Die Wertedebatte läuft falsch
Der Anschlag auf den dänischen Karikaturisten liefert neuen Zündstoff
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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- Verschwinden wir in der Nacht 25.05.2012
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diedrossel sagte:
ich versteh nicht so recht, was der autor sagen will.
Zuerst dachte ich, eine Kernaussage wäre, daß der "Prophet" der Moslems unantastbarer ist und sein sollte als Jesus. Dann habe ich das nochmal gelesen und gemerkt, daß dabei die Logik eher brüchig ist. Das ist also bestenfalls eine schnell hingequirlte Meinungsbrühe ohne besondere Aussage.
Allerdings hat Jesus mit dem ganzen Gerede von der anderen Wange usw. die Position seiner Nachlaßverwalter empfindlich untergraben, was man Mohammed in der Form bestimmt nicht vorzuwerfen ist. Woraus man schließen kann, daß selbst Konsubstanzialität kein Garant für eine völlig harmonische Vater-Sohn-Beziehung ist, hat der Gott Israels sich im Pentateuch doch noch wesentlich stringenter geäußert...
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ..."
Wäre schön, wenn solche Artikel nur schlechte Witze wären und nicht tatsächlich ernst gemeint, wobei sich der Autor vermutlich auch noch sehr clever und tiefsehend vorkam.
Ich gehe mit dem sehr geschätzten Andrian Kreye allerdings nicht ganz konform.
Einerseits lassen sich Werte nur dann mit einer Bestandskraft versehen, wenn es gelingt, sie global zu verrechtlichen. Es kann also nicht einfach die Betroffenheit des Individuums darüber entscheiden, ob eine Kritik (ironisch,hämisch, provozierend, wie auch immer) das Schutzgut der ungestörten Religionsausübung verletzt.
Außerdem wird bei einer (immer wieder notwendig vorzunehmenden) Rechtsgutabwägung das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung stärker sein (müssen) als das Recht auf Unverletztheit des religiösen Empfindens: erst recht wird das Schutzrecht "körperliche Unversehrtheit" gegenüber dem Religionsempfinden höherwertig sein müssen.
Zum anderen ist aber auch der rhetorische Vergleich mit dem Tiger und dem Schinkenbrot (mindestens) unvollständig: wenn der Tiger nämlich für sich zuvor reklamiert, so sozialisiert zu sein, dass er am menschlichen gesellschaftlichen Leben ohne Gefahr für die Menschen teilnehmen könne, dann könnte das hingehaltene Schinkenbrot durchaus ein Lackmustest für die Behauptung des Tigers darstellen.
Inwieweit es wirklich von Intelligenz zeugt, die absehbaren Reaktionen eines zum Teil fanatisierten islamischen Interesses nicht in der ganzen Tragweite abzusehen - und dies ist nach meinen Kenntnissen sowohl beim dänischen Karikaturisten wie bei dem Schriftsteller Rushdie durchaus der Fall gewesen -, mag dann jeder für sich beurteilen.
Ich kenne die Karikaturen.
Sie sind witzig, nachdenklich, satirisch,
bissig, harmlos, liebevoll, spöttisch...
Aber woher wollen sie das auch wissen, haben sie nie gezeigt und reden hier wie Blinde über die Farbe.
Wenn Menschen so DUMM sind, ihre Religion über ihr Leben zu stellen, muss ich nicht auch noch Beifall klatschen und um "Respekt" heischen- wenn andere Menschen so DUMM sind, das auch nocht zu verteidigen, vergessen sie sich und den Grund ihrer Freiheit.
Mit denen, die die Fahnen anzünden und "Mord" und "Vergeltung" brüllen, komme ich besser klar als mit journalistischen Wichtigtuern und Relativisten wie Andrian Kreye-
SEINE Wertedebatte läuft grundlegend falsch!
In unserem Kulturkreis ist es selbstverständlich, dass persönliche Beleidigung, Ehrabschneidung oder auch Geschäftsschädigung nicht durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, sondern Straftatbestände sind.
Vielleicht schwer vorstellbar für uns, aber selbstverständlich für andere Kulturverständnisse ist hingegen, dass Religion und Glaube einen untrennbaren und zentralen Bestandteil der eigenen Individualität darstellen. Ihre Schmähung und Verletzung kann genauso so schwer wiegen wie ein Angriff auf persönliche Integrität oder geschäftliche Interessen.
Ob und wie weit wir ein solches Verständnis von persönlicher Integrität auch in unser Gesellschafts- und Rechtsverständnis einfließen lassen (wollen oder sollten), gehört zu den zentralen Fragen, die an UNSERE Integrationsfähigkeit gestellt sind.
Übrigens: Kommentatoren wie @snickerman würden wir - auf der "anderen" Seite - schlicht als Hassprediger wahrnehmen.
Oha - ein Atheist mit religiösem Gefühl, sehr schön.
Spaß beiseite: Sie haben einerseits schon Recht - der tatsächliche Grad an Verletzung religiösen Gefühls wird sich schwer feststellen lassen. Aber das gilt für die persönliche Ehre ja auch, was den einen schwer beleidigt, geht dem anderen mehr oder weniger am A... vorbei. Deshalb wird so etwas vor Gericht halbwegs objektiviert, auf ähnliche Weise wäre das auch für die Religion (auch für Zeus- oder Spaghettimonster-Verehrer) vorstellbar, wenn man es denn wollte.
Mein Punkt wäre aber noch ein anderer: Auch als Atheist, der ich übrigens bin, muss ich es doch nicht mutwillig und provokativ darauf anlegen, etwa die Gefühle meines tiefreligiösen Bruders zu verletzen, oder? Ein ganzer Teil der dänischen Karikaturen damals (nicht alle, ich habe sie mir sehr genau angesehen), war aber genau darauf angelegt. Nein, natürlich ging es da nicht um die Gefühle meines Bruders. "Nur" um die von ein paar Muslimen. Da darf und sollte man das dann?
Und nur als Nachtrag: Auch die "Beschimpfung relgiöser Bekenntnisse" ist bei uns strafbar, jedenfalls, soweit sie die öffentliche Ordnung zu stören geeignet ist.
wenn jemand voller rührseligkeit, sentimentalität und mit ganzem aufrichtigen herzen die scharia und den propheten mohammed liebt und das blöderweise bedeutet, dass es unterstützt wird, dass zB eine frau die vergewaltigt wurde, gesteinigt wird, da sie ausserehelichen sex hatte, ist es ethisch diese problematik in einer charikatur deutlich festzuhalten.
trotz kultureller unterschiede gehören westlich geprägten menschen und muslime der gleichen spezies an und deshalb haben westler und muslime auch eine geteilte verständnisbasis und weil ich als europäer zur gleichen spezies wie muslime gehöre [und hier muss man spezies nicht mal biologistisch verstehen, sondern von mir auch aus kulturell insofern], darf ich sie auch kritisieren genauso wie ich von muslimen kritisiert werde. der vorwurf, dass von westlichen ideen motivierte kritik am islam nichts als unmoralischer kulturimperialismus wäre ist latent ätzend.
Die Meinungsfreiheit gilt natürlich nicht uneingeschränkt. Die Grenzen werden gesetzt von den Schlägerkommandos der Antifa-SA und den Mordkommandos der Muslime?
Scheinbar ja. Denn dass diese Wertung Sache der Gerichte ist, auf diese Idee bist Du wohl noch nie gekommen.
schade, daß schon so viele auf diese billige feindbildproduktion hereingefallen sind. ich hatte gedacht, nach dem ende des kommunismus könnte die welt ohne feindbildliche stereotypen auskommen, aber hier wird das gegenteil bewiesen.
wisst ihr, meine lieben, daß ihr auf einen bürgerkreig zusteuert? ja das wisst ihr, das wollt ihr.
na viel vergnügen!
Vielleicht hat die SZ mal den Mut, uns Dummen die plumpen Witzeleien zu zeigen, oder fehlt da der Mut?
Sonst hat Herr Kreye gänzlich sich umsonst in die Debatte eingemischt.
in diesem knapp 60-minütigen gespräch zwischen johann hari (homosexueller journalist des linken "quality newspapers" the independent) und einem mitglied der islamischen organisation Hizb ut-Tahrir zitiert (!) hari mehrmals islamische gelehrte und von der homepage der hizb ut-tahrir. und immer wieder sagt sein gesprächspartner zu diesen korrekten zitaten, dass hari doch nur billige westliche stereotype reproduzieren würde. keine frage, es gibt billige feindbilder, aber der umkehrschluss, dass jede identifikation eines kulturellen problems nur ein billiges feindbild darstellt ist logisch äusserst dürftig.
Wer will im Einzelfall die Entscheidung treffen, was künstlerisch wertvoll ist und was nicht.
Die angeführten Beispiele "Salman Rushdie und dänische Mohammedkarikaturen" mögen vielleicht stichhaltig sein.
Was ist aber z.B., wenn es um Zeitungen geht.
Sind FAZ-Artikel künstlerisch wertvoller als Texte aus der Bildzeitung?
Ist die Meinungsfreiheit der Bildzeitung weniger schützenswert als die Meinungsfreiheit der "Süddeutschen Zeitung?
Absurde Vorstellung.
Bei Stalin und Mao war es damals genauso.
„Damals“ kommt wieder zurück.
05.01.2010 - 14:33 Uhr
plob
Bei Stalin und Mao war es damals genauso.
„Damals“ kommt wieder zurück.
Die hasserfüllten Fratzen des tobenden und zum Mord bereiten Mobs erinnern an den Naziabschaum.
05.01.2010 - 15:37 Uhr
seidihrnochbeitrost
http://www.lizaswelt.net/2010/01/hurra-w...
Verstehe, wer will, warum Kreye zunächst Westergaards Karikatur zerfetzt, als müsste er sich rechtfertigen, dass die SZ sie bis heute nicht nachgedruckt hat. Verstehe, wer will, wie er dann noch sagen kann, dass „unsere Grundwerte“ nicht verhandelbar seien – und wie er daraufhin in Gestalt von „Gott“ die Religion doch als offenkundig höchste Instanz anzuerkennen scheint – in diesem Fall ist „Gott“ indes der Islam, der eben auch ALLE weltliche Macht für sich reklamiert. Verstehe darum, wer will, wie Kreye zuletzt dazu kommt, die These vom „Kampf der Kulturen“ als bloße „Schimäre“ abzutun, wenn er doch selbst so fundamentale Widersprüche zwischen der westlichen und der islamischen Welt bemerkt hat, die er freilich wieder dadurch zu relativieren sucht
05.01.2010 - 16:23 Uhr
Fakten6
Seit wann hat ein Mordversuch etwas mit Gott zu tun oder dem Explodieren von Flugzeugen, Zügen? Ja, ich verteidige den dänischen Karikaturisten. Eine Karikatur ist keine Axt, kein Dynamit. Eine Karikatur ist eine freie Meinung. Diese Terror-Arschlöcher können mich mal, diese Dumpfbacken.
vaus sagte:
oh my god, hier sind wieder die meinungsmilizen unterwegs!
schade, daß schon so viele auf diese billige feindbildproduktion hereingefallen sind. ich hatte gedacht, nach dem ende des kommunismus könnte die welt ohne feindbildliche stereotypen auskommen, aber hier wird das gegenteil bewiesen.
wisst ihr, meine lieben, daß ihr auf einen bürgerkreig zusteuert? ja das wisst ihr, das wollt ihr.
na viel vergnügen!
Was soll das denn? Wieso soll man einen Bürgerkrieg wollen, wenn man
die Zeichnungen Westergards als erlaubte und wie ich finde treffende Satire bezeichnet? Ist das ein dezenter Hinweis (verbunden mit einer Drohung) auf das permanente Beleidigtsein des Islam, das schnell mal in gewalttätigen Aufruhr mündet. Also ich will keinen Bürgerkrieg, aber auch nicht den permanent beleidigten und gewaltbereiten Islam.
Was ich noch ganz gut fände wären ein paar Klapperschlangen in der Wohnung von Andrian Kreye, dann lernt der auch mal mehr Respekt vor Tieren.
@kompass, das ist kein dezenter hinweis. sondern eine behauptung.
christentum, islam und jedentum sind allemal sehr agresssive phänomene, namhafte wissenschaftler behaupten, das läge in der natur der sache (assman). ich glaubs nicht, sondern ich glaube daß sich da agression gegen aggression sammelt, haß gegen haß. furcht gegen furcht, und das kleine glück, ein opfer für die eigene miesheit, die ursache der eigenen beschissenen situation, gefunden zu haben.
05.01.2010 - 20:32 Uhr
vaus
schonmal auf die idee gekommen, dass man vielleicht einfach mord und totschlag nicht so gut findet?
und das meine ich ernst, bist du in der lage den gedanken zu fassen, dass hinter einer kritik des gelebten islams (und so eine kritik essentialisiert ja den islam auch nicht, sondern zielt darauf ab, wie er momentan gelebt wird) keine zwielichtige psychologische motivation steckt? .... wenn du nun in der lage bist diesen gedanken zu fassen wäre es interessant zu wissen WARUM du hinter jedweder kritik diese blutrünstigen motivationen vermutest.
ich fasse die situation mal so zusammen: Es werden handlungen kritisiert, die mit dem islam begründet werden.
Nun kann man diese kritik auf zweierlei weise deuten.
(A) - Die Kritik hat eine ethische Grundlage. Mord an einem Cartoonisten für einen Cartoon wird nunmal für moralisch unvertretbar gesehen. Da der Mord mit dem Islam begründet wird muss dieser in die Kritik einbezogen werden.
(B) - Die Kritik hat die verborgene Funktion Minderwertigkeitskomplexe des Kritikers zu kompensieren.
Der Grund warum die Kritik nur mit Modell B erklärt werden kann wurde bisher noch nicht genannt.
ich würde mal ganz dreist behaupten, dass der gelebte islam im leben von relevanz ist ... und unabhängig davon ob ihn 100% so leben oder nicht, eine nicht unbedeutende gruppe menschen lebt ihn so und nur auf diese zielt diese kritik ab. und diese berechtigte kritik wird durch den hinweis darauf, dass sie keine universelle kritik am islam ist (was ja auch niemand behauptet) abgeschmettert, wodurch sich die diese kritik abwehrenden zu komplizen moralisch unakzeptabler systeme machen.
Was ist das?
Was ist das gelebte Christentum? Der Papst oder Margot Käßmann? Oder doch die Evangelikalen?
Senior Judge and Secretary of the Council, Sheikh Hassan, says: ‘We know that if Sharia laws are implemented then you can change this country into a haven of peace. Because once a thief’s hand is cut off, nobody is going to steal. If only once an adulterer is stoned, nobody is going to commit this crime at all. There would be no rapist
derweil ist allerdings mal schlafenszeit. gut nacht.
aber hier passiert noch was ganz anderes: da reden (oder geifern) schnell-mal-aber-anonym-bleiben-wollende leute vorsätzlich oder fahrlässig eine progromstimmung herbei. man könnte den eindruck haben, daß eine politsekte ihre kampagnenfähigkeit testet anhand eines schwachen artikels einer ansonsten kompetenten liberalen zeitung. hier wurden schon die schlimmen wörter wie "SA", morddrohung etc. in stellung gebracht...
nehmen wir als gutes omen zum erscheinungsfest, daß der letzte beitrag sich anfängt selber durchzustreichen. ;-)
1. Meinungsäußerung und Kunstfreiheit ist nicht von der Qualität der Meinung oder der Kunst abhängig.
2. Es geht nicht darum, ob der Islam mit dem "judeo-christlichen" Wertekanon vereinbar ist, sonder ob er mit den unveräußerlichen Menschenrechten vereinbar ist, die auf dem Boden der BRD und der meisten europäischen Staaten gelten. Da sieht die Antwort etwas mau aus.
3. Es geht nicht darum, ob die Menschenrechte nun universell gelten oder nicht, sie gelten aber nun einmal in Europa. Auch für Angehörige des Islams. Gleichheit vor dem Recht ist ein weitere zivilisatorische Errungenschaft der Aufklärungsbewegung, die dem Autor nicht erwähnenswert scheint.
4. "Der Westen" beleidigt "den Islam" bereits durch seine schiere Existenz. Denn "der Westen" ist fortschrittlicher, reicher, gebildeter und freier als "der Islam". Es muß für einen "Rechtgäubigen" eine schwere Prüfung Allahs sein, daß ungläubige - oder gar gottlose - Hunde mehr zustande bringen als "die Muslime".
5. Man muß nicht mit Gott debattieren können, weil Gott keine fremden Wohnung mit der Axt einrennt.
Von General Napier ist aus Indien überliefert:
"You say that it is your custom to burn widows. Very well. We also have a custom: when men burn a woman alive, we tie a rope around their necks and we hang them. Build your funeral pyre; beside it, my carpenters will build a gallows. You may follow your custom. And then we will follow ours."
Das kann man auch heute noch anwenden.
Das ist ein solch starker Tobak, dass einem erst mal die Worte fehlen. Das spricht einer aus, der mit Sicherheit durch die Kontrolle mit so genannten "Nacktscannern" schon seine Persönlichkeitsrechte in Gefahr wähnt, aber anderen abspricht, ein Bedürfnis nach Freiheit und Pluralismus zu verspüren.
Man stelle sich vor, es hätte zum Thema Faschismus in Spanien unter Franco einen solchen Mist geschrieben.
Nur nebenbei, ich halte Kreyes Aufsatz für eine plumpe Witzelei, eine bewusste Provokation, die ungefähr so intelligent ist, wie der Versuch, einen Tiger zu erziehen, indem man ihm erst ein Schinkenbrot anbietet und es ihm dann wieder wegnimmt.
Welche Strafe ihn für solche Veröffentlichungen angemessen sind, muss ich ja wohl nicht weiter ausführen.
Herr Kreye, haben Sie schon einen Panikraum?
Herr Kreye, ich Antworte mit Thomas Mann - und mit einigen Ereignissen, Tatsachen, nicht aus der Arabischen Welt, sondern aus Deuitschland, die Ihnen vielleicht doch zu denken geben werden.
"Toleranz wird zu einem Verbrechen,
wenn man dem Bösen mit ihr begegnet." (Thomas Mann)
Wenn es den gäbe, würde ich Andrian Kreye für den journalistischen Beitrag für den Darwin Award der Menschenrechte vorschlagen: The most intellectual way to kill / commit suicide of humanity!
Leider betrifft der Werterelativismus nicht nur Iran oder Saudi- Arabien. Wenn ich kurz erinnern darf:
Hirsi Ali: (Die schleichende Scharia) unter Polizeischutz wg. Morddrohungen. Sayran Antes, Frauenrechtlerin: Rückzug aus der Öffentlichkeit wg. Morddrohungen. Sabatina James (Freiheit für Frauen): Unter Polizeischutz wg. Morddrohungen. Minah Ahadi, (Ex-Muslime in Deutschland) Morddrohungen wg. Interviews. Samira: nach Brief an Lehrer entführt. Karikaturenstreit: Der Hass wurde offiziell gefördert! 2008 hat das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium Muhammed Sven Kalisch aufgrund seiner umstrittenen Thesen zur Existenz des Religionsstifters Muhammad von der Lehrerausbildung entbunden. Drohung, unkalkulierbares Risiko: Islamisten verhindern Mozart - Oper. Krimi der Autorin Gabriele Brinkmann - aus dem Programm genommen. Der Grund: Angst vor Islamisten. Harald Schmidt wagt keine Witze mehr über den Islam: "Das ist mir zu heikel".
Hape Kerkeling: "Ich würde und werde mich öffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst." Roland Emmerich sparte die Vernichtung der Kaaba in seinem Katastrophenfilm "2012" bewusst aus: "Weil er Angst hatte vor einer Fatwa fundamentalistischer Islamisten!" SZ. 2008 wurden 12-18 sog. "Ehrenmorde" an Frauen verübt. (Quelle). Innerfamiliärer Missbrauch von Frauen? Nur eine Randerscheinung?! ("Gefangen im Unaussprechlichen", Sueddeutsche vom 13.11.2008) Widerrechtlicher Kindesentzug im Ausland: Die "Zentrale Behörde für internationale Sorgerechtskonflikte" im Bundesamt für Justiz (BJF) befasste sich im Jahr 2008 mit mehr als 500 Fällen von Kindesentführung oder -entziehung von Deutschland.Dabei führt die Türkei die Liste der Länder mit 127 Fällen an. Die Zahlen für 2009 werden noch höher sein, sagt ein BJF-Sprecher (Quelle: Die ZEIT) "Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen - und fördert westliches Wunschdenken: - "Selig sind die Belogenen" von Dr. von Bassam Tibi (DIE ZEIT).
Der Türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zitierte im Jahr 1997 Ziya Gökalp: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.“
Die Islamkonferenz ist nicht in der Lage, Muslime zur Zustimmung zur Freiheitlich- Demkratischen Grundordnung zu bewegen: "Inzwischen hat er [der „Koordinierungsrat der Muslime“] allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder zurückgezogen: zum Beispiel die Passage zum Thema Wertekonsens, die besagt, dass die hier lebenden Muslime sich auf die demokratisch-freiheitliche Ordnung verpflichten müssen." Kristina Köhler, die beim Innenausschuss der Bundesregierung für Islam, Integration und Extremismus zuständig war, hier.usw, t.b.c. ...? (wikiquote "Islam")
Ich habe, die Deutsche Kultur, Teile Deutschlands haben Angst. Die Toleranz kommt an ihre Grenzen.
Für mich ist hier Schluss.
Herr Kreye, bitte hören Sie auf.
Danke.










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03.01.2010 - 18:57 Uhr
ina2