die Antwort etwas mau aus.
3. Es geht nicht darum, ob die Menschenrechte nun universell gelten oder nicht, sie gelten aber nun einmal in Europa. Auch für Angehörige des Islams. Gleichheit vor dem Recht ist ein weitere zivilisatorische Errungenschaft der Aufklärungsbewegung, die dem Autor nicht erwähnenswert scheint.
4. "Der Westen" beleidigt "den Islam" bereits durch seine schiere Existenz. Denn "der Westen" ist fortschrittlicher, reicher, gebildeter und freier als "der Islam". Es muß für einen "Rechtgäubigen" eine schwere Prüfung Allahs sein, daß ungläubige - oder gar gottlose - Hunde mehr zustande bringen als "die Muslime".
5. Man muß nicht mit Gott debattieren können, weil Gott keine fremden Wohnung mit der Axt einrennt.
Von General Napier ist aus Indien überliefert:
"You say that it is your custom to burn widows. Very well. We also have a custom: when men burn a woman alive, we tie a rope around their necks and we hang them. Build your funeral pyre; beside it, my carpenters will build a gallows. You may follow your custom. And then we will follow ours."
Das kann man auch heute noch anwenden.
Das ist ein solch starker Tobak, dass einem erst mal die Worte fehlen. Das spricht einer aus, der mit Sicherheit durch die Kontrolle mit so genannten "Nacktscannern" schon seine Persönlichkeitsrechte in Gefahr wähnt, aber anderen abspricht, ein Bedürfnis nach Freiheit und Pluralismus zu verspüren.
Man stelle sich vor, es hätte zum Thema Faschismus in Spanien unter Franco einen solchen Mist geschrieben.
Nur nebenbei, ich halte Kreyes Aufsatz für eine plumpe Witzelei, eine bewusste Provokation, die ungefähr so intelligent ist, wie der Versuch, einen Tiger zu erziehen, indem man ihm erst ein Schinkenbrot anbietet und es ihm dann wieder wegnimmt.
Welche Strafe ihn für solche Veröffentlichungen angemessen sind, muss ich ja wohl nicht weiter ausführen.
Herr Kreye, haben Sie schon einen Panikraum?
Herr Kreye, ich Antworte mit Thomas Mann - und mit einigen Ereignissen, Tatsachen, nicht aus der Arabischen Welt, sondern aus Deuitschland, die Ihnen vielleicht doch zu denken geben werden.
"Toleranz wird zu einem Verbrechen,
wenn man dem Bösen mit ihr begegnet." (Thomas Mann)
Wenn es den gäbe, würde ich Andrian Kreye für den journalistischen Beitrag für den Darwin Award der Menschenrechte vorschlagen: The most intellectual way to kill / commit suicide of humanity!
Leider betrifft der Werterelativismus nicht nur Iran oder Saudi- Arabien. Wenn ich kurz erinnern darf:
Hirsi Ali: (Die schleichende Scharia) unter Polizeischutz wg. Morddrohungen. Sayran Antes, Frauenrechtlerin: Rückzug aus der Öffentlichkeit wg. Morddrohungen. Sabatina James (Freiheit für Frauen): Unter Polizeischutz wg. Morddrohungen. Minah Ahadi, (Ex-Muslime in Deutschland) Morddrohungen wg. Interviews. Samira: nach Brief an Lehrer entführt. Karikaturenstreit: Der Hass wurde offiziell gefördert! 2008 hat das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium Muhammed Sven Kalisch aufgrund seiner umstrittenen Thesen zur Existenz des Religionsstifters Muhammad von der Lehrerausbildung entbunden. Drohung, unkalkulierbares Risiko: Islamisten verhindern Mozart - Oper. Krimi der Autorin Gabriele Brinkmann - aus dem Programm genommen. Der Grund: Angst vor Islamisten. Harald Schmidt wagt keine Witze mehr über den Islam: "Das ist mir zu heikel".
Hape Kerkeling: "Ich würde und werde mich öffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst." Roland Emmerich sparte die Vernichtung der Kaaba in seinem Katastrophenfilm "2012" bewusst aus: "Weil er Angst hatte vor einer Fatwa fundamentalistischer Islamisten!" SZ. 2008 wurden 12-18 sog. "Ehrenmorde" an Frauen verübt. (Quelle). Innerfamiliärer Missbrauch von Frauen? Nur eine Randerscheinung?! ("Gefangen im Unaussprechlichen", Sueddeutsche vom 13.11.2008) Widerrechtlicher Kindesentzug im Ausland: Die "Zentrale Behörde für internationale Sorgerechtskonflikte" im Bundesamt für Justiz (BJF) befasste sich im Jahr 2008 mit mehr als 500 Fällen von Kindesentführung oder -entziehung von Deutschland.Dabei führt die Türkei die Liste der Länder mit 127 Fällen an. Die Zahlen für 2009 werden noch höher sein, sagt ein BJF-Sprecher (Quelle: Die ZEIT) "Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen - und fördert westliches Wunschdenken: - "Selig sind die Belogenen" von Dr. von Bassam Tibi (DIE ZEIT).
Der Türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zitierte im Jahr 1997 Ziya Gökalp: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.“
Die Islamkonferenz ist nicht in der Lage, Muslime zur Zustimmung zur Freiheitlich- Demkratischen Grundordnung zu bewegen: "Inzwischen hat er [der „Koordinierungsrat der Muslime“] allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder zurückgezogen: zum Beispiel die Passage zum Thema Wertekonsens, die besagt, dass die hier lebenden Muslime sich auf die demokratisch-freiheitliche Ordnung verpflichten müssen." Kristina Köhler, die beim Innenausschuss der Bundesregierung für Islam, Integration und Extremismus zuständig war, hier.usw, t.b.c. ...? (wikiquote "Islam")
Ich habe, die Deutsche Kultur, Teile Deutschlands haben Angst. Die Toleranz kommt an ihre Grenzen.
Für mich ist hier Schluss.
Herr Kreye, bitte hören Sie auf.
Danke.
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05.01.2010 - 22:55 Uhr
fraeuleiningeborg