Herbstgedicht
Gottes Frieden lieget ausgebreitet auf Feldern, Wald und Wiese; es ist alles dazu vorbereitet, dass der Mensch sich selbst genieße. Der Sonne letzter goldner Glanz färbt Blätter, Beeren und Getreide, ein zarter Windhauch tanzt mit in Herbstlaubs Geisterreigen. Kastanien fallen glänzend glatt, Garben bersten unter Kornes Reife. Die sommerliche Hitze schwindet matt, als ob des Winters Nacht sie schon erreiche. Weißer Morgentau füllt grüne Becher, bricht liebestrunken Sonnenlicht in klaren Tropfen, Formen, Fächern – eintausend Farben reichen nicht! Das Aug möcht einem übergehn vor dieser Fülle an Natur. Es ist gedacht, man bleibe stehn und staune über unsres Jahres Uhr. Doch der Mensch trabt weiter seinen Trott, schimpft über Regen, Wind und Kälte, kehrt Laub und Halme eilig fort. - Er spürt den Frieden eher selten.- Schneller als man denkt 23.05.2012
- At night 15.05.2012
- Bruch 13.05.2012
- Treue 13.05.2012
- Schenken für Anfänger 08.05.2012
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
deins erinnert mich an das =)








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23.10.2009 - 15:58 Uhr
Elhorsto
mag dein gedicht...herbstlich...nicht-kitschtig....da kritisch....gern gelesen....weiter so