Der Standpunkt des Kreisels
Henryk M. Broder hat sich gerne einen Pausenclown genannt. Jetzt will er Präsident des Zentralrats der Juden werden. Vielleicht ist auch das nur eines seiner Spiele. Doch im Spiel offenbart sich der Mensch - und verrät oft mehr als er denkt
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit vor 22 Std.
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- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
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fraeuleiningeborg sagte:
Ich kann den ja nicht leiden, aber nach dem Artikel ist er mir irgendwie wieder sympathischer.
Ich kann seinen Stil gelegentlich auch nicht ab. Aber langweilig ist er nicht. Und ein bisschen recht hat er auch meistens. oder zumindest weisst er oft auf Dinge hin, die ruhig mal gesagt werden duerfen.
Wohin muss man sich denn wenden, wenn man dieser Titulierung entgehen will? An die staatliche Pausenclownernennungsbehörde?
28.10.2009 - 15:27 Uhr
Aristipp
Wer ist der Pausenclown, der das geschrieben hat? Ist es vielleicht eine Prostituierte der "SZ"? Nein, er oder sie ist wahrscheinlich seriös oder eben nur langweilig, wie ein Spießer im Taubenschlag, der die Tauben beim Vögeln zu schaut?
In der nächsten Woche schreibt er oder sie, über den gegellten Michel Friedmann. Viel Spaß dabei?
KHJ aus Köln
Richtig!
Nur was den Antisemitismus angeht ist die Epoche der Aufklärung spurlos an viele Zeitgenossen vorüber gegangen. Was das angeht, haben wir nach der Nazizeit keinen wesentlichen Schritt nach vorne gemacht sondern sind auf dem Niveau des 16. Jahrhundert stehen geblieben. Verlogenheit, Heuchelei und vor allem Dummheit prägen immer noch unser Verhältnis zum Judentum. Das hat Broder in seinem Werk „Der ewige Antisemit“ trefflich beschrieben.
Man kann Broder in einem Atemzug mit Publizisten wie Kurt Tucholsky oder Carl von Ossietzky nennen. Das nehmen ihm die weniger Begabten natürlich übel.










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27.10.2009 - 22:35 Uhr
fraeuleiningeborg