Kilos oder Kunst: Der Magermodel-Ticker
Die Zeitschrift "Brigitte" setzt in Zukunft auf ihre eigenen Leserinnen statt auf Models mit Kleidergröße 34. Ist das zuviel Political Correctness?
Für kurze Zeit schien es so, als könnte ausgerechnet die extrem schwergewichtige Sängerin Beth Ditto die Identitätskrise der Modewelt wieder ins Gleichgewicht bringen. Nun kommt die Magermodel-Debatte aber doch wieder in Schwung – zumindest hierzulande. Ausgelöst wird die neuerliche Diskussion von Deutschlands ältester Frauenzeitschrift „Brigitte“. Mit der Begründung, dass die etablierten Fotomodelle „zu dünn und zu künstlich“ seien, wird die Brigitte vom kommenden Jahr an sämtliche Fotostrecken mit Frauen produzieren, „die mitten im Leben stehen“. Statt auf professionelle Mannequins zu setzen, ruft die Zeitschrift also ihre Leserinnen dazu auf, sich als Fotomodelle zu bewerben und spricht selbst von einer „redaktionellen Revolution“.
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06.10.2009 - 09:12 Uhr
marphine
06.10.2009 - 09:16 Uhr
jurette_
Das verstehe ich nicht - gesetzt den Fall, es handle sich bei Modefotografie um Kunst - darf Kunst nicht politisch sein?
jurette_ sagte:
Das verstehe ich nicht - gesetzt den Fall, es handle sich bei Modefotografie um Kunst - darf Kunst nicht politisch sein?
berechtigte frage. war sie das nicht irgendwie immer schon von alters her?
Und bevor jetzt wieder jemand sagt, fette Frauen will keiner:
Es geht ja nicht um Frauen Größe 50+ sondern um Fauen Größe 38.
Was ich mich auch frage, nachdem ich vorhin ein Interview mit dem Brigitte-Chefredakteur im Radio gehört habe: Warum muss man eigentlich auf jeden noch so unbedeutenden Modetrend eingehen, die seiner Aussage nach im Stundentakt auf die Menschheit niedergehen?
06.10.2009 - 09:23 Uhr
JoergAuch
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06.10.2009 - 09:12 Uhr
marphine