Grünen-Politikerin Nestle: Ich will auch öffentlichen Druck machen
In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird zur Zeit nicht weniger als die Zukunft unseres Planeten verhandelt: Der dortige Klimagipfel geht in die entscheidende Runde und für jetzt.de spricht Anke Lübbert die ganze Woche über mit Menschen, die dort aktiv sind.
Teil 1: Ingrid Nestle, grüne Bundestagsabgeordnete auf der großen Demo




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15.12.2009 - 15:37 Uhr
JoergAuch
ThomasCrown sagte:
JoergAuch sagte:
SnowFrightenedSneakers sagte:
aus einer unmöglichkeit für das experiment eine ungültigkeit der simulation zu schliessen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Genau das ist aber der naturwissenschaftliche Ansatz. Nur eine These, die bewiesen oder widerlegt werden kann, hat eine Bedeutung.
sag das mal den stringtheoretikern und artverwandten.
Die behaupten alle nicht, dass ihre Modelle der Wirklichkeit entsprechen sondern behandeln sie als mögliche Beschreibungen der Wirklichkeit, die einer Überprüfung bedürfen. Und so soll es ja auch sein.
15.12.2009 - 15:54 Uhr
JoergAuch
JoergAuch sagte:
Fehler von wenigen Prozenten, wie sie bei simulierten Ergebnissen leicht vorkommen können, wären auf die Klimarechnungen bezogen unter Umständen schon viel zu viel.
SnowFrightenedSneakers sagte:
da ist sicher etwas dran - allerdings ist bei der vielzahl der simulationen eine streuung zu erwarten - die es auch gibt. und es lassen sich dann verschiedene wahrscheinlichkeiten, die mathematisch gut bestimmt werden koennen, fuer verschiedene Szenarien bestimmen.Und da gibt es meiner meinung nach halt einen sehr eindeutigen trend. falls das alles zufällig waer, wuerde ich halt genauso viele studien erwarten, die eine menschgemachte erdverkühlung vorraussagen
Dazu noch kurz was, weil es ein interessanter Punkt ist, den wir hier soweit ich weiß noch nirgends angesprochen haben: Das mit der Streuung ist die eine Seite der Medaille. Sie beschreibt die Präzision einer Messung oder auch einer Prognose. Die Streuung ist bei den bekannten Prognosen schon recht hoch, wie du ja auch sagst.
Der andere Parameter, der hier eine Rolle spielt ist die Genauigkeit (das englische accuracy ist eigentlich noch besser). Sie beschreibt das Verhältnis der gemessenen oder prognostizierten Werte zum wahren Wert. Über die Genauigkeit können wir aber bei einer Prognose erst im Nachhinein etwas sagen.
Genau genommen können wir sogar nur gemessene Werte und Simulation miteinander vergleichen. Beide sind mit Fehlern behaftet, die wir nicht genau kennen. Auch auf die Messwerte bezogen gilt das für Vergangenheit und Zukunft und hängt mit dem unvollkommenen Verständnis der atmosphärischen Prozesse sowie dem sehr groben räumlichen und zeitlichen Raster der Messwerte zusammen.
Das die Prognosen alle in einem bestimmten Bereich streuen, hängt also mit Sicherheit damit zusammen, dass sie alle auf dieselben Basiswerte zurückgreifen. Ob die stimmen und ausreichend sind, ist eine ganz andere Frage.
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15.12.2009 - 15:35 Uhr
JoergAuch
Ganz und gar nicht. Das ist leider ein weit verbreiteter Irrtum. Eine Simulation ist Grundlage für eine These, mehr nicht.