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03.11.2009 - 18:30 Uhr

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"Die Reduktion von CO2 allein genügt nicht"

Bild: ap

Polarexpertin Karin Lochte fordert klare Ergebnisse vom Klimagipfel in Kopenhagen - auch wenn Fragen offen sind

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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__xxx__
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04.11.2009 - 13:33 Uhr
__xxx__

Ich weiß, aber die Medien reiten ja darauf rum wie blöd, das aber im Ernst.

Auch dieses Jahr kam die tolle Meldung "Deutsche Schiffe konnten zum allerersten mal die bisher unpassierbare Nordostpassage passieren wegen bisher nie dagewesener Eisschmelze", wobei die Nordostpassage seit 1935 für den kommerziellen Schiffsverkehr benutzt wird und man da seit Jahrzehnten sogar sightseeing-Reisen buchen kann. Und das eis hat um 25% zugenommen, das sogar nach offiziellen Messungen der Klima-Faschos.

alces
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04.11.2009 - 13:36 Uhr
alces

puster sagte:
@xxx

alces kommentar war satire.

Kapiert der im Leben nicht. Allerdings ist mir das mit den Bären ernst und xxx sein "Eis-Faktum" eine glatte Lüge. Weltweit reiben sich die Reeder bereits die Hände, denn in wenigen Jahren gibt's eine sichere Nordpassage, bei der man ggü. Suez-Route von (Nord)Europa nach (Nordost)Asien etwa 30% Zeit und Bunker wird sparen können.

Aber dennoch: Eisbären >> Menschen!

__xxx__
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04.11.2009 - 13:41 Uhr
__xxx__

Haha, erwischt! Die Nordostpassage ist seit 1935 eine kommerzielle Schiffsroute. Die strohdoofe Meldung in der Presse war schlicht eine Lüge, platziert von den Klima-Faschos.

"One year before Nordenskiöld's voyage, commercial exploitation of the route started with the so-called Kara expeditions, exporting Siberian agricultural produce via the Kara Sea. Of 122 convoys between 1877 and 1919 only 75 succeeded, transporting as little as 55 tons of cargo. From 1911 steamboats ran from Vladivostok to Kolyma (the Kolyma steamboats) once a year."

"In 1932 a Soviet expedition led by Professor Otto Yulievich Schmidt was the first to sail all the way from Arkhangelsk to the Bering Strait in the same summer without wintering en route. After a couple more trial runs, in 1933 and 1934, the Northern Sea Route was officially open and commercial exploitation began in 1935. The next year, part of the Baltic Fleet made the passage to the Pacific where armed conflict with Japan was looming.

A special governing body Glavsevmorput', the Administration of the Northern Sea Route, was set up in 1932 and Otto Schmidt became its first director. It supervised navigation and built Arctic ports.

During the early part of World War II the German auxiliary cruiser Komet was allowed by the Soviets to use the Northern Sea Route in the summer of 1940 in order to avoid the British Royal Navy and breakout into the Pacific Ocean. The Komet was escorted by Soviet icebreakers during her journey. After the start of the Soviet-German War the Soviets transferred several destroyers from the Pacific Fleet to the Northern Fleet via the Arctic Ocean. The Soviets also used the Northern Sea Route to transfer materials from the Soviet Far East to European Russia and the Germans launched Operation Wunderland in order to interdict this traffic.

After the breakup of the Soviet Union in the early 1990s, commercial navigation in the Siberian Arctic went into decline. More or less regular shipping is to be found only from Murmansk to Dudinka in the west and between Vladivostok and Pevek in the east. Ports between Dudinka and Pevek see virtually no shipping. Logashkino and Nordvik were abandoned and are now ghost towns."

http://en.wikipedia.org/wiki/Northern_Se...

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04.11.2009 - 13:42 Uhr
__xxx__

Was allerdings wahr ist, das waren die ersten _deutschen_ Schiffe die da durchgefahren sind. So egozentrisch sieht unsere Presse die Welt :D

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04.11.2009 - 13:46 Uhr
__xxx__

Hier kann man übrigens die Reise buchen: http://www.windowsonthewild.com/Pole/qua...

puster
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04.11.2009 - 13:53 Uhr
puster

@alces

den eisbären ist das nordpoleis ziemlich wurscht. :)

alces
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04.11.2009 - 14:03 Uhr
alces

Es geht um die zuverlässige Navigierbarkeit der Passage, die nach wie vor außerhalb von Konvois in Begleitung russischer Eisbrecher nicht gegeben ist. Dein eigenes Zitat belegt ja, daß es gefährlich und unrentabel war und immer noch ist. Zur Zeit der Sovietunion wurde aus politischen Gründen eine Versorgung aufrecht erhalten, die aber mit dieser (wieder in Deiner Wiki-Quelle geschildert) zusammenbrach, weil ökonomischer Schwachsinn.

Ob mittlerweile deutsche Schiffe kommerziell durch sind weiß ich nicht. Holländer glaube ich schon, die sind da etwas weniger schissig. Russen natürlich immer wieder, aber dort ist's ja scheinbar gar kein Drama, wenn mal welche absaufen.

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-1

04.11.2009 - 14:12 Uhr
alces

puster sagte:
@alces

den eisbären ist das nordpoleis ziemlich wurscht. :)


Das ist nicht ganz richtig. Das direkt am Pol - no na, braucht eh keiner. Aber vom Franz-Joseph-Land über Spitsbergen und Grönland bis in die Hudson-Bucht freut sich ein jeder Eisbär über eine vernünftige Eisdecke. Auch, weil er auf grauem Felshintergrund einfach nicht so photogen ist. Und das weiß der.

Zum Thema, weitestgehend:
http://www.welt.de/vermischtes/article50...
Wenn die alle immer so daherkämen, wäre ich auch schon überzeugt.

puster
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04.11.2009 - 14:19 Uhr
puster

@alces

doch, das ist richtig. auf eis sind die eisbären nicht angewiesen, sondern auf robben. die robben verschwinden ja nun nicht, weil es kein eis mehr gibt.

der eisbär rennt doch nur aufs eis, weil die robben immer an der eiskante (-> offenes wasser) unterwegs sind. gibt's kein eis, liegen sie am strand. und wer will das nicht?

und was gehört zu einem ordentlichen strandbesuch. genau. ein eis
bär. :)

alces
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Mag ich Mag ich nicht

-1

04.11.2009 - 14:41 Uhr
alces

puster sagte:
@alces

doch, das ist richtig. auf eis sind die eisbären nicht angewiesen, sondern auf robben. die robben verschwinden ja nun nicht, weil es kein eis mehr gibt.

der eisbär rennt doch nur aufs eis, weil die robben immer an der eiskante (-> offenes wasser) unterwegs sind. gibt's kein eis, liegen sie am strand. und wer will das nicht?


Erstens mal will ich nicht, daß die Eisbären mangels Eis sich zu Strandgrizzlies oder Waterkantbraunbären zurückentwickeln - das geht gar nicht. Zweitens ist das Eis hilfreich weil die Bären z.B. in Kanada darüber leichter von A nach B gelangen, was letztendlich zur Genpool-Hygiene entscheidend beiträgt. Das kann ich nachvollziehen - allein der Gedanke, ich müßte mich restlebens wenn überhaupt nur mit Frankfurterinnen paaren, weil die ICE(höhö!)-Verbindungnach draußen weggebrochen ist...

Nenene, bei Eisbären bleibe ich lieber auf der sicheren Seite!

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