In diesem ehrenwerten Haus
Falsche Berater, Intrigen und eine Atmosphäre wie im "Westwall-Bunker": Karl-Theodor zu Guttenberg ist der Neue in einem Verteidigungsministerium, das eigene Leute als "Lotterhaufen" bezeichnen. Die Kundus-Affäre gerät zum Offenbarungseid der deutschen Politik - zum Schaden der Soldaten in Afghanistan.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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Ich will den Krieg in Afghanistan nicht gutheißen, ich verstehe bis heute nicht, warum wir uns da unten einmischen mussten. Aber diese ganze Aufregung um das Vorgehn der Armee dient doch nur wirtschaftlichen und politischen Zwecken.
Und ich hoffe, dass niemand glaubt, unsere Soldaten sind in einer Friedensmission da unten. Soldat und Frieden wiederspricht sich im Grundsatz, und für Frieden braucht man keine Panzer, Granaten, vollautomatische Maschinengewehre und Panzefäuste mit sich rumschleppen.
Nick_ko sagte:
Ich kapier immer noch nicht, was die Öffentlichkeit da mitzuschabeln hat. Unsere Spezialkräfte operieren in der ganzen Welt und killen Leute, die ISAF hat soweit ich weiß auch das Ziel, die Taliban daran zu hindern, wieder die Macht zu ergreifen, und Opfer in der Zivilbevölkerung nennt man im Allgemeinen Kollateralschäden.
zyniker.
friedensmission ist natuerlich immer ein witz.
klar is der jung ne knalltüte. allerdings glaube ich nicht, dass innerhalb der kurzen jung-zeit dieser lotterhaufen entstanden ist. so schnell geht so etwas nicht. ich erinnere an die namen struck und scharping...nech, nech, nech!?
davon abgesehen wird selten ein öffentlicher blick in ein bundesministerium geworfen. alle anderen ministerien werden ebensolche lotterhaufen sein. das ist doch klar. einige von deren beamten tickern sicher 12 stunden am tag bei jetzt.de...
und dass schneiderhahn sich vor seinen offizier stellt ist doch seine aufgabe. und es verdient respekt. nech, nech, nech!? sollte sich die politik auch mal am eigenen hintern riechen und sich fragen WER die soldaten eigentlich in diesen sinnlosen krieg geschickt hat. ach nein, kampfhandlungen...nee...robustes mandat. oder kriegsähnliche zustände, oder so...hallo!? wär' der bundesverteidugungsminister ne frau würde solche wortwahl auf eierstockverkrampfung schließen lassen..
15.12.2009 - 14:19 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…
(gegenrede und -beispiele natürlich willkommen)
Ist halt auch nur ein Jurist, der Guttenberg.
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Es ist ein Unterschied, nick, ob eine Parlamentsarmee für einen UN-Einsatz losgeschickt wird und sich also an Regeln halten muss, oder ob die Regierung (die nicht über den Einsatz entscheiden darf) und die Militärs einfach tun, was sie wollen.
Deshalb ist ja absolutes (im Wortsinne) Mißtrauen gegenüber den Militärs angebracht. Die Geschichte ist da ziemlich eindeutig in meinen Augen. Und deshalb bedarf es einer Kontrolle, die transparent sein muss. Wenn dann gesagt wird, könne man nicht mehr Krieg führen, ist das nur die Konsequenz aus der demokratischen Struktur.










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14.12.2009 - 22:35 Uhr
Herr_Marcus
... aber ne job rotation mit Hr. Guttenberg wäre das letzte was ich jemals anstreben würde... schon krass wie schnell sich das öffentliche Bild ändern kann ....