26.11.2009 - 18:30 Uhr

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Abschluss der Expedition: Was Oliver erlebt hat

Text: jetzt-redaktion

Oliver Braune ist für den WWF als "Regenwaldbotschafter" in Afrika unterwegs gewesen - auf jetzt.de berichtete er über seine Reise. Sein Fazit

Am Ende der Expedition durch den Regenwald angekommen, fange ich an das Gesehene und Erlebte zu verarbeiten. Am Anfang habe ich die Schönheit der Natur genossen - die Waldelefanten, die Flachlandgorillas und den Reichtum der Vegetation. Ich habe faszinierende Menschen und Kulturen kennengelernt.

Mit der Zeit habe ich einen Blick für das Geschehen hinter der Kulisse bekommen. Armut ist der Grund für viele Probleme in Zentralafrika. Aus Armut bleiben viele Menschen ungebildet. Ihnen fehlt das Wissen über ihre Perspektive. Viele Menschen leben im Jetzt und machen sich keine Gedanken über ihre Zukunft, und die Zukunft ihres Landes. Sie beuten ihren Regenwald aus und nutzen jede Möglichkeit, den eigenen Vorteil zu ziehen. Das Resultat ist eine Bevölkerung, die sich ihrer eigenen Grundlage beraubt. Die zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder, und wird es auch bleiben, wenn nicht schnell etwas für die Bildung der Menschen getan wird!



Eindrücke aus Afrika (Foto: Florian Niethammer / WWF)

In der kleinen Stadt Bayanga spürt man das Fieber. Die dominierenden Bantu unterdrücken die BaAka Pygmäen, um nicht im Nachteil zu sein. Die wenigen Touristen, die nach Bayanga kommen, interessieren sich oft für das ursprüngliche Leben der BaAka. Die Bantu halten sich für zivilisierter. Sie wollen nicht akzeptieren, dass die BaAka profitieren. Das Resultat ist Hass und Verachtung. Diese Abneigung gegenüber den BaAka schlug mir oft wie eine Faust in mein Gesicht. Während es in Deutschland keinen Anlass gibt, andere Menschen zu unterdrücken, zeigt sich mir hier der tägliche Kampf ums Überleben. Für Respekt und Toleranz scheint hier kein Platz zu sein.

Ich schwanke zwischen Anteilnahme - dem Versuch Afrika zu unterstützen, und der Entscheidung, einfach alles hinzuschmeißen. Die Strukturen sind so festgefahren, der Einfluss den man nehmen kann so klein, und die Steine die einem in den Weg gelegt werden so groß. Dennoch ist mir klar, dass mich das Thema nicht loslassen wird. Ich möchte nicht zusehen, wie die Bevölkerung samt ihrer Natur zugrunde geht. Während der Expedition habe ich Menschen kennengelernt, die sich der Probleme in der Region angenommen haben, und sie zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben. Ihre Arbeit zeigt mir, dass Hoffnung besteht die Bevölkerung der Zentralfrikanischen Republik von ihrem absteigenden Ast herunterzuholen.

Mehr über die Expedition und weitere Information unter wwf-jugend.de


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3 Kommentare

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shaddu
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Mag ich Mag ich nicht

-1

26.11.2009 - 22:19 Uhr
shaddu

wwf verpisst euch vom alex.

torheit
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Mag ich Mag ich nicht

0

28.11.2009 - 11:00 Uhr
torheit

Mi 7,13 Aber die Erde wird zur Wüste werden
um ihrer Bewohner willen, infolge ihrer Übeltaten.

Die Natur : RETTEN, Sinnlos.

Dosenknall_mit_Ueberschall
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Mag ich Mag ich nicht

0

03.12.2009 - 09:07 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…

shaddu sagte:
wwf verpisst euch vom alex.


also bei uns in der stadt, stehen einer bestimmten stelle jeden tag dieselben studenten. mal werben sie für wwf, mal für delfine, mal für sonstwas...

die werden von den einzelnen organisationen angeheuert und bezahlt, um spendengelder einzutreiben.

denen nix glauben, nix geben, nix unterschreiben, weitergehen...

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jetzt-redaktion unbekannt

jetzt-redaktion

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.