Die Mirko-Maschine
2009 war er überall – als DJ, Buchautor und Protagonist des neuen, coolen München. Höchste Zeit für eine Annäherung an Mirko Hecktor?
Gerade mal ein Uhr morgens und Mirko Hecktor ist müde. Er schiebt einen Regler am Mischpult nach oben und lässt die Getränkedosen auf der Bar erzittern. Dann reicht er den Kopfhörer an seinen Kollegen und steigt von der DJ-Kanzel, hochgewachsen, hager und im kurzärmeligen weißen Hemd. Ein paar hundert Leute zwängen sich an diesem Freitag im Dezember in die „Elli Disco“, fünf Minuten vom Hauptbahnhof, die meisten sind seinetwegen hier. Hecktor feiert das Release der ersten eigenen Platte, ein großer Moment für einen DJ. Andere tränken jetzt aus Wodkaflaschen oder brüllten in die Menge. Hecktor lässt die Schultern hängen und lächelt gequält. Er treibt durch die feiernde Menge wie ein Gespenst, die Augen auf Halbmast, hier und dort sagt er „Hallo“ und drückt eine Hand. Zwei Tage zuvor: Nach exakt elf Minuten schreibt Hecktor zurück. Zuerst auf Facebook, eine Minute später auch noch per Mail. Ein Porträt über ihn? Klar mache er mit, hier seine Nummer, man solle gleich morgen telefonieren. Mirko Hecktor ist Profi. Als er vor gut einem Jahr seinen Bildband „Mjunik Disco“ veröffentlichte, horchte Deutschland auf: Ein Balletttänzer und DJ, der einen Band herausgab über 60 Jahre Nachtleben der versnobtesten Stadt des Landes? Die Frankfurter Allgemeine, der Spiegel, die Welt und ein halbes Dutzend Hochglanzmagazine verlangten Interviews. Und Hecktor gab sie gern. Der Name funktioniert wie eine Marke Seitdem funktioniert sein Name wie der einer Marke. "Mirko Hecktor" steht groß auf den Plakaten vor Clubs in Hamburg, Frankfurt und Berlin, in München ist er in drei Clubs Resident DJ und seit kurzem einer von drei Chefredakteuren der Szene-Zeitschrift Super Paper. Man kann sagen: Mirko Hecktor, 35, ist seit seinem Buch eine Art Sprecher für das hippe München. „Stimmt“, sagt Hecktor und streift den Schal ab. Gerade hat er die Barfrau umarmt und sich auf die Eckbank gesetzt. „Obwohl ich dieses Label ja nie wollte.“Im Oktober packte das Stadtmagazin Prinz die „20 wichtigsten Münchner“ auf eine Seite – und setzte Hecktors Gesicht als größtes in die Mitte. Viermal so groß wie das von Franz Beckenbauer.
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Ich bin ein Teil der Chefredaktion des Super Papers. Der Herausgeber der Zeitung ist Hubertus Becker, der die finanzielle Verantwortung trägt. Die inhaltliche Verantwortung wird unter drei Chefredakteuren in enger Zusammenarbeit aufgeteilt. Tobias Staab, Hubertus Becker und mir. Aus diesem Grund kann ich den Satz
»Dann spricht er lang und ernst und ohne Unterbrechung über seine Zeitschrift, das neue Projekt der Marke „Hecktor“.« im oben publizierten Text nicht als richtige Darstellung anerkennen. Ich habe meines erachtens während des Interviews ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich ein Teil der Chefredaktion des Super Papers bin. Außerdem nannte ich die Namen des Herausgebers bzw. der anderen Chefredakteure.
Mit freundlichem Gruß,
Mirko Hecktor
29.12.2009 - 00:52 Uhr
MirkoHecktor
Ich bin ein Teil der Chefredaktion des Super Papers. Der Herausgeber der Zeitung ist Hubertus Becker, der die finanzielle Verantwortung trägt. Die inhaltliche Verantwortung wird unter drei Chefredakteuren in enger Zusammenarbeit aufgeteilt. Tobias Staab, Hubertus Becker und mir. Aus diesem Grund kann ich den Satz
»Dann spricht er lang und ernst und ohne Unterbrechung über seine Zeitschrift, das neue Projekt der Marke „Hecktor“.« im oben publizierten Text nicht als richtige Darstellung anerkennen. Ich habe meines erachtens während des Interviews ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich ein Teil der Chefredaktion des Super Papers bin. Außerdem nannte ich die Namen des Herausgebers bzw. der anderen Chefredakteure.
Mit freundlichem Gruß,
Mirko Hecktor
29.12.2009 - 00:53 Uhr
MirkoHecktor
Ich bin ein Teil der Chefredaktion des Super Papers. Der Herausgeber der Zeitung ist Hubertus Becker, der die finanzielle Verantwortung trägt. Die inhaltliche Verantwortung wird unter drei Chefredakteuren in enger Zusammenarbeit aufgeteilt. Tobias Staab, Hubertus Becker und mir. Aus diesem Grund kann ich den Satz
»Dann spricht er lang und ernst und ohne Unterbrechung über seine Zeitschrift, das neue Projekt der Marke „Hecktor“.« im oben publizierten Text nicht als richtige Darstellung anerkennen. Ich habe meines erachtens während des Interviews ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich ein Teil der Chefredaktion des Super Papers bin. Außerdem nannte ich die Namen des Herausgebers bzw. der anderen Chefredakteure.
Mit freundlichem Gruß,
Mirko Hecktor
29.12.2009 - 01:22 Uhr
MirkoHecktor
29.12.2009 - 01:30 Uhr
MirkoHecktor
huahuahuahua
ist ja noch schlimmer als
"long time no see"
für unwissende wie mich (wahrscheinlich bin ich die einzige) wäre es toll gewesen, eins, zwei eindrücke aus dem bildband zu sehen.
DIE OPTIK DES SUPER PAPER´S IST ÜBRIGENS MIRKO BORSCHE UND SEINEM BUREAU ZU VERDANKEN...
AN DER GESAMTEN IDEE UND DEM KONZEPT EINE ZEITUNG ALS STADTMAGAZIN ZU SCHAFFEN WAR HERR HECKTOR NICHTEINMAL BETEILIGT...
MARKE HECKTOR SO EIN MÜLL, ER IST NUR EIN DRITTEL PART UNSERER CHEFREDAKTION!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
MEIN TIP:
VIELLEICHT EINFACH MAL NACHDENKEN BEVOR MAN SCHREIBT ODER ZUHÖREN WAS DIR DEIN INTERVIEW PARTNER ERZÄHLT, NOTFALLS MITSCHREIBEN WENN MAN ZU BESCHRÄNKT IST SICH DETAILS ZU MERKEN...
BIN ECHT PISSED...
HUBERTUS
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8
28.12.2009 - 20:05 Uhr
electrolux
Schlimm, was Drogen anrichten können.