26.10.2009 - 18:30 Uhr

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Wir Kinder aus Ing

Text: max-scharnigg - Illustration: Katharina Bitzl

Sonntags in den Speckgurt – über eine Reise, die junge Münchner immer wieder unternehmen

Sie raten. Sie raten, wenn sie glauben, dass wir in München den Triumph, eine überteuerte Mini-Mietwohnung zu bekommen, mit Prosecco begießen. Sie raten, wenn sie darüber lachen, dass bei uns um ein Uhr Nachts Sperrstunde sei und sie raten, wenn sie uns voreilig „Ich würde nie zum FC Bayern gehen!“ ins Ohr grölen. All die jungen Berliner, Kölner und Hamburger stochern auf der Suche nach den Unterschieden zwischen ihren und unseren Stadtleben in einer blickdichten Hecke aus Klischees, Kurzeindrücken und den Gerüchten, die ihnen von Bekannten erzählt wurden. Gleichzeitig ist es ihnen aber auch nicht egal, wie wir hier in unserem München leben, so wie es ihnen doch fürchterlich egal ist, wie die Menschen in Münster, Düsseldorf oder Brügge aufwachsen. Nein, sobald man ihnen von der 089 erzählt, erfasst sie etwas wie eine Unruhe der Ausgeschlossenen, ein Annähernmüssen und ein unbedingter Drang, ihre Leben zu unseren zu positionieren. Im gleichen Maße, in dem wir uns dann für unsere München-Existenz rechtfertigen müssen, rechtfertigen sie sich damit ungefragt auch für ihre Nicht-Münchner-Existenz. Dabei sind unsere Leben natürlich nicht in dem Grade unterschiedlich, wie es diese Sonderbehandlung vermuten lässt. Im Grunde dürften alle jungen Menschen in urbanen Gesellschaften Westeuropas ein ziemlich ähnliches Leben führen und das Einzige, was uns junge Münchner davon wirklich unterscheidet, sind die Sonntagnachmittage. All die Ings Am Sonntag fahren wir nach Ing. Ing ist nicht der Ingenieur, Ing sind all die vielen Orte im Münchner Speckgürtel, der ja eher ein SUV-Gürtel ist, in denen unsere (Ingenieur)-Eltern wohnen. Es sind all die Feldafings, Freisings, Olchings, Tutzings, Gautings, Herrschings, die beiden Föhringe, diverse Echings und all die vielen kleineren Ings, in die unsere Eltern vor 30 Jahren mal gezogen sind, als Mama ein bisschen Grün für uns haben wollte und Papa eine Garage für seinen BMW-Kombi. In den Ings sind wir aufgewachsen und zwar in einer idealen Mischung aus Stadt und Land. Da war Fußball neben Kuhweiden und da war der 20-Minuten-Takt der S-Bahn zum Marienplatz und es war beides gleich wichtig. Sicher, wir mussten vielleicht mit einem Schulbus ins nächste Gymnasium fahren, weil nur jedes zweite Ing eines gebaut bekam, aber trotzdem liefen wir nicht Gefahr, dem Provinzhass zu erliegen, der ganze Landstriche Heranwachsender aus Niedersachen und Baden-Württemberg zuverlässig in die Berliner Altbauten treibt. München hatte immer unseren Rücken und vor uns lagen Berge und Seen. Die Grüne Karte, die der MVV damals ausgab, war unsere GreenCard, die ewige Einreiseerlaubnis in die Stadt. Ihre speckige Hülle begleitete uns zum ersten eigenen Stadtbummel und zum ersten richtigen Konzert und was dabei zu beachten war, war einzig, sie für Mama wieder rauszulegen, wenn man berauscht von Stadtluft und Stadtbier aus der ersten S-Bahn kam und vorbei an der Tischtennisplatte über die nicht abgeschlossene Terrassentür ins Bett wankte. Es war nicht die wildeste Jugend, aber eine sehr angenehme.
Natürlich konnten wir nicht in den Ings bleiben, so wenig hassenswert sie auch waren. Und natürlich gingen viele von uns nach der Schule doch nach Berlin, eher aber noch nach London oder Paris. In Städte eben, mit denen es München wirklich nicht aufnehmen konnte. Ein paar Jahre ließ es sich dort in windigen WGs und mit der monatlichen Überweisung aus Ing gut studieren. Aber nur wenige von uns konnten sich Neukölln oder Hampstead wirklich als Dauerort vorstellen. Das ist das Doofe, wenn man „im Himmel“ aufwächst, wie Georg M. Oswald seinen Roman über den fiktiven Speckgürtelort „Welting“ nennt. Nach dem Himmel, selbst wenn er ein wenig unecht ist, kann man sich so schlecht etwas anderes wünschen. Wenn man also in dieser Zeit in Kreuzberger Kneipen mit anderen Exilmünchnern ins Gespräch kam, vielleicht sogar anderen ehemaligen Ing-Bewohnern, dann gab es immer diesen Moment, in dem auch die radikalsten Neudenker und Freischärler für Sekunden ein Haus mit Bergblick auf der Unterseite ihrer müden Lider sahen, einen Trampelpfad zum See vielleicht und den beruhigenden 20-Minuten-Takt im Kopf hatten. Zwar summte man tagsüber noch „Samstag ist Selbstmord“ von Tocotronic, aber sonntags, das ahnte man, würde man irgendwann wieder in Ing sein. Es war so sicher dort und die Luft so gut, dass man es spätestens den eigenen Kindern gerne wieder ermöglichen würde. Auch wenn die Grundstückspreise eine Rückkehr in diese Heimat immer unwahrscheinlicher machten und uns vermutlich in den Ruin treiben würden. Die vage Sehnsucht nach den Ings ist es also, die uns nach und nach wieder zurück nach München treibt. Manche kommen früher, andere erst spät und einige waren eigentlich immer hier. Wir stellen jedenfalls eines Tages fest, dass wir wieder in der Stadt sind, deren Speck uns genährt hat und die mit dem immer strahlenden Wittelsbacher-Gelb der Theatinerkirche auf uns gewartet hat. Wir wohnen jetzt nicht in den Ings – viel zu früh – aber die Eltern wohnen noch dort (oft sind die auch der Vorwand, zurückzukehren). Sie bilden mit ihren dezent veralteten Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften gewissermaßen wieder den ersten Schutzwall um uns, so wie früher. Und in der Mitte dieses Walls formiert sich die Generation Speckgurt, die es so in keiner anderen deutschen Stadt gibt. Eine Schicht von jungen Urbanisten, um die 30 Jahre alt, nett und weltläufig, die am Sonntagnachmittag zum Kaffeetrinken in ihr Elternhaus aufs Land fährt und zwar: gerne. Die dankbar den Platz in Papas Garage für ihre Skiausrüstung nutzt und die auf ihren Vernissagen und Konzerten in der Stadt ganz ungeniert nach hinten winkt – wenn nämlich die alten Erzeuger für diesen Anlass aus den Landkreisen angereist sind. Für sie und uns sind Umland und Stadt jetzt die gleichen Spielplätze geworden und wir verabreden uns mit Eltern- und Freundescliquen zum gemeinsamen Eisstockschießen auf dem Nymphenburger Kanal oder segeln mit dem Vater eines Freundes, weil der sein Boot noch im Wasser hat. Wir sind keine Snobs oder qua Geburt Freizeitspießer, im Gegenteil: Dieses Leben bewerkstelligen wir nicht mit jener unbedingten Eile der Neumünchner und zugezogenen BWL-Snobs, die all das, die perfekte Liegewiese, die Gartenfeste und Vernissagen, eilig übernehmen wollen. Nein, wir haben hier nur einfach den gewachsenen Zugriff auf die Netzwerke unseres ganzen Lebens – und auf die unserer Eltern. Genau wie jeder, der in sein Heimatdorf zurückkehrt, auf diese Grundvernetzung zurückgreifen kann. Nur, dass unsere Ings keine Dörfer im Irgendwo sind, sondern eben Oasen, eingebettet in den größten Wohlstandskuchen dieses Landes. Dem Kinderzimmer so nah Im Grunde ermöglicht uns diese besondere Eltern-Kind-Konstellation Münchens eine recht ehrliche Konzentration auf das Wesentliche. Weil wir die Vergangenheit ganz gut im Griff haben, so übersichtlich vor uns, kann die Zukunft gerne kommen. Das Gestern und Morgen geht besonders fließend und Münchens S-Bahn-Netz verbindet ein großes Mehrgenerationenhaus. Das Kinderzimmer ist hier für viele immer nahe. Zumindest das mentale Kinderzimmer, das im Kopf funktioniert wie eine universale Rückversicherung. Wer in Berlin mit seinem Start-Up pleite geht oder als selbstständiger Grafiker nicht durchkommt, dem bleibt vielleicht irgendwann nur noch die reumütige Rückkehr nach Bad Saulgau oder in die hessische Provinz. Wir sehen uns in diesem Fall sechs Streifen auf der blauen Karte stempeln und in unser Ing fahren. Dort geht es dann vorbei an der Tischtennisplatte über die Terrasse in die Küche. Ein bisschen Kuchen wird immer noch da sein.


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jushi
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Mag ich Mag ich nicht

3

26.10.2009 - 18:42 Uhr
jushi

(mal wieder) auf den punkt getroffen, lieber max. nur, dass mein ing kein ing im namen hatte.

rune
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:06 Uhr
rune

der jushi und ich sind aus dem selben ing.

getupkid
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:09 Uhr
getupkid

ich bin aus keinem ing, aber in der tat sind viele in der nähe, etwa schöngeising, eching, inning, kottgeisering.

alces
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:17 Uhr
alces

Ich komme aus einem Ing! Das ist aber für einen Wiener nicht sehr schwer, da die diskutablen Außenbezirke ausnahmslos auf -ing enden.

Renard
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Mag ich Mag ich nicht

2

26.10.2009 - 19:28 Uhr
Renard

Sehr schöner Text! Finde mich darin total wieder.

Laudi
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:31 Uhr
Laudi

jushi sagte:
(mal wieder) auf den punkt getroffen, lieber max. nur, dass mein ing kein ing im namen hatte.


same here.
trotzdem fahr ich nicht so furchtbar gern nach hause. dafür kommen die eltern gerne hier her. "mei, da an parkplatz finden..."

skrivkonst
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:32 Uhr
skrivkonst

Ja, man sollte auch über solche Themen Worte verlieren. Find ich schweinsgut ;) Leider wohne ich nur in Haschbach, was auch noch genau neben Rammelsbach liegt. Alles kein Ing.

bellkay
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:39 Uhr
bellkay

Komme aus einem ing, dass nicht in der Nähe Münchens liegt. Das ist Schluss mit lustig. Nur Wald und Doppelhaushälfte...

-wolkenkatze-
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 19:44 Uhr
-wolkenkatze-

mein Ing trägt's vorne und nicht hinten und liegt blöderweise grad so, dass münchen nicht richtig nah und auch nicht fern war ("das gute an ing ist die nähe zu münchen"). deshalb fuhr man da öfter hin und ließ konzertbesuche dadurch gern mal das doppelte der eintrittskarte kosten. dann doch lieber im ing von bellkay!

(hilfe, diese ings machen mich ganz lyrisch)

yabadabaduuu
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Mag ich Mag ich nicht

4

26.10.2009 - 19:44 Uhr
yabadabaduuu

Für mich klingt das ziemlich schrecklich. Ich bin froh, in keinem Vorort, weder einem Münchens noch einem anderem aufgewachsen zu sein. Mitten in der Stadt, in einem Viertel was plötzlich sehr alternativ und super wurde und in dem ich auch ne tolle WG fand später, als meine Eltern dann in ein ruhigeres Viertel zogen. Und der lokale Wald ("die Heide") war auch nur 5 min weg.
Wenn ich jetzt mal wieder in dieser tollen Stadt bin, wohne ich in meiner alten WG in dem Viertel meiner Kindheit, wo ich jede tolle Eckkneipe kenne. Und zu meinen Eltern ist es 10min Straßenbahn dann, in ein nicht ganz so tolles, aber nettes Viertel.

Ich: Stadtkind. Nicht Vorortkind. Und das find ich gut.

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

3

26.10.2009 - 19:50 Uhr
alcofribas

bellkay sagte:
Komme aus einem ing, dass nicht in der Nähe Münchens liegt. Das ist Schluss mit lustig. Nur Wald und Doppelhaushälfte...


stimmt. ich auch. da ist kein ort mehr, und ohne ort gibts auch kein "vor", sondern nur außen vor. und wo der ort als korrektiv zum vor fehlt, blühen doppelgaragen.

alces
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Mag ich Mag ich nicht

1

26.10.2009 - 19:58 Uhr
alces

skrivkonst sagte:
Ja, man sollte auch über solche Themen Worte verlieren. Find ich schweinsgut ;) Leider wohne ich nur in Haschbach, was auch noch genau neben Rammelsbach liegt. Alles kein Ing.


Rammelsbach punktet auch ohne -ing im Namen.

jushi
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 20:13 Uhr
jushi

was ist eigentlich mit innerstädtischen ings? meine mutter z.b. wohnt jetzt in so einem (naja, eigentlich ist es mehr ein peripherie-ing) - und das obwohl wir früher gar nicht im ing wohnten. aber die ganzen "stettens", "zells" und "hams" sind ja auch nicht zu verachten.

BananenBill
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0

26.10.2009 - 20:13 Uhr
BananenBill

Mit diesem Text wäre alles gesagt.

seize
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Mag ich Mag ich nicht

5

26.10.2009 - 20:26 Uhr
seize

oh gott, die jugend im speckgürtel 15 min westlich von pasing, 25 min westlich vom marienplatz war so zeimlich das schlimmste, was einem (mir) wiederfahren konnte...... kulturelles brachland... menschen, die glauben, scooter sei eine gute Technokapelle und die CSU das Universum... die drei Intellektuellen konnten die Armut dieses Daseins auch nicht übertünchen. Auf jeden denkenden kommen ungefähr 1224 leute, die noch immer der überzeugung sind, das Hiphop immer krass Ghetto sein muss, das man, wenn man einen Anzug trägt, bei der Sparkasse arbeitet (in Italien waren die Komunisten ja auch gut angezogen) und so weiter und so weiter ...

guilianna
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1

26.10.2009 - 20:55 Uhr
guilianna

@seize: technokapelle sollte ein schützenswerter begriff werden :)

heavenly-jason
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 20:57 Uhr
heavenly-jason

super. find ich gut.
ich bin 1992 nach münchen gezogen und meine besten freunde kamen zunächst aus -ings, später noch aus -au, aber das ist ein anderes thema.
der text klingt gut, vertraut und es gibt nichts zu bereuen.
inzwischen wohnen wir in hamburg. hambing. auch schön.

dendefrau
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Mag ich Mag ich nicht

2

26.10.2009 - 21:09 Uhr
dendefrau

das ist sooooo jetzt.de.





aber süß. und ich bedauere nicht aus einem ing, sondern aus einem
-feld zu kommen. in mittelfranken. mehr muss dazu nicht gesagt werden.

getupkid
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 21:17 Uhr
getupkid

dendefrau sagte:
das ist sooooo jetzt.de.





aber süß. und ich bedauere nicht aus einem ing, sondern aus einem
-feld zu kommen. in mittelfranken. mehr muss dazu nicht gesagt werden.


bestimmt pleinfeld!

Maloke
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Mag ich Mag ich nicht

2

26.10.2009 - 22:43 Uhr
Maloke

ohh das voralpenland- für immer die kindheit!

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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 22:46 Uhr
Maloke

ohh das voralpenland - für immer die kindheit!
absolut auf den punkt getroffen!!

MissTruthiness
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Mag ich Mag ich nicht

4

26.10.2009 - 23:02 Uhr
MissTruthiness

sicher, dass du nicht in pleasantville aufgewachsen bist, max?

nonnino7
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Mag ich Mag ich nicht

1

26.10.2009 - 23:09 Uhr
nonnino7

Der Text ist wirklich gut, weil er das Dilemma so schön beschreibt. Eigentlich soll doch alles, so bleiben, wie es ist. Sozial, sicher, frei und nett. Nur müsste man blöderweise ganz schön was veranstalten, damit das so bleibt. Aber daheim ist es doch so schön...

tomatensosse
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 23:10 Uhr
tomatensosse

*STAUN*
komme aus dem Staunen nicht mehr raus.
so viel Wahrheit, die mir nicht bewusst war.
Tja: noch nicht 30. Aber bald wäre die Erkenntnis noch auf mich hereingebrochen;

Nur die Sache mit dem Snobbismus: Auch ing-ler können das ganz gut, da braucht man kein zugroaßter BWL-Fuzzi sein.

Übrigens braucht zum -ing nicht immer 6 Streifen...

fraeuleiningeborg
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3

26.10.2009 - 23:19 Uhr
fraeuleiningeborg

Es wird die Münchner sicher überraschen, aber man kann dieselben Gefühle auch in anderen Weltgegenden haben :)
Bei uns heißt das sum.

jushi
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.10.2009 - 23:23 Uhr
jushi

tomatensosse
Nur die Sache mit dem Snobbismus: Auch ing-ler können das ganz gut, da braucht man kein zugroaßter BWL-Fuzzi sein.

Übrigens braucht zum -ing nicht immer 6 Streifen...


das stimmt. die klassisches ings liegen direkt hinter dem stadtgebiet (und irgendwie trotzdem am arsch der welt).

MorbusBahlsen
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0

26.10.2009 - 23:29 Uhr
MorbusBahlsen

Brügge? Brügge sehen und sterben? Ich traue dieser Willkürlichkeit irgendwie nie ;) Allerdings was Münster, Düsseldorf und Brügge verbindet, auf den Trichter bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht auch gerade das - nämlich nichts.

tomatensosse
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0

26.10.2009 - 23:33 Uhr
tomatensosse

alles jenseits des Weißwurstäquators, aber nicht im Osten, daher auch älteren Semestern präsent ;)

neita
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27.10.2009 - 01:27 Uhr
neita

merci max, komme zwar nicht aus einem der ings, aber vertraut ist es trotzdem und die luft erst

zualt
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Mag ich Mag ich nicht

1

27.10.2009 - 07:10 Uhr
zualt

Der Titel ist schon toll, der Text auch. Bin zwar nicht aus ing, aber fast am Münchner Stadtrand - is fast dasselbe, bis auf dass man nicht zwingend die S-Bahn besteigen muss.

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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 07:25 Uhr
zualt

Ach wie toll, ich komm gar nicht weg von dem Text.... Ne Zeit lang fand ich meine Ing-Vergangenheit (da war ich auf der Schule, stadtauswärts gependelt!) schrecklich, aber jetzt.... Ich finds auch schön zu beobachten, wie alle dieselbe Bewegungsrichtung haben: Zuerst vom ing mitten in die Stadt in ein viel zu lautes und viel zu kleines Appartement und dann in Trippelschritten mit immer größer werdenden WG-Zimmern/Wohnungen über Schwabing, Thalkirchen, Pasing wieder zurück nach draußen.

starfire
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Mag ich Mag ich nicht

1

27.10.2009 - 07:45 Uhr
starfire

ich find die "heim"s auch okay.

IngFamilie
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 08:41 Uhr
IngFamilie

Wie wahr!!!
Wir kommen aus auch einem ING, aber nicht aus dem Speckgürtel - unser ING liegt sogar in der schönen Stadt und wir haben uns mit unseren Kindern - die mittlerweile erwachsen sind - immer den S-Bahn-6-Streifen-20Min-Weg erspart und sind im Stadt-ING geblieben, nämlich in Gies-ING, nahe der Isar, nahe dem Forst, nahe der Innenstadt, nahe dem Kunstpark, nahe allen Schulen und Unis nur fern der unabgesperrten Terrassentür und der In-Dir-kann-ich-alles-abstellen-Garage, aber der Kuchen steht auch auf dem Tisch und die Garage gibts bei der Oma - in einem niederbayrischen ING!
Es lebe das ING!

rosaringel
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 08:41 Uhr
rosaringel

Netter Artikel, nur dass ich aus einem ing kommend ausschließlich Fluchtgedanken im Sinn habe. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Meinen Kindern will ich dieses pappigguatl-lebensgefühl nicht zumuten. Erst seit ich diese Vorhölle verlassen konnte, hat mein Leben angefangen. Ing ist nicht Fisch nicht Fleisch. Ing nie mehr..

voiceofregret
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27.10.2009 - 09:04 Uhr
voiceofregret

starfire sagte:
ich find die "heim"s auch okay.



ja! ja! ja! ein hoch auf die -heims.

Cate81
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8

27.10.2009 - 09:10 Uhr
Cate81

Seltsam unsympathischer Text.
Eine für mich etwas zu dick aufgetragene Betonung des eigenen gutbürgerlichen Hintergrunds.

(Nein, ich bin nicht neidisch.)

deezain
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Mag ich Mag ich nicht

1

27.10.2009 - 09:13 Uhr
deezain

Gleichzeitig ist es ihnen aber auch nicht egal, wie wir hier in unserem München leben ...


das halte ich allerdings für eine grundlegende fehleinschätzung. es gibt ganz wenig, was mir persönlich z.b. egaler wäre ;-)

und auch sonst kenn ich in ganz deutschland nicht einen menschen, der sich darüber auch nur ansatzweise einen gedanken macht, wie "ihr" in eurem münchen lebt.

der nabel der welt ist jedenfalls woanders ]:-D

arunda
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Mag ich Mag ich nicht

2

27.10.2009 - 09:16 Uhr
arunda

putzig.
und dennoch will ich nicht nach münchen, noch in einem ing geboren sein.
ich will und gehe nach berlin. und da ich dort kein startup gründe, muss ich wohl auch nicht bald zurück in mein eifelkaff... ;)

alces
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 09:25 Uhr
alces

arunda sagte:
putzig.
und dennoch will ich nicht nach münchen, noch in einem ing geboren sein.
ich will und gehe nach berlin. und da ich dort kein startup gründe, muss ich wohl auch nicht bald zurück in mein eifelkaff... ;)


Es muß kein startup sein, um einem "stopdown" zum Opfer zu fallen, vgl. Arcandor usw. Hochmut kommt vor dem Fall, gell! (Also immer zwei mal im Jahr die Erbtanten in ihren Eifel- oder sonstigen Käffern besuchen)

bifa
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0

27.10.2009 - 10:17 Uhr
bifa

für mein ing brauch ich übrigens nur vier streifen, muss dafür aber dann an der ersten station aussteigen oder schaun wo die schlümpfe sind. und obwohl´s des größte aller ings is, hast du´s vergessen........

elfenprinzessin
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1

27.10.2009 - 10:22 Uhr
elfenprinzessin

aus der seele gesprochen.
heimkommen nach münchen & umgebung wird für immer - und immer wieder und egal, woher aus der ganzen großen welt - das größte sein!

TomJones
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Mag ich Mag ich nicht

-1

27.10.2009 - 10:26 Uhr
TomJones

Ist das wirklich so, dass man als Inger bevorzugt und wenn möglich in glamourösere Städte wie Paris oder London zum studieren geht?

Ich kannte in London dann wohl so ne Ingerin, sah recht hübsch aus und war sehr verwöhnt. Glaube, das sind auch Definitionskriterien?

picobine
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 10:30 Uhr
picobine

um in mein ing zu kommen, stempelst du 4 streifen, hast 3 stationen zur auswahl und ein neues ortszentrum.
und gartentzwerge, allerorten.
bei uns gabs allerdings nur die tischtennisplatte, bzw. die gibts immer noch, aber jetzt komm ich nicht mehr mit der ersten s-bahn heim....

und das beste an meinem ing: in 29 min am marienplatz, ohne umsteigen.
(das war immer der hit, vor allem für freunde aus ings, die noch weiter weg bzw. NICHT im s-bahn-anschlussbereich sind ...)

querspieler
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Mag ich Mag ich nicht

1

27.10.2009 - 10:30 Uhr
querspieler

Ich komme aus einem Dorf-ing allerdings außerhalb der S-Bahn (noch fast eine Stunde Zug oder Bus), wohne in der Nähe eines Platzes in der Stadt, der genauso heißt wie das Kaff und es stimmt alles erschreckend bis auf den zurück-wollen-Teil.

m0n0
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Mag ich Mag ich nicht

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27.10.2009 - 11:28 Uhr
m0n0

Der regelmäßige Sonntagnachmittag zuhaus ist mir ein graus, trotz ausnehmend netter Eltern. Wenn man mich dazu moralisch verpflichtet hätte, wär ich ans andere Ende Deutschlands gezogen, nur um meine Freiheit genießen zu können... Ein Glück, dass ich mich da durchsetzen konnte.

KewVoltaire
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3

27.10.2009 - 11:33 Uhr
KewVoltaire

München München München interessiert mich nicht.

toast
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27.10.2009 - 11:40 Uhr
toast

das gibts übrigens auch im 'provinziellen' baden-württemberg. und nein, ich meine nicht stuttgart!

ich hatte diesen sommer tatsächlich kurz den wahn, ich müsste wieder in die heimat um mich dort selbstständig zu machen, eben um all diese netzwerke zu nutzen und weil wohl die angst vorm scheitern in der vertrauten kindheitsumgebung nicht so groß ist...

zurück in berlin hab ich zum glück gemerkt wie geil es in der kneipe umme ecke is, und dass es mir sicher spätestens nach 3 monaten in der heimat sowieso wieder zu viel idylle wäre.

aber ich bin ja auch noch nicht 30...

poo_poo
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2

27.10.2009 - 12:17 Uhr
poo_poo

ich bin vom ruhrpott in so ein münchenspecking gezogen und ich finds ganz gut im sommer morgens in einen nahegelegenen fluss springen zu können.

DagnyTaggart
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Mag ich Mag ich nicht

2

27.10.2009 - 12:25 Uhr
DagnyTaggart

Der Scharnigg schreibt gut. INGs sind toll, Schabing zum Beispiel.

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0

27.10.2009 - 12:25 Uhr
DagnyTaggart

DagnyTaggart sagte:
Der Scharnigg schreibt gut. INGs sind toll, Schabing zum Beispiel.


S c h w a b i n g.

Shorebilly
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5

27.10.2009 - 12:28 Uhr
Shorebilly

arunda sagte:
putzig.
und dennoch will ich nicht nach münchen, noch in einem ing geboren sein.
ich will und gehe nach berlin.


weil sich da gerade so unheimlich viel tut?

Herr_Wurst
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3

27.10.2009 - 12:31 Uhr
Herr_Wurst

Treffer! Am WE hatten wir Gespräche über Dinge wie Eigenbedarf, draußen im isartaler Ing. Mit den netten Schwiegerleut. Mit denen wir, ich muss es zugeben, derzeit manchmal lieber die Freizeit verbringen als mit manchen stressigen zugezogenen Altersgenossen, die grade das Bergland zu entdecken glauben. Nein-der Herzogstand ist kein Geheimtipp und keine wilde Bergtour!

picobine
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27.10.2009 - 12:36 Uhr
picobine

Shorebilly sagte:
arunda sagte:
putzig.
und dennoch will ich nicht nach münchen, noch in einem ing geboren sein.
ich will und gehe nach berlin.


weil sich da gerade so unheimlich viel tut?


lol

Lilotta
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Mag ich Mag ich nicht

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27.10.2009 - 12:38 Uhr
Lilotta

so isses. und das ist gut so.

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Mag ich Mag ich nicht

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27.10.2009 - 12:38 Uhr
Lilotta

so isses. und das ist gut so.

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Mag ich Mag ich nicht

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27.10.2009 - 12:40 Uhr
Lilotta

so isses. und das ist gut so.

Citterio
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Mag ich Mag ich nicht

3

27.10.2009 - 12:58 Uhr
Citterio

Ich komme grade vom Login.

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Mag ich Mag ich nicht

0

27.10.2009 - 12:58 Uhr
Citterio

Achso, schöner Text.

lousal
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Mag ich Mag ich nicht

3

27.10.2009 - 13:09 Uhr
lousal

überhaupt immer diese städte-identifikation.
äh bah!

SnowFrightenedSneakers
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2

27.10.2009 - 13:13 Uhr
SnowFrightenedSneakers

KewVoltaire sagte:
München München München interessiert mich nicht.


mich auch nicht - der max schreibt zwar toll
- aber dieses zwanghafte staedtevergleichen/verteidigen/meine-stadt-ist-die-beste-geute, das man ja uberall findet (berlin, muenchen, hamburg ....) ist leider nur nervig.
zeugt davon, dass man sich/seine stadt etwas zu wichtig nimmt. (und die um eine großstadt wohnenden gibt es doch auch überall)

cail
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Mag ich Mag ich nicht

2

27.10.2009 - 13:32 Uhr
cail

schöner text. gefällt. trotzdem würd ich mich freuen, wenn man irgendwann dieses berlin-münchen-gedresche mal sein lassen kann. so ein heimat-text kommt doch auch ohne namentliches städtegemeckere oder -vergleichen aus.

alcofribas
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4

27.10.2009 - 13:41 Uhr
alcofribas

cail sagte:
schöner text. gefällt. trotzdem würd ich mich freuen, wenn man irgendwann dieses berlin-münchen-gedresche mal sein lassen kann. so ein heimat-text kommt doch auch ohne namentliches städtegemeckere oder -vergleichen aus.


ersetze "münchen" durch "berlin" und "-ing" durch "-walde" dann paßts wieder :)

sunshine_of_your_life
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27.10.2009 - 14:46 Uhr
sunshine_of_your_life

ich sag nur: Jeden Tag 2,5h in den Fahrzeugen der MVG und MVV verbringen nur um zur Arbeit und zurück zu kommen. zwischen der letzten und ersten sbahn wenn's blöd läuft 5h abstand zu haben. In der straße in jedem spießiegn einfamilienhaus einen kläffenden hund... nee, die ings sind schon nett, aber nicht, wenn immer dort ist. und jünger als 40.

augustiner
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27.10.2009 - 14:54 Uhr
augustiner

und mal wieder bleibt nicht mehr zu sagen als http://www.muenchenistdasgeilstelandderw...

mimue
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27.10.2009 - 15:16 Uhr
mimue

Bin auch eine -ING-erin....
Schön langsam kommen alle wieder - natürlich nur die über 30er :)
Schööön

polilla
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1

27.10.2009 - 15:39 Uhr
polilla

32-jährige Ingerin grüßt den Autor. Schöner Text!

dendefrau
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27.10.2009 - 15:56 Uhr
dendefrau

getupkid sagte:
dendefrau sagte: das ist sooooo jetzt.de.aber süß. und ich bedauere nicht aus einem ing, sondern aus einem -feld zu kommen. in mittelfranken. mehr muss dazu nicht gesagt werden.bestimmt pleinfeld!


haha. nicht ganz, aber fast...

cail
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27.10.2009 - 16:12 Uhr
cail

alcofribas sagte:
ersetze "münchen" durch "berlin" und "-ing" durch "-walde" dann paßts wieder :)


ich will ja gar nix ersetzen. und so'n speckgürtel wie die mingmer hat berlin glaub ich nich.

paleika
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27.10.2009 - 16:18 Uhr
paleika

wow, soviele positive kommentare, das ist man hier ja gar nicht gewöhnt. ich komme aus einem vergleichsweise ing um wien, die gegend, die auch bei uns mehr od weniger liebevoll speckgürtel genannt wird. lustig, dass es das auch noch wo anders gibt. und andererseits seltsam, dass es das nur so selten gibt.

alcofribas
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1

27.10.2009 - 16:19 Uhr
alcofribas

cail sagte:
so'n speckgürtel wie die mingmer hat berlin glaub ich nich.


der ist am werden. wart ab.

alces
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-1

27.10.2009 - 16:21 Uhr
alces

alcofribas sagte:
cail sagte:
so'n speckgürtel wie die mingmer hat berlin glaub ich nich.


der ist am werden. wart ab.


Berlin hatt bereits Fettschichten unterschiedlicher Ranzigkeit. Speckgürtel noch überflüssig.

Unlovable
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27.10.2009 - 16:22 Uhr
Unlovable

Finde das hat eher was mit persönlicher Vorliebe als mit einer konreten Stadt zu tun. Man hört ja auch immer wieder von jungen Paaren die sich Häuschen in irgendwelchen Provinzregionen zulegen, die nicht durch die Nähe zu München sondern (wie im Text beschrieben) die Nähe zum "familären Netzwerk" definiert sind. Und das bietet ja gerade für die Ü30 Generation wieder viele Vorteile: Stichwort Oma/Opa sind besser als jeder Babysitter (zumindest meistens).
Für mich sehe ich die "Landflucht" noch nicht: Ich bin gut in meinem städtischen Ing angekommen und da bleibe ich jetzt auch erstmal eine Weile: Gies-ing.

Hormiga123
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27.10.2009 - 16:23 Uhr
Hormiga123

Ein überaus netter Beitrag. Voll ins Schwarze!

alcofribas
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27.10.2009 - 16:24 Uhr
alcofribas

der durchschnittsberliner kann sich ja schon jetzt potsdam nicht leisten.

ATV
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27.10.2009 - 16:51 Uhr
ATV

Ganz aus Sicht eines Quasi-Münchners mit seiner "Paris-Lage". Nicht zu verachten ist aber auch eine "Leoparden-Lage", also irgendwo zwischen den Rhein-Main-Städten. Es sind immer mehrere in der Nähe. Auswahl ist Trumpf.

eisengrau
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27.10.2009 - 18:06 Uhr
eisengrau

Mein Ing war ja mehr ne Burg.

conita
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30.10.2009 - 07:35 Uhr
conita

Super echt!!! Und das schönste ist: mindestens zu Weihnachten kommen auch alle anderen Kinder aus Berlin, Wien, Stuttgart, und den vielen anderen Städten zum Studieren zurück nach Ing...

harm0ny
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30.10.2009 - 13:24 Uhr
harm0ny

wahnsinns text, danke!

einer aus dem Mehrgenerationenhaus.

humanistin
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03.11.2009 - 11:06 Uhr
humanistin

da wurde nicht nur gemunkelt, die gerüchte-treiber hatten recht: sehr lustig und wahr, max! ich hoffe, dass norwegen dir wenigstens noch ein bisschen was zu bieten hat und wenn nicht, in der langeweile schreibt es sich doch am besten, oder?
alles liebe,
constanze

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03.11.2009 - 11:07 Uhr
humanistin

schmarrn, neuseeland, meinte ich ^^

rabatz
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05.11.2009 - 22:51 Uhr
rabatz

schwab - ing ?

shankaraisha
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06.11.2009 - 01:42 Uhr
shankaraisha

wahnsinn, sitz in hampstead und bin begeistert...

el_comandante
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11.01.2010 - 01:18 Uhr
el_comandante

komme aus oberhaching (bei münchen) und studiere jetzt in berlin.
der text spiegelt meine gedankengänge und erlebnisse nahzu perfekt wieder..

hunderte male, so kommt es mir vor, bin ich sonntagmorgens mit einer der ersten sbahnen raus ins grün gefahren, um mich leise schleichend, die familie schläft noch, in mein zimmer zu begeben und ins bett zu legen.

sehr schöner text

Gnarls
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03.03.2011 - 09:37 Uhr
Gnarls

Wunderschön!

Sonnenblume9
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30.08.2011 - 18:17 Uhr
Sonnenblume9

Ein wunderschöner Text. Komme auch aus einem Ing und es ist wirklich sehr wahr... War lange froh endlich weg aus dem Ing in der Stadt zu sein aber jetzt in fester Partnerschaft und langsam auf die 30 zugehend erwische ich mich immer öfter auf Immoscout mal die Doppelhaushälften auschecken und rechnen wie lang ich für genug Eigenkapital sparen muss... das ist dann wieder erschreckend...

Koperner
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22.11.2011 - 15:39 Uhr
Koperner

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22.11.2011 - 15:39 Uhr
Koperner

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22.11.2011 - 15:39 Uhr
Koperner

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mr189
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19.04.2012 - 14:17 Uhr
mr189

der beste ing artikel den ich je gelesen habe. Ich sitze gerade im 29ten Stock eines Pekinger Grossraum Bueros in dem ich eines der vll schnellsten start-ups SEAs aufbaue. Aber ich weiss ganz genau was mein soecking kann!

Bei mir sitzt da jetzt tief, der Artikel...

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19.04.2012 - 14:23 Uhr
mr189

so maxl namensvetter. hoff mal des dingelt ueberhaupt noch irgendwo auf deinem handy oder mail system, dass da einer nen dinosaurier comment loslaesst. 2009 haste des ding rausgehauen und jetzt seh ichs, weil der camillo aus feldafing des ding kreuz und quer ueber facebook ballert.

um meinem respekt noch tiefe zu verleihen habe ich mich jetzt sogar auch noch angemeldet hier...nochmals HAMMER, es hat mir grad richtig die emotionen die luftroehre hochgeblasen als ich den Artikel gelesen haben. Dazu noch Klangkarussell und Wankelmut auf den Ohren. leider geil

truf56
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20.04.2012 - 13:07 Uhr
truf56

Lieber Max,
auf den Punkt getroffen - vielen Dank!
Dein Beitrag hat den Weg rund um den Erdball M - Stuttgart - Peking - Sydney - Kopenhagen - Marburg - Giessen - "ing-ing-ing-ing-" bereits durch.
Übringens treffen bei uns alle ing's zu Vater-Wohnort-Kinder
liebe Grüsse
Thomas


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ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.

Das Problem ist der Konsens.