„Manchmal werde ich selbst rot.“
Jugendliche auf dem Land sind prüde Spätsünder? Mit diesem Vorurteil räumt Jungautorin Mirjam Dreer, 22, in ihrem Buch „Kleinstadtschlampe“ auf. Mirjam schreibt über Partys, Drogen und One-Night-Stands in der bayerischen Kleinstadt - und überwindet manchmal sogar eigene Hemmungen.
Konservative Spießbürger würden Dein Buch verwahrlost oder schmuddelig nennen. Kannst du den Bürgern in Deiner Heimatstadt Weilheim noch vor die Augen treten? Ja. Bis heute hat sich noch niemand über mein freizügiges Buch beschwert. Die Generation meiner Eltern fand es sogar gut, dass ich mich in der konservativen Kleinstadt getraut habe, so unverblümt über Sex, Drogen und Liebe zu schreiben. Der Jugend in Kleinstädten sagt man oft nach, sie sei prüde… Das stimmt nicht. Die Jugendlichen aus meinem Ort, die ich kenne, hinken jungen Menschen in der Großstadt in nichts hinterher – deshalb wollte ich auch mit diesem Gerücht aufräumen. Sicher gibt es in den kleinen Dörfern bei uns ein paar Mädels, die ihren ersten Freund mit 20 heiraten und dann eine Familie gründen. Solche Pärchen gibt es aber auch im Stadtleben. Für mich wäre es unvorstellbar gewesen, mich schon mit 20 fest zu binden.
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05.11.2009 - 18:55 Uhr
Bombastic
plath sagte:
Bin beim Lesen fast eingeschlafen. (Die letzte Frage ganz ausgelassen.)
Liest man sich die Artikel seit neusten durch, bevor man einen unqualifizierten Kommentar zum besten gibt ???
plath sagte:
Bin beim Lesen fast eingeschlafen.
Ich auch. Bei uns hießen die nicht Schlampen, sondern Dorfmatratzen, und weil die eben nichts Interessantes zu erzählen wußten, wollte man auf denen liegen, nicht quatschen.
Wer kommt als nächstes?
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8
05.11.2009 - 18:45 Uhr
Bombastic
Sehr gut, da erkennt man auch gleich wozu Frauen wirklcih gut sind.