Dürfen Hochschulen die Anwesenheit ihrer Studenten kontrollieren?
Der Prorektor der Uni Duisburg-Essen hat ein Schreiben verbreitet, das protestierende Studenten aufhorchen lässt: Er schreibt, dass Studenten in Vorlesungen ihre Anwesenheit häufig gar nicht vorgeschrieben werden darf.
Angestrichen: Die Pflicht zur Regelmäßigen Anwesenheit von Studierenden in Lehrveranstaltungen [...] ist wegen des Rechts der Studierfreiheit [...] rechtlich nur in begrenztem Umfang zulässig. Wo steht das? In einem Schreiben, das der Prorektor der Universität Duisburg-Essen vor zwei Wochen den Dekanen und dem AStA seiner Universität zukommen ließ und das nun auch im Netz zu finden ist. Der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Franz Bosbach, schreibt darin weiter: In Vorlesungen und Übungen sei "eine Pflicht zur regelmäßigen Anwesenheit der Studierenden zur Erreichung des Lernziels [...] regelmäßig nicht erforderlich" - das habe eine Überprüfung durch das Justitiariat der Universität ergeben. Im Schreiben beruft er sich auf das Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und das Hochschulrahmengesetz, das bundesweite rechtliche Vorgaben für die Universitäten enthält.
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Ich kannte einige Leute in meinem Studium, den hätte Anwenseheitspflicht sehr viel geholfen. Andererseits soll das natürlich jeder für sich entscheiden.
Noch mehr studenten sitzen in jetzt schon zu vollen Hörsälen und hören kram von dem sie ausgehen, dass sie auch ohne gut durchs studium kommen oder dass sie ihn schneller und immernoch ausreichend gut nacharbeiten können.
drolli sagte:
JoergAuch sagte:
drolli sagte:
Ich kann getrost sagen dass ich mich bestenfalls an zwei Frontalverantaltungen erinnere von denen ich damals (und auch heute) das Gefuehl habe, sie haetten mir was gebracht
Welch schlimme Uni hast du denn da erwischt???
Sag ich nicht.
Das ganze kann aber auch daran liegen dass ich einfach besser Lesen als zuhoeren kann.
geht mir genauso.
die einzigen vorlesungen, die mir etwas gebracht haben, waren 1. mit viel visualisierung (powerpoint etc), 2. mit dozent, der wirklich bei der sache war, 3. in kleinen gruppen, und 4. eigentlich auch nicht rein frontal, sondern mit einbindung der studenten.
diedrossel sagte:
ich mag vorlesungen. aber nur, wenn ich nicht hin MUSS. ich habe am meisten in vorlesungen gelernt, die ich mir aus spaß angehört habe.
Ok, das ist leicht nachvollziehbar. Aber im selbstgewählten Studium sollten das doch die meisten sein.
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23.12.2009 - 14:07 Uhr
drolli
Sag ich nicht.
Das ganze kann aber auch daran liegen dass ich einfach besser Lesen als zuhoeren kann.