Mensch ärgere Dich
Er ist Sozialdemokrat, aber manche nennen ihn deutschnational. Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln will zeigen, dass es mit einer Unterschicht Probleme gibt, die nie in Deutschland angekommen ist.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit vor 22 Std.
- Revoluzzer Ratzinger vor 22 Std.
- Bürger werden künftig zur Organspende befragt vor 22 Std.
- Verschwinden wir in der Nacht vor 22 Std.
- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
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Und werden als Überbringer der schlechten Nachricht angefeindet.
für mich ist es durchaus ein unterschied, ob man sich in einem hochpreisigen intellektuellenmagazin äußert, oder ob man tagtäglich an einer verbesserung der verhältnisse arbeitet.
Unsere Kinder und Enkel werden uns verfluchen für die besetzte und damit verlorene Heimat, die wir Ihnen hinterlassen!
Man muß nicht weit blicken, um unsere "Zukunft" zu sehen:
das Kosovo ist eigentlich urserbisches christlich orthodoxes Land - und heute?
Gestern das Kosovo, morgen Nordrhein-Westfalen und Berlin, übermorgen.................?
zumal sarrazin ja wenig dazutut, diese vereinnahmung zu entkräften, als ein neuköllner politiker, der täglich auch mit türken am tisch sitzt, um das mal platt zu sagen
20.11.2009 - 21:59 Uhr
afrirali
afrirali sagte:
alco, das ist, mit verlaub, wirklich eine falsche rücksichtsnahme.
ich hab nicht gesagt, dass man deswegen nicht diskutieren darf, vielmehr darf man denen das thema eben nicht überlassen und die deutungshoheit in dem punkt wieder erringen.
ich sehe da leider sehr große defizite in meiner partei.
das die als "nestbeschmutzer" gesehen werden - oder sich selber so sehen - nehme ich nur als weiteres indiz für die, nunja, entkoppelung meiner partei von den lebenswelten ihrer vermuteten wählerschaft
alcofribas sagte:
ich würde schon zwischen sarrazin und buschkowsky unterscheiden, die motivation mag dieselbe sein, aber sarrazin segelt halt immer hart am wind, sprachlich gesehen, ohne das gefühl von sachkenntnis zu vermitteln, das bei buschkowsky vorhanden ist.
Und Sarrazin ist of unpraesize und damit entwuerdigend auch ueber die eigentliche Zielgruppe hinaus. Ich finde den von ihm benuetzte Ausdruck "Kopftuchmaechen produzieren" einfach sehr entwuerdigend den Kindern gegenueber, weil sie a) kein Produkt sind, b) nicht fuer ihre Lage koennen und c) und es duchaus erfolgreiche Frauen gibt, die ein Kopftuch tragen. Ich finde eines der groessten Probleme der letzten Jahre ist dass die Diskussion zu der aufs Kopftuch geht, als waere das das a und o.
buschkowsky nehme ich ab, dass er weiß, wovon er redet und auch den willen und die kenntnis hat, etwas zu verändern, sarrazin unterstelle ich nicht interesse an der sache, sondern lust an pöbelei.
Ja, der eine hat Probleme vor Ort der andere will sich profilieren.
für mich ist es durchaus ein unterschied, ob man sich in einem hochpreisigen intellektuellenmagazin äußert, oder ob man tagtäglich an einer verbesserung der verhältnisse arbeitet.
Och? Keine Meta-Debatte in Zeitungen jenseits von "Die Zeit" fuehren und sich danach vor das abgehaengte Prekariat stellen, sie ein bischen taetscheln und sagen "och sie verstehen es ja nicht". Du bist aber gemein!
wird seine Meinung schnell ändern über Buschkowsky.
Er liebt sein Neuköln und will helfen.
Mit Wortglauberei wie es der Kinderpsycholge gemacht hat
hilft man niemand.
Es war ein 68er aus einem Kinderladen wo Freiheit über alles galt.
Frau Maischberger holt sich immer solche Typen
die nie zu einem guten Gespräch nütze sind.
Auf die Probleme wie man sie lösen könnte wurde geschwiegen.
Wollte man Buschkowsky nur holen um ihn vorzuführen?
Neuen Stoff für die Medien zu haben?
Er hat allerdings auch Mängel. So verstehe ich nicht, wie man auf der Textstrecke über Migranten schreiben kann, ohne auch nur mit einem Betroffenen zu sprechen - Birk Meinhardt hat als Alibi nur Verbandsfunktionäre vorzuweisen, die er in ihrem Neuköllner Rathausbüro angetroffen hat, das sie wiederum Buschkofsky verdanken und deshalb ihm gegenüber völlig unkritisch sind.
Warum setzt er sich nicht mit einem Übersetzer (z.B. jugendlichem Zweisprachler) zu einem bis vier Tees in eine der von ihm so beschriebenen "migrantischen" Wohnungen ohne Bettgestelle für die Kinder und versucht mal klassische journalistisch, die gegenteilige Perspektive mit nachzuvollziehen? Wegen dieses Mangels ist der Text tatsächlich rechtslastig.
Gruß aus Hannover-Linden
oniplus sagte: So verstehe ich nicht, wie man auf der Textstrecke über Migranten schreiben kann, ohne auch nur mit einem Betroffenen zu sprechen
Yup, das fehlt mir auch. Schade, weil der Text ansonsten ausgewogen wirkt. Und was das mit diesen Libanesen/Kurden auf sich hat, die im Gegensatz zu den Türkischstämmigen angeblich so sehr ihren eigenen Kreisen verhaftet bleiben, das würde mich mal interessieren. Kennt jemand dazu Hintergründe?
wie die (studentischen) Kommentatoren hier reagieren,
wenn sie versehentlich mal
völlig unanagmessen den Blick erhoben hätten
und ihnen, völlig angemessen
ein "was guckssu - hasst du Problem?!"
oder eins in die Fresse geschleudert worden wäre
oder geschleudert worden sein wird
(vom Konjunktiv zum Futur II)
Seeblicker sagte:
Mich würde es interessieren,
wie die (studentischen) Kommentatoren hier reagieren,
wenn sie versehentlich mal
völlig unanagmessen den Blick erhoben hätten
und ihnen, völlig angemessen
ein "was guckssu - hasst du Problem?!"
oder eins in die Fresse geschleudert worden wäre
oder geschleudert worden sein wird
(vom Konjunktiv zum Futur II)
Also meine Nachbarjungs haben beim Einzug spontan mitgeholfen. Sehr freundlich.
Aporia sagte:
Also meine Nachbarjungs haben beim Einzug spontan mitgeholfen. Sehr freundlich.
HA, meine auch! Lauter junge Türken, obwohl gerade bißchen angetrunken (weil an dem Abend gerade ausgehfertig), dennoch spontan hilfsbereit und äußerst höflich (Zitat: Willkommen in Kreuzberg! Brauchen Sie Hilfe?)! Sogar mit dem Laminat wollten sie helfen! Und ich wohne quasi um die Ecke des ach so "schlimmen" Kotti, also noch mehr "mitten drin" geht fast nicht.
Beim Einzug wurde mir übrigens auch ein (kompletter) Schrank geklaut (der allerdings wieder da ist; lange Geschichte), aber das war - haha - ein Deutscher! ;)
donrazzi sagte:
@oniplus: Vermutlich, weil es für einen (deutschen) Journalisten sehr schwierig ist, überhaupt an die Familien ranzukommen.
Es gibt genug Journalisten die deutsch und türkisch (oder arabisch) sprechen, das wäre das kleinste Problem gewesen.
Man könnte verzweifeln - auch in Anbetracht der verpaßten Chancen für die aufsässigen Migranten-Kinder.
Allerdings darf man auch nicht verschweigen dass die Politik hier die Sache völlig falsch anpackt und zusehends verschlimmert. So sehr, dass man fast eine Absicht dahinter vermuten könnte, würde man den Herrschaften so viel Intelligenz zuschreiben. Tue ich aber nicht, ich tippe auf einfache Dummheit und Gutmenschentum.
2. wieso wird nicht öfters so offen geredet?










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20.11.2009 - 18:57 Uhr
vaus