28.12.2009 - 18:30 Uhr

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Korrekte Konsumenten

Bild: dpa

Richtiges Einkaufen in der falschen Ökonomie.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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alsti
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Mag ich Mag ich nicht

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28.12.2009 - 19:51 Uhr
alsti

Mecker mecker mecker. Aber ne Idee wies besser geht, gibts auch nicht. Super.

Es mag ja vieles stimmen was der Artikel anspricht. Aber dann soll man sich bitte zumindest Ansätze für Alternativen ausdenken.

manuincolae
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Mag ich Mag ich nicht

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29.12.2009 - 02:09 Uhr
manuincolae

fdsafs

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Mag ich Mag ich nicht

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29.12.2009 - 02:31 Uhr
manuincolae

Kann man die Welt durch ethischen/nachhaltigen Konsum verbessern? Viele glauben ja. Das es dabei zu Fehlentwicklungen kommt, deckt der Artikel gekonnt auf. Trotzdem glaube ich, dass ethischer Konsum bisher immernoch die beste Möglichkeit bietet aktiv ins Weltgeschehen einzugreifen.

ChrisJumper
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Mag ich Mag ich nicht

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30.12.2009 - 16:24 Uhr
ChrisJumper

Die Lohas-Anhänger glauben, privater Konsum sei politisch. Doch bleibt alles, wie es ist.


Das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Wenn ich Bio-Fischstäbchen kaufe dann kaufe ich keine (oder weniger) aus dem Konventionellen Bereich. Darum verdrängen Bio-Artikel andere.

Was der Kunde wünscht das bekommt er, so einfach ist das. Wenn er weiterhin kein Interesse daran zeigt woher die Produkte kommen oder welche Qualität sie haben dann wird es sich so weiterentwickeln wie bisher.

Achtet er nur auf den Preis, bekommt er unterschiedliche Qualität von einem Produkt unter gleichem Label zu einem unterschiedlichen Preis.

Natürlich gibt es auch viele Unternehmen die Greenwashing betreiben, fällt der Kunde aber darauf herein, dann hat er einfach nicht genug aufgepasst.

klaus-werner-lobo
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30.12.2009 - 22:29 Uhr
klaus-werner-lobo

siehe auch Zum Beispiel Konsum: Lohas werden die Welt nicht retten http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...

Luftveraenderung
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Mag ich Mag ich nicht

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30.12.2009 - 23:56 Uhr
Luftveraenderung

Oft sind wir, als Konsumenten und Menschen, durch solche Artikel wie diesen hier verunsichert und vllt. niedergeschlagen. Was soll man den dagegen tun? Was darf man den noch kaufen?- scheinbar fast nichts , zumindest nichts aus Discountern &co.
Meiner Meinung nach besteht der Weg in die richtige Richtung aus mehreren Teilen.:
Der erste Teil ist BILDUNG, denn ich und viele andere Konsumenten durchschauen das so vielschichtige System nicht. Kann es überhaupt ganz durchschaut werden? Aufklärung, Bildung ist desshalb elementar.
Der zweite Teil, der auf den ersten gewissermaßen folgt ist FORDERN. Wir können unsere Wünsche als Konsumenten meiner Meinung nach auf mehreren Wegen ausdrücken, einer davon ist Forderungen an Politik und Wirtschaft, aber auch die Gesellschaft zu stellen.
Der dritte Teil, schon im zweiten zu finden, "RICHTIG KAUFEN" , okay ich hab verstanden, dass Fair Trade Produkte von LIDL& co nicht viel am System verändern. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es besser ist Fair Trade oder Bio bei lidl zu kaufen als ein ähnliches nicht fairtrade (bio) Produkt beim selben Discounter zu kaufen. Daher gebe ich ChrisJumper in den Punkt recht. Bio und Fairtrade verdrängen andere Produkte und sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Diesen drei teilen sind sicher noch viele weitere zuzufügen, dafür bedarf es aber eurer Unterstützung.
Nurnoch eins, wenn es um einkaufen geht bin ich der Meinung, dass wir alle am besten Vorgehen wenn wir die Artikel des täglichen Bedarfs zum größten Teil und nach unserem persönlichen Können regional kaufen und dabei auf Nachhaltigkeit, Fairness und Ökologie achten. Es wird unserer Welt sicher Zugute kommen, aber vorallem geht es uns dann auch besser und damit meine ich nicht nur unser Gewissen.

gutestun
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Mag ich Mag ich nicht

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31.12.2009 - 16:31 Uhr
gutestun

Nein, bio und faire Produkte verdrängen die konventionellen nicht, sie werden zusätzlich ins Regal gestellt. Die Supermärkte und Discounter haben kein einziges konventionelles Produkt deshalb weggenommen, sie wollen zusätzlich verdienen - und wenn sich das nicht mehr lohnt, dann verschwinden die Sachen wieder. So hat es auch Plus mit fairem Kaffee gemacht: als den zu wenige kauften, haben sie ihn einfach aus dem Sortment genommen. Was übrigens die Kleinbauern äußerst hart getroffen hat.
Und der Bio-Boom, der in Deutschland zwar am allergrößten ist in Europa, hat noch nicht einmal zur Folge, dass die konventionelle Landwirtschaft umgebaut wird: der Anteil der Öko-Anbauflächen in Deutschland liegt bei winzigen 5 Prozent. Ein großer Teil der Bio-Ware in Deutschland kommt aus dem Ausland - und zB in Südspanien, Äthiopien oder China kann das Gemüse und Obst viel billiger angebaut werden: schon deshalb, weil man dort auf Sozialstandards, Legalität von Wasser und Boden keine Rücksicht nehmen muss. Ja, auch auf Bio-Feldern kann es Ausbeutung geben - denn unter den Minimalststandrads des Eu-Bio-Siegels gibt es keine Sozialstandrads oder Angaben zum Wasserverbrauch. Und solche Ware, die unter teilweise unter wenig ökologischen Bedingungen (zB sehr hoher Wasserverbrauch) hergestellt werden, machen den deutschen Bio-Bauern Konkurrenz, die leider nicht so billig produzieren können, weil die Bundesländer die Fördermittel gekürzt oder ganz gestrichen haben. Es ist also überhaupt nicht besser, bei Lidl bio oder fair zu kaufen, es macht alles nur noch schlimmer - und adelt Lidl, der in seiner gesamten Wirtschaftsweise verheerend ist - vom Milchpreisdumping über harten Preisdruck auf Lebensmittelproduzenten weltweit bis zur schlechten Behanldung und Bezahlung der Mitarbeiter.
Und ja, es wäre schön, wenn Menschen bewusster einkaufen würden - sie tun es aber in der Mehrzahl nicht. Der Anteil von Fairtrade am Lebensmittelgesamtmarkt liegt bei einem Prozent - dabei weiß man seit 30 Jahren, was sich dahinter verbirgt. Und der Bio-Boom ist mit 4 Prozent ja auch nicht groß - obwohl spätestens seit dem BSE-Skandal den Leuten klar sein dürfte, was konventionelle Landwirtschaft und Massentierhaltung bedeutet. Übrigens Bio-Fleisch: in Europa erhält sogar brasilianisches Rindfleisch das Bio-Siegel, obwohl alle Rinder Brasiliens auf gerdodetem Regenwaldboden grasen bzw. das Futter für sie dort angebaut wird. Egal ob bio oder nicht.

@ChrisJumper: Ja, der Kunde kriegt, was er will. Und was will der Kunde in Deutschland? Er will es billig. Und daran wird sich leider nichts ändern. Oder hattest Du den Eindruck, die Leute waren vor Weihanchten in den prall gefüllten Kaufhäusern und Fußgängerzonen an nachhaltigen Produkten interessiert? Schau doch mal, wenn Du in einen normalen Supermarkt zum einkaufen gehst, in die Wagen um Dich herum. Na? Sieht das nach Nachhaltigkeit aus? Und wieso machen wohl hauptsächlich die Discounter das Geschäft mit bio? Genau, weil es der Kunde billig will.
Und deshalb ist es nicht nur ein naiver, sonder auch ein zynischer Gedanke, dass die Rettung von Welt und Klima davon abhängt, ob es der Kunde will oder nicht. Denn den meisten ist Weltrettung beim einkaufen - leider - völlig egal. Von Verzicht einmal ganz zu schweigen.

Luftveraenderung
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Mag ich Mag ich nicht

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02.01.2010 - 14:57 Uhr
Luftveraenderung

Hey gutestun, danke für die Zusatzinfos. Wie ich schon zugab vieles durchschau ich nicht (-> BILDUNG) .
Ich finde das was du in der zweiten hälfte deines Kommentars geschrieben hast wichtig. Die Verbraucher wollen größtenteils kein Bio oder Fair Traid oder umweltbewusst ( Papier etc. ) , dass macht mich total traurig und auch bisschen wütend. Ich fühl mich dann echt hilflos. Wir wissen nicht was wir tun.
Bei mir in der Nachbarschaft wurde jetzt ein McDonalds eröffnet und ich fang echt an zu weinen wenn ich daran denke wie jetzt jedes Wochenende der Ortseingang verstopft is, weil so viele zu McDonalds wollen. Das is doch echt zum Kotzen !
Aber ganz ehrlich was soll man denn dagegen tun?

juleila
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Mag ich Mag ich nicht

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02.01.2010 - 23:29 Uhr
juleila

hallo gutestun, deinen kommentar finde ich sehr gut! was ich noch ergänzen möchte: ich weiss nicht warum aber leute kaufen auch immer zuviel! und werfen dann die hälfte weg, stopfen ihre Wohnungen voll mit billigsachen obwohl eh kein Platz mehr in der Wohnung ist.

Hab die letzten Tage versucht Vorhänge zu kaufen, Lichtundurchlässige und da ich versuche wirklich alles FairTrade und Organic zu kaufen habe ich es auch bei den Vorhängen versucht, und musste leider aufgeben. Lichtundurchlässige Vorhänge für meine Fenstergröße gibt es leider nirgends wo es fairtrade und oder Organic geben würde. Interessant ist es auch wenn man diverse Verkäuferinnen in verschiedenen Stoff und Gardinenabteilungen fragt wo denn der Gardinenstoff hergestellt wird... keine wusste auch nur ansatzweise eine Antwort! aber vielleicht denkt eine drüber nach und beginnt etwas zu hinterfragen und informiert sich... dann wäre schon wieder ein kleiner sehr sehr kleiner schritt getan.

Lohas_Scout
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Mag ich Mag ich nicht

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04.01.2010 - 14:00 Uhr
Lohas_Scout

LOHAS geht es um mehr als "nachhaltiger Konsum", es geht bei moralisierenden Märkten um den Einstieg zum Wandel in allen Lebens-Bereichen: Vom viel Haben zum gut Leben! Es geht um das selbstbestimmte Leben, dadurch werden Produktionsketten hinterfragt und ethisch-soziale Werte eingefordert. Ebenso werden unsere Eliten hinterfragt, transparent gemacht und neu bewertet, dazu gehören: Wirtschaftsführer, Wissenschaftler und Politiker! Die Währung der Zukunft heisst: VERTRAUEN. Der Vertrauensverlust in unsere Eliten hat zur Folge, dass gekaufte und geschönte Lobbyvertreter und ihre Studien nicht mehr taugen: Glauben wir wirklich, dass dieselben Leute, die die Krisenkreise wie Klima, Ressourcen und Finanzen zu verantworten haben, dir richtigen sind, um die Lösung zu finden? Die Gestaltung der Zukunft kommt aus der Mitte unserer Gesellschaft, du und ich. LOHAS.de

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