"Du hast was Besseres verdient!" Die häufigsten Schlussmachsätze
Text: penni-dreyer - Illustration: Katharina Bitzl
Wenn eine Beziehung an ihr Ende kommt, gibt es eine Menge Probleme. Eines davon ist, mit welchem Satz die Trennung angekündigt werden soll. jetzt.de hat die Schlussmach-Klassiker unter die Lupe genommen.
"Es liegt an mir und nicht an dir!"
Wer sagt’s wann?
Ein eigentlich total netter Mensch, der sich nach einem halben Jahr dann doch durchgerungen hat, Schluss zu machen. Hilft ja nichts bei der verfahrenen Situation und offensichtlich muss er jetzt den Schritt wagen. Aber wie kann man so wenig Schaden wie möglich anrichten? Indem man einfach schon von vornherein alle Schuld auf sich nimmt und sich zum Arsch erklärt – natürlich in der nicht ganz undurchsichtigen Absicht, den anderen merken zu lassen, dass man nur deshalb alle Schuld auf sich nimmt, um den anderen gut dastehen zu lassen, was wiederum den anderen dazu bringen soll, den Schlussmacher eigentlich total nett zu finden.
Was meint der Satz eigentlich?
„Ich muss Schluss machen, weil ich dich nicht mehr liebe. Aber ich mag dich trotzdem noch und es wäre mir nichts unangenehmer, als zu wissen, dass du mich nicht mehr magst. (Das kann ich im Übrigen bei keinem Menschen aushalten.)
Die typische Antwort:
„Was? Wie? Ich dachte, du liebst mich? Ich verstehe überhaupt nichts mehr…“
Eine Stunde später:
Diskutieren die beiden Exliebenden immer noch am Küchentisch. Beide weinen, beiden geht es schlecht und noch eine Stunde später hat der Schlussmacher endlich gestanden, dass er in Wahrheit jemand anderen getroffen und sich Hals über Kopf verknallt hat. Daraufhin knallen dann Türen und die Sache mit der Freundschaft hat sich auch erledigt.