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Elektro-Nische
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Kultur| 09.11.2009 18:30Die Elektronische. Heute mit Matias Aguayo, Fuckpony, Boys Noize, Modeselektor etc.
Text: friedemann-karig
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Solomun - Dance Baby Dieser Hamburger DJ und Produzent wurde mir so oft ans Herz gelegt, ich hatte schon Druck auf der Brust. Mit „Dance Baby“ stellt er jetzt einen Longplayer vor, der erstaunlich homogen für ein Elektro-Album ist - und ihm einen Platz in meiner Nähe sichert. Gegen Anfang dominiert zwar noch ein neckischer Funk, im Laufe der elf Tracks setzt sich dann jedoch der typisch deutsche Minimalismus durch - garniert mit wohlgesetzten Sound-Sprenkeln. Ausreißer nach oben oder unten sind dabei quasi nicht festzustellen. Bei „After rain comes sun“ verfehlt Solomun zwar knapp das Ziel einer emotionalen Techno-Hymne, „Deep Circus“ ist dafür zeitgemäße Tanzmusik par excellence. Ruhig, unaufgeregt, aber voller hintergründiger Energie. Überhaupt scheint Solomun ein entspannter Zeitgenosse zu sein. Kein Track schreit nach Aufmerksamkeit oder Charts, wie es so viele aktuelle Produktionen tun, und deswegen kann ich nebenher wunderbar mit Mama telefonieren, ohne dass sie mich bittet, die elektrische Zahnbürste auszustellen. Irgendwann lege ich auf, höre wieder genau hin und freue mich, dass es solche Musik gibt. Das housige „Cloud dancer“ feat. Ole Soul: ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Romuald Karmakar - Villalobos Zum Schluss möchte ich noch hinweisen auf eine sehr gute Dokumentation aus dem Clubkultur-Umfeld: „Villalobos“ von Romuald Karmakar. Mit einem selbsterklärenden Titel und einem erfrischend spröden Trailer ausgestattet, demnächst in den Programmkinos. Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Teste Deutschlands große Tageszeitung jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich: hier klicken!
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