Der wilde Hype um die Kerle
Von „500 Days of Summer“ bis „Fantastic Mr. Fox“: Der Internet-Hype um (vermeintliche) Indie-Filme ist so groß, dass sie gar nicht mehr anders können als zu enttäuschen. Leider ist das auch bei „Where the Wild Things Are“ so.
“I'm still anxiously awaiting the opportunity to see 'Where the Wild Things Are' - because I believe Spike has created something endearing, and potentially edgy, and I want to see what he has been able to do with such a beloved children's story.” Das schrieb Alex Billington im November 2008 in dem amerikanischen Kinoblog firstshowing.net. Wann der Film, von dem er da sprach, erscheinen sollte, stand damals noch nicht mal fest. Tatsächlich dauerte es noch fast ein Jahr.
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ich geh trotzdem rein ...
15.12.2009 - 18:37 Uhr
bestgucci
15.12.2009 - 18:50 Uhr
PaartanzJetzt
Bin aber auch gespannt auf den Film. Schließlich hab ich in der ersten Klasse mal eins dieser Monster dargestellt.
was für eine pointierte analyse... solch kompetente texte lese ich am liebsten.
500 days of summer hab ich gar nicht gesehen, das sagt mir jetzt auch überhaupt nichts...der hype scheint an mir vorbei gegangen zu sein ^^
ein film muss nicht immer perfekt sein, damit er sehenswert ist.
und bill murray und jason schwartzman als indie-schauspieler zu bezeichnen. tsss, ich weiß ja nicht.
wurde auf den film nur durch meine (ex?)freundin (die klammer, weil das grad noch geklärt werden muß. andere geschichte.) aufmerksam, die schon seit monaten begeistert aufseufzt wenn sie an den film denkt. und ich glaub sie guckt jeden 2. tag den trailer.
mh, mal sehn ob ich ihn irgendwie angucke...
Der Begriff "Indie-Film" schließt in meinen Augen übrigens teure Hochglanzverfilmungen aus. "Where the wild things are" ist sicher alles andere als "independent" produziert.
"indie" und "hype" in einem satz oder gar in einem wort kann ich hingegen nicht mehr sehen.
(Wie man hier deutlich sehen kann, bin ich diese Kindheitserfahrung auch nie wirklich losgeworden...)
Ja, ich will ihn auch sehen, am Besten natürlich mit Freikarten, und ich weiß sogar, wen ich mitnehme :)
wolkenmeer sagte:
danke für den tipp. 500 days of summer macht sich bestimmt gut als weihnachtsgeschenk für die freundin
dvd als uk-import ab 18.01. erhältlich.
seit wann gibts denn diese Sparte?
ich will den film auf jeden fall sehen!
catastrophic sagte:
Indiefilme?
seit wann gibts denn diese Sparte?
http://de.wikipedia.org/wiki/Independent...
ganz schön lang gibts des schon ;)
und: ich freu mich auf donnerstag. mir doch egal was eine 19-jährige darüber denkt.
catastrophic sagte:
Indiefilme?seit wann gibts denn diese Sparte?ich will den film auf jeden fall sehen!
der indiking ist übrigens steve buscemi.
vieles was der macht, bekommen wir hier gar nicht mit.
schade eigentlich.
jim jarmusch kennst du vermutlich, weisst es aber noch nicht ;)
Zeitreisenkind sagte:
ich mag den film auch sehen.! aber ich habe das gleiche problem, nicht zu wissen, wer mich begleiten würde :D
Dann musst du mal erleben, wie toll es ist, alleine ins Kino zu gehen... Kostet beim ersten Mal viel Überwindung. Aber mir hat sich danach nicht mehr erschlossen warum man zwingend immer zu mehreren einen Kinofilm ansehen muss?!
das buch jedenfalls habe ich immer geliebt.
16.12.2009 - 00:01 Uhr
kein_koks_fuer_sherlo…
notfalls müssen halt immer argumentationsloser spott und schubladen herhalten, ne.
Einige der letzten gelungenen Literaturverfilmungen waren für mich "The Shining" und "Trainspotting".
Unendliche Geschichte kam damals nicht sooo gut an, bei denen, die das Buch liebten. Ronja Räubertochter hingegen schon...
Es ist, was es bleibt: der Kampf zwischen Traditionalisten und innovativen Cineasten.
die musik vielleicht. aber bitte.
wer ist denn das indie publikum? die anfang 20er im cinedom?
nur weil hier ein wenig mehr "echte" sentimentalitaet geboten wird, hat das leider rein gar nichts mit "independent film" zu tun. auch wenn die frisuren stimmen.
mr. fox ist ein 40 millionen dollar studiofilm (fox). wild things ist von einem ebenso grossen hollywoodstudio (warner) und kostet 70 millionen. das sind alles keine indie-produktionen.
ein wenig mehr recherche, bitte!
ha!
ich freue mich auf den film.
weder hype noch kritik kann mir die eigene erfahrung vorwegnehmen. n'est-ce pas?
ich überlege noch, ob der film für kinder unter 6 geeignet ist...
(und gewinnen fänd ich natürlich auch ziemlich fein.)
bedsitter sagte:
ich freu mich schon, seitdem ich zum ersten mal den trailer gesehen habe. arcade fire und eins meiner lieblingsbilderbücher! yay!
"indie" und "hype" in einem satz oder gar in einem wort kann ich hingegen nicht mehr sehen.
warum?
Die Charaktäre sind durchaus interessant - auch Max wirkt anders als beim ersten Screening nicht mehr arrogant, doch eine koninuierliche Geschichte kommt beim besten Willen nicht zu Stande.
Manchmal ist es vielleicht besser, wenn man ein Buch ein Buch sein läßt.
Ich glaube auch nicht, dass es ein Kinderfilm ist da die wilden Kerle nicht nur furchterregend aussehen, sie haben auch noch persoenlische Probleme die, meiner Meinung nach, nur schwer von einem Kind verstanden werden koennen.
Nun ist es aber so, dass ich mir den Film anschauen werde, einfach, weil ich Spike Jonze mag und ihn verehre. Vielleicht werde ich enttäuscht, aber das werde ich nicht zugeben, weil ich ja Spike Jonze-Filme mag... herjeh...
ernst gemeint kann er auf jeden fall nicht sein.
so schlecht wie er ist.
Sowohl 500 days of summer (neuer Lieblingsfilm) als auch
fantastic mr. fox waren beide zwei wundervolle filme.
auf "where the wild thigs are" bin ich gespannt.
und nochdazu musste ich mir neulich im büro vorwerfen lassen, dass ich ochsenknecht-blagen-fan bin, weil ich in den wilde kerle film gehn will. die schweine.
9 punkte.
Laudi sagte:
aber noch viel mehr freu ich mich auf The Imaginarium of Doctor Parnassus! Yeah.
das steht auch auf meiner to-see-liste.
und außerdem: wenn man so viel hyped und riesige erwartungen hat, dann kommt am ende manchmal auch ein guter film nicht mehr so gut weg. der anker macht's.
und: der hype nervt!
ein link zu einem text, bei dem ich weniger die form (wie moonwalker es tat), sondern weitaus mehr die
GingerAleNa sagte:
ich finde ja leute,die nur aufgrund einer kitik nicht oder eben gerade deswegen in einen film gehen,ein bisschen merkwürdig.muss sich doch jeder sein eigenes bild machen...geschmäcker sind nunmal verschieden:)
stimmt.. und ich muss ebenfalls gestehen, dass ich den film unbedingt sehen muss, schon wegen dem buch :)
GingerAleNa sagte:
ich finde ja leute,die nur aufgrund einer kitik nicht oder eben gerade deswegen in einen film gehen,ein bisschen merkwürdig.muss sich doch jeder sein eigenes bild machen...geschmäcker sind nunmal verschieden:)
Ich wüsste nicht, was daran merkwürdig sein soll. Eine gute Kritik beurteilt einen Film ja nicht (zumindest nur am Rande) nach dem Geschmack des Autors. Wenn die Kritik von einer Instanz kommt, der ich in ihrem Urteil einigermaßen vertraue und noch dazu aus dem Text hervorgeht, was genau den Film sehenswert, bzw. eben nicht sehenswert macht, dann ist es doch eine logische Konsequenz, dass ich davon mit abhängig mache, ob ich die Kohle für den Kinoeintritt ausgebe oder nicht.
und jetzt losglueck bitte zu mir! :)
aber ein kinder-indiefilm? ich weiß ja nicht. reingene würde ich trotzdem gerne :)
uther_the_puter sagte:
GingerAleNa sagte: ich finde ja leute,die nur aufgrund einer kitik nicht oder eben gerade deswegen in einen film gehen,ein bisschen merkwürdig.muss sich doch jeder sein eigenes bild machen...geschmäcker sind nunmal verschieden:)Ich wüsste nicht, was daran merkwürdig sein soll. Eine gute Kritik beurteilt einen Film ja nicht (zumindest nur am Rande) nach dem Geschmack des Autors. Wenn die Kritik von einer Instanz kommt, der ich in ihrem Urteil einigermaßen vertraue und noch dazu aus dem Text hervorgeht, was genau den Film sehenswert, bzw. eben nicht sehenswert macht, dann ist es doch eine logische Konsequenz, dass ich davon mit abhängig mache, ob ich die Kohle für den Kinoeintritt ausgebe oder nicht.
eine kritik ist subjektiv, kann es nur sein, von welcher instanz auch immer.
allein das ist für mich schon ein grund, meine kinoentscheidung davon nicht abhängig zu machen.
abgesehen davon kann ich mich da voll und ganz auf meine intuition verlassen.
bisher wurde ich da nicht enttäuscht...von kritiken hingegen schon sehr.
c'est tout.
...und von "where the wild things are" erwarte ich mir gar nicht soviel, außer tolle und liebevoll gestaltete monster - und was diesen aspekt angeht, bin ich wohl auf der sicheren seite.. :)
ich lese liebend gerne filmkritiken,aber meinen entschluss,ins kino zu gehen oder nicht,mache ich davon nicht abhängig.
16.12.2009 - 19:27 Uhr
the_real_mike
vielleicht besser, den zu sehen wenn man das buch nicht kennt, oder?
au ja. freikarten!!
(;
16.12.2009 - 20:08 Uhr
muschikaetzchen
irgendwie wird das auch seit einiger zeit recht inflationär benützt.
melancholie sagte:
uther_the_puter sagte:
GingerAleNa sagte: ich finde ja leute,die nur aufgrund einer kitik nicht oder eben gerade deswegen in einen film gehen,ein bisschen merkwürdig.muss sich doch jeder sein eigenes bild machen...geschmäcker sind nunmal verschieden:)Ich wüsste nicht, was daran merkwürdig sein soll. Eine gute Kritik beurteilt einen Film ja nicht (zumindest nur am Rande) nach dem Geschmack des Autors. Wenn die Kritik von einer Instanz kommt, der ich in ihrem Urteil einigermaßen vertraue und noch dazu aus dem Text hervorgeht, was genau den Film sehenswert, bzw. eben nicht sehenswert macht, dann ist es doch eine logische Konsequenz, dass ich davon mit abhängig mache, ob ich die Kohle für den Kinoeintritt ausgebe oder nicht.
eine kritik ist subjektiv, kann es nur sein, von welcher instanz auch immer.
allein das ist für mich schon ein grund, meine kinoentscheidung davon nicht abhängig zu machen.
abgesehen davon kann ich mich da voll und ganz auf meine intuition verlassen.
bisher wurde ich da nicht enttäuscht...von kritiken hingegen schon sehr.
c'est tout.
Kritiken sind subjektiv? Wenn du jetzt noch anfängst mir zu erklären, dass die Erde rund ist, dann werf ich meine Ablassbriefe ins Feuer und hör auf ans Christkind zu glauben! -.-
Is ja schön, wenn Madame da so eine großartige Instanz haben...aber ich will es ihr mal so erklären: Ich sehe einen Trailer im Kino, denke mir: Der Film könnte interessant sein. Darauf lese ich mehrere Kritiken, die ihn allesamt für schlecht befinden. Dann sinkt meine Begeisterung und ich gah am Wochenende lieber ein Bier trinken von dem Geld (Kino und Bier ist finaziell nicht immer drin). Es gibt aber auch den Fall, dass ich einen Film anfangs nicht besonders interessant finde und dann lese ich einige Kritiken, die den Film empfehlen (und das auch noch mit guten Argumenten, nicht einfach Willkürlich)....so wie zum Beispiel aktuell im Fall von Avatar...dann werd ich mir den vielleicht doch anschauen...mit 3D-Brille...das is dann so teuer, dass ich eh erst 2011 wieder ins Kino kann. ;)
noplacespecial sagte:
damit auch jeder versteht, was uns die autorin bezüglich ihrer meinung zu "(500) Days of Summer" sagen verschweigen wollte...ein link zu einem text, bei dem ich weniger die form (wie moonwalker es tat), sondern weitaus mehr die analyse argumentation den inhalt für äußerst fragwürdig halte...
ohje. das ist schon mehr als fragwürdig.. die beispiele und das jemand (sie) keine emotionen aufbauen kann, wenn nicht stringent erzählt wird..
uther_the_puter sagte:
Kritiken sind subjektiv? Wenn du jetzt noch anfängst mir zu erklären, dass die Erde rund ist, dann werf ich meine Ablassbriefe ins Feuer und hör auf ans Christkind zu glauben! -.- Is ja schön, wenn Madame da so eine großartige Instanz haben...aber ich will es ihr mal so erklären: Ich sehe einen Trailer im Kino, denke mir: Der Film könnte interessant sein. Darauf lese ich mehrere Kritiken, die ihn allesamt für schlecht befinden. Dann sinkt meine Begeisterung und ich gah am Wochenende lieber ein Bier trinken von dem Geld (Kino und Bier ist finaziell nicht immer drin). Es gibt aber auch den Fall, dass ich einen Film anfangs nicht besonders interessant finde und dann lese ich einige Kritiken, die den Film empfehlen (und das auch noch mit guten Argumenten, nicht einfach Willkürlich)....so wie zum Beispiel aktuell im Fall von Avatar...dann werd ich mir den vielleicht doch anschauen...mit 3D-Brille...das is dann so teuer, dass ich eh erst 2011 wieder ins Kino kann. ;)
die erde ist rund und kreist um die sonne!
hach...endlich mal jemand, dem das neu ist.
;)
daß du dir da geholfen fühlst durch kritiken ist schön.
jedoch muß das, wie gesagt, nicht bei allen gelten.
das wollte ich wohl damit sagen. ha.
ich finde sie jedenfalls eher hinderlich.
aber ich bin ja auch mündiges publikum, ich brauche keine vorkoster. :P
Wer hat was gewonnen?
Auch ansonsten ist dieser Text so banal wie ein Schultoiletten-gespräch. Die Kritik zu „500 Days of Summer“ besteht aus einem einzigen Satz: "Doch der Film war auch nicht wirklich gut" – Aha.
Wer eine richtige Filmkritik zu den wilden Kerlen lesen möchte, bitte hier entlang.








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15.12.2009 - 18:33 Uhr
pinkcashmere