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14.12.2009 - 18:30 Uhr

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In diesem ehrenwerten Haus

Bild:ddp

Falsche Berater, Intrigen und eine Atmosphäre wie im "Westwall-Bunker": Karl-Theodor zu Guttenberg ist der Neue in einem Verteidigungsministerium, das eigene Leute als "Lotterhaufen" bezeichnen. Die Kundus-Affäre gerät zum Offenbarungseid der deutschen Politik - zum Schaden der Soldaten in Afghanistan.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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Herr_Marcus
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Mag ich Mag ich nicht

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14.12.2009 - 22:35 Uhr
Herr_Marcus

.. nicht das ich sonderliches Mitleid hätte..

... aber ne job rotation mit Hr. Guttenberg wäre das letzte was ich jemals anstreben würde... schon krass wie schnell sich das öffentliche Bild ändern kann ....

Mannheimer
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Mag ich Mag ich nicht

0

15.12.2009 - 01:41 Uhr
Mannheimer

es ist schon bedenklich und auch bedauerlich was hier gerade läuft.

seleukos
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Mag ich Mag ich nicht

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15.12.2009 - 07:06 Uhr
seleukos

Dieser Artikel ist gut!

Nick_ko
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Mag ich Mag ich nicht

1

15.12.2009 - 09:54 Uhr
Nick_ko

Ich kapier immer noch nicht, was die Öffentlichkeit da mitzuschabeln hat. Unsere Spezialkräfte operieren in der ganzen Welt und killen Leute, die ISAF hat soweit ich weiß auch das Ziel, die Taliban daran zu hindern, wieder die Macht zu ergreifen, und Opfer in der Zivilbevölkerung nennt man im Allgemeinen Kollateralschäden.

Ich will den Krieg in Afghanistan nicht gutheißen, ich verstehe bis heute nicht, warum wir uns da unten einmischen mussten. Aber diese ganze Aufregung um das Vorgehn der Armee dient doch nur wirtschaftlichen und politischen Zwecken.

Und ich hoffe, dass niemand glaubt, unsere Soldaten sind in einer Friedensmission da unten. Soldat und Frieden wiederspricht sich im Grundsatz, und für Frieden braucht man keine Panzer, Granaten, vollautomatische Maschinengewehre und Panzefäuste mit sich rumschleppen.

ThomasCrown
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Mag ich Mag ich nicht

0

15.12.2009 - 11:16 Uhr
ThomasCrown

Nick_ko sagte:
Ich kapier immer noch nicht, was die Öffentlichkeit da mitzuschabeln hat. Unsere Spezialkräfte operieren in der ganzen Welt und killen Leute, die ISAF hat soweit ich weiß auch das Ziel, die Taliban daran zu hindern, wieder die Macht zu ergreifen, und Opfer in der Zivilbevölkerung nennt man im Allgemeinen Kollateralschäden.


zyniker.

BestimmteNegation
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Mag ich Mag ich nicht

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15.12.2009 - 12:11 Uhr
BestimmteNegation

@nick: es gibt aber einen unterschied zwischen "kollateralschaeden" und "sinnlos auf zivilisten schiessen" und der unterschied existiert genau deswegen noch, weil sich eben leute darueber aufregen. bei kampfhandlungen koennen immer zivilisten zu schaden/tode kommen, aber bspw. einfach so die bevoelkerung eines dorfes vernichten faellt in eine andere kategorie.

friedensmission ist natuerlich immer ein witz.

Dosenknall_mit_Ueberschall
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15.12.2009 - 13:16 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…

"Als "Lotterhaufen" werde das Ministerium beschrieben, sagt einer aus der Mitte dieses Haufens, was einerseits nicht gerecht sei, andererseits aber habe es schon massive Verwerfungen gegeben unter der Nicht-Führung des Ministers Franz Josef Jung. "

klar is der jung ne knalltüte. allerdings glaube ich nicht, dass innerhalb der kurzen jung-zeit dieser lotterhaufen entstanden ist. so schnell geht so etwas nicht. ich erinnere an die namen struck und scharping...nech, nech, nech!?

davon abgesehen wird selten ein öffentlicher blick in ein bundesministerium geworfen. alle anderen ministerien werden ebensolche lotterhaufen sein. das ist doch klar. einige von deren beamten tickern sicher 12 stunden am tag bei jetzt.de...

und dass schneiderhahn sich vor seinen offizier stellt ist doch seine aufgabe. und es verdient respekt. nech, nech, nech!? sollte sich die politik auch mal am eigenen hintern riechen und sich fragen WER die soldaten eigentlich in diesen sinnlosen krieg geschickt hat. ach nein, kampfhandlungen...nee...robustes mandat. oder kriegsähnliche zustände, oder so...hallo!? wär' der bundesverteidugungsminister ne frau würde solche wortwahl auf eierstockverkrampfung schließen lassen..

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Mag ich Mag ich nicht

1

15.12.2009 - 14:19 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…

davon abgesehen ist von und zu guttenberg gut finden, wie obama den friedensnobelpreis zu verleihen. noch ham se beide nix geleistet, ergo: a weng verfrüht. sollte jetzt hier oben keine verteidigungsrede fuer den amtierenden verteidungsmann sein.

alcofribas
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1

15.12.2009 - 14:23 Uhr
alcofribas

wer gestern guttenberg bei beckmann gesehen hat, sollte mitbekommen haben, dass dieser mensch höchstens ein fachmann im produzieren fein gedrechselter worthülsen ist. im übrigen hat der dosenknall recht, guttenberg hat z.b. bei opel durchaus eine meinung gehabt, durchgesetzt hat er aber in seinem politischen leben noch nichts, außer vielleicht einen neuen speiseplan in der ministeriumskantine.
(gegenrede und -beispiele natürlich willkommen)

cougarten
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Mag ich Mag ich nicht

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15.12.2009 - 14:46 Uhr
cougarten

wikileaks ftw!

goof
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Mag ich Mag ich nicht

0

15.12.2009 - 16:49 Uhr
goof

1
Ist halt auch nur ein Jurist, der Guttenberg.

2
Es ist ein Unterschied, nick, ob eine Parlamentsarmee für einen UN-Einsatz losgeschickt wird und sich also an Regeln halten muss, oder ob die Regierung (die nicht über den Einsatz entscheiden darf) und die Militärs einfach tun, was sie wollen.
Deshalb ist ja absolutes (im Wortsinne) Mißtrauen gegenüber den Militärs angebracht. Die Geschichte ist da ziemlich eindeutig in meinen Augen. Und deshalb bedarf es einer Kontrolle, die transparent sein muss. Wenn dann gesagt wird, könne man nicht mehr Krieg führen, ist das nur die Konsequenz aus der demokratischen Struktur.


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