Gymnasiasten im Stress: 38 Stunden in der Woche plus Hausaufgaben
Alle Gymnasiasten sollen künftig ihr Abitur in acht Jahren machen. Die Verkürzung der Schulzeit sorgt für Probleme - in Bayern sprechen die Lehrer bereits von "müden und erschöpften Schülern". Ein Interview mit Mathelehrer und Schulpsychologe Roland Kirschner
Die Einführung des G8 ist für alle deutschen Gymnasien beschlossene Sache, allerdings dauert die Umstellung in den Bundesländern unterschiedlich lange. In Bayern und Niedersachsen soll sie 2011 abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass die derzeitigen 11. Klassen in diesen beiden Ländern der erste G8-Jahrgang sind, der in die Oberstufe eingetreten ist. Jetzt warnte der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV), viele Gymnasiasten seien bereits wenige Wochen nach Schulbeginn „erschöpft, müde und ausgebrannt.“ Ein Interview mit Roland Kirschner, Mathematiklehrer und Schulpsychologe am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium in Moosburg und Leiter der Fachgruppe Gymnasium des BLLV.

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Wenn man will findet man die Zeit sich das nochmal anzuschauen.
Und ob man da das Fach gleich am naechsten Tag wieder hat, macht es natuerlich schwieriger, aber nicht unmoeglich...
Und bezogen auf die Auswahl der Nachmittagsstunden war das wohl wirklich etwas "Glueck" (Chemie, Datenverarbeitung und Musik war wohl eher etwas geplant).
Zusaetzliche Wahlfaecher, Clubs und viele lange Hohlstunden waehrend denen ein anderer Teil der Klasse seinen Unterricht hat, haben einen Schultag nur unnoetig verlaengert und das nenne ich unorganisiert oder eben Pech...
Habe mir schon oft ausgerechnet, dass ich an mindestens 2 Nachmittagen um 13 Uhr anstatt um 17 Uhr aus der Schule rauslaufen koennte, haette man meine Hohlstunde um 8 Uhr morgends, waehrend der ein Minimum der Klasse ihr spezielles Wahlfach hat, auf den Nachmittag verlegt...
Aber der Herr Direktor mag es nunmal nicht so lange zu arbeiten...-.-
DarkAngel9434 sagte:
Ich glaube er meint ganz einfach, dass es geradezu laecherlich ist keine Zeit zu finden sich das wenigstens nochmal durchzulesen...
Ja. Will man etwas gut machen, muss man sich eben Prioritäten setzen.
Diese Bedingungen wuerden jeden zu einem besseren Schueler machen, wenn er denn die Zeit auch nutzen wuerde.
Aber diese Traumbedingungen gibt es nunmal nicht jeden Tag und wir zielten vorher auf den Umstand ab, dass es auch Moeglichkeiten gibt sich das trotzdem nochmal anzuschauen. Nicht jede Hausaufgabe ist am naechsten Tag faellig und wer will der kann...
Trotz taeglichen Schulschluss von 15 Uhr und einmal woechentlich um 17 Uhr habe ich auch noch die Zeit gefunden einmal woechentlich Klavierunterricht zu nehmen und am Wochenende Stunden fuer "Abwegige Hobbies" zu finden.
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16.10.2009 - 06:13 Uhr
DarkAngel9434
Manche Schueler wiederholen das waehrend sie entspannt vor dem Fernsehr liegen, andere nochmal kurz vor dem Schlafen gehen und wenn man das jeweilige Nachmittagsfach ohnehin nicht am naechsten Tag hat, dann eben am Wochenende. (Ob Zufall oder nicht, alle Nachmittagsstunden, die ich hatte, waren Faecher die nicht mehr als 2 Wochenstunden beanspruchten und erst naechste Woche wieder anstanden, also kann hier auch mal das Wochenende genutzt werden.)
Letztes Jahr hatte ich uberwiegend 8-stuendig und einmal woechentlich bis zur 10. Stunde. Momentan komme ich jeden Tag nicht vor 17 Uhr nach Hause und ich finde trotztdem genug Wege mir den Stoff nochmal anzusehen, also bitte O.o....
Es gibt immer einen Weg und sei es die Pause in der man sein Pausenbrot isst und dann mal eben die Notizen zur Hand nehmen kann.