Der wilde Hype um die Kerle
Von „500 Days of Summer“ bis „Fantastic Mr. Fox“: Der Internet-Hype um (vermeintliche) Indie-Filme ist so groß, dass sie gar nicht mehr anders können als zu enttäuschen. Leider ist das auch bei „Where the Wild Things Are“ so.
“I'm still anxiously awaiting the opportunity to see 'Where the Wild Things Are' - because I believe Spike has created something endearing, and potentially edgy, and I want to see what he has been able to do with such a beloved children's story.” Das schrieb Alex Billington im November 2008 in dem amerikanischen Kinoblog firstshowing.net. Wann der Film, von dem er da sprach, erscheinen sollte, stand damals noch nicht mal fest. Tatsächlich dauerte es noch fast ein Jahr.
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melancholie sagte:
uther_the_puter sagte:
GingerAleNa sagte: ich finde ja leute,die nur aufgrund einer kitik nicht oder eben gerade deswegen in einen film gehen,ein bisschen merkwürdig.muss sich doch jeder sein eigenes bild machen...geschmäcker sind nunmal verschieden:)Ich wüsste nicht, was daran merkwürdig sein soll. Eine gute Kritik beurteilt einen Film ja nicht (zumindest nur am Rande) nach dem Geschmack des Autors. Wenn die Kritik von einer Instanz kommt, der ich in ihrem Urteil einigermaßen vertraue und noch dazu aus dem Text hervorgeht, was genau den Film sehenswert, bzw. eben nicht sehenswert macht, dann ist es doch eine logische Konsequenz, dass ich davon mit abhängig mache, ob ich die Kohle für den Kinoeintritt ausgebe oder nicht.
eine kritik ist subjektiv, kann es nur sein, von welcher instanz auch immer.
allein das ist für mich schon ein grund, meine kinoentscheidung davon nicht abhängig zu machen.
abgesehen davon kann ich mich da voll und ganz auf meine intuition verlassen.
bisher wurde ich da nicht enttäuscht...von kritiken hingegen schon sehr.
c'est tout.
Kritiken sind subjektiv? Wenn du jetzt noch anfängst mir zu erklären, dass die Erde rund ist, dann werf ich meine Ablassbriefe ins Feuer und hör auf ans Christkind zu glauben! -.-
Is ja schön, wenn Madame da so eine großartige Instanz haben...aber ich will es ihr mal so erklären: Ich sehe einen Trailer im Kino, denke mir: Der Film könnte interessant sein. Darauf lese ich mehrere Kritiken, die ihn allesamt für schlecht befinden. Dann sinkt meine Begeisterung und ich gah am Wochenende lieber ein Bier trinken von dem Geld (Kino und Bier ist finaziell nicht immer drin). Es gibt aber auch den Fall, dass ich einen Film anfangs nicht besonders interessant finde und dann lese ich einige Kritiken, die den Film empfehlen (und das auch noch mit guten Argumenten, nicht einfach Willkürlich)....so wie zum Beispiel aktuell im Fall von Avatar...dann werd ich mir den vielleicht doch anschauen...mit 3D-Brille...das is dann so teuer, dass ich eh erst 2011 wieder ins Kino kann. ;)
noplacespecial sagte:
damit auch jeder versteht, was uns die autorin bezüglich ihrer meinung zu "(500) Days of Summer" sagen verschweigen wollte...ein link zu einem text, bei dem ich weniger die form (wie moonwalker es tat), sondern weitaus mehr die analyse argumentation den inhalt für äußerst fragwürdig halte...
ohje. das ist schon mehr als fragwürdig.. die beispiele und das jemand (sie) keine emotionen aufbauen kann, wenn nicht stringent erzählt wird..
uther_the_puter sagte:
Kritiken sind subjektiv? Wenn du jetzt noch anfängst mir zu erklären, dass die Erde rund ist, dann werf ich meine Ablassbriefe ins Feuer und hör auf ans Christkind zu glauben! -.- Is ja schön, wenn Madame da so eine großartige Instanz haben...aber ich will es ihr mal so erklären: Ich sehe einen Trailer im Kino, denke mir: Der Film könnte interessant sein. Darauf lese ich mehrere Kritiken, die ihn allesamt für schlecht befinden. Dann sinkt meine Begeisterung und ich gah am Wochenende lieber ein Bier trinken von dem Geld (Kino und Bier ist finaziell nicht immer drin). Es gibt aber auch den Fall, dass ich einen Film anfangs nicht besonders interessant finde und dann lese ich einige Kritiken, die den Film empfehlen (und das auch noch mit guten Argumenten, nicht einfach Willkürlich)....so wie zum Beispiel aktuell im Fall von Avatar...dann werd ich mir den vielleicht doch anschauen...mit 3D-Brille...das is dann so teuer, dass ich eh erst 2011 wieder ins Kino kann. ;)
die erde ist rund und kreist um die sonne!
hach...endlich mal jemand, dem das neu ist.
;)
daß du dir da geholfen fühlst durch kritiken ist schön.
jedoch muß das, wie gesagt, nicht bei allen gelten.
das wollte ich wohl damit sagen. ha.
ich finde sie jedenfalls eher hinderlich.
aber ich bin ja auch mündiges publikum, ich brauche keine vorkoster. :P
Wer hat was gewonnen?
Auch ansonsten ist dieser Text so banal wie ein Schultoiletten-gespräch. Die Kritik zu „500 Days of Summer“ besteht aus einem einzigen Satz: "Doch der Film war auch nicht wirklich gut" – Aha.
Wer eine richtige Filmkritik zu den wilden Kerlen lesen möchte, bitte hier entlang.
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16.12.2009 - 20:08 Uhr
muschikaetzchen
irgendwie wird das auch seit einiger zeit recht inflationär benützt.