Henryk M. Broder trifft Maxim Biller
Sie sind die zwei streitlustigsten Juden Deutschlands, sonst verbindet sie herzlich wenig: Henryk M. Broder und Maxim Biller über biografische Heimatlosigkeit, deutsche Verantwortung – und die entscheidende Frage, wer der bessere Selbstdarsteller ist.
Von Evelyn Roll und Tobias Haberl (Interview) Alfred Steffen (Fotos)
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nordzucker sagte:
ich meine das ernsthaft- ich kenne sie nicht- sie scheinen aber sehr bekannt zu sein.
Ihr Bekanntheitsgrad dürfte unter 10% liegen bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bezogen auf jetzt.de sieht das eben anders aus. Hier sinds vielleicht 11 %
Trotzdem. Generell: wenn man Dieter Bohlen kennt, aber weder den Namen Biller noch Broder jemals gehört hat, läuft irgendwas falsch.
nordzucker sagte:
hatte jetzt vermutet, da waer eine bestimmte sache, die sie bekannt gemacht haben.
Es sind eher zwei bestimmte Sachen die sie bekannt gemacht haben in letzter Zeit. Also sich selbst, gegenseitig.
"Wenn also [...] Ahmadinedschad Israel angreifen sollte, wäre das für die Europäer aus zwei Gründen sehr erfreulich: Erstens würde der vorletzte Holocaust im Dunst des letzten verschwinden, zweitens könnten sie das nachholen, was sie '33 bis '45 versäumt haben: sich mit den Juden zu solidarisieren."
Juden, die Kritik an Israel üben, sind dann schon mal "Rentner, Dummköpfe, Selbsthasser und Bruchpiloten" und ganz allgemein die "nützlichen Idioten des schlechten Gewissens der guten Deutschen".
DearMrSupercomputer sagte:
Es gibt ja noch Oliver Polak aus dem Emsland, aber naja. Auszug aus dem Text zu seinem Buch: "Oliver Polak erklärt, was er mit dem Papst und Alf gemeinsam hat, warum der Papenburger der Lachs unter den Emsländern ist, und ärgert sich, dass Hitler ausgerechnet nach Osnabrück keine Autobahn gebaut hat. Manchmal geht er dabei ein bisschen zu weit. Aber: Er darf das - er ist Jude!"
Oliver Polak ist großartig! Ich finde, sein Buch steht auf einer Höhe mit »Fleisch ist mein Gemüse«. Jedenfalls hat es mich köstlich amüsiert.
Früher fand ich aber auch mal Matussek gut bis ich dieses unerträgliche Deutschlandbuch gelesen hab. Seitdem kann ich die Fresse auch nicht mehr sehn.
Mensch muss wirklich aufpassen, was er liest, manche Entgleisungen führen dazu, dass der Autor auf immer und ewig diskreditiert wird.
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11.12.2009 - 15:09 Uhr
nordzucker
hab mich da aber jetzt schlau gemacht: ich lese nicht die spiegel bestsellerliste und suche nur bedingt polemische Kolumnen und weiss soweiso immer nie welcher journalist was in der zeitung schreibt. das wird der grund sein.
hatte jetzt vermutet, da waer eine bestimmte sache, die sie bekannt gemacht haben.