Kilos oder Kunst: Der Magermodel-Ticker
Die Zeitschrift "Brigitte" setzt in Zukunft auf ihre eigenen Leserinnen statt auf Models mit Kleidergröße 34. Ist das zuviel Political Correctness?
Für kurze Zeit schien es so, als könnte ausgerechnet die extrem schwergewichtige Sängerin Beth Ditto die Identitätskrise der Modewelt wieder ins Gleichgewicht bringen. Nun kommt die Magermodel-Debatte aber doch wieder in Schwung – zumindest hierzulande. Ausgelöst wird die neuerliche Diskussion von Deutschlands ältester Frauenzeitschrift „Brigitte“. Mit der Begründung, dass die etablierten Fotomodelle „zu dünn und zu künstlich“ seien, wird die Brigitte vom kommenden Jahr an sämtliche Fotostrecken mit Frauen produzieren, „die mitten im Leben stehen“. Statt auf professionelle Mannequins zu setzen, ruft die Zeitschrift also ihre Leserinnen dazu auf, sich als Fotomodelle zu bewerben und spricht selbst von einer „redaktionellen Revolution“.
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dann sieht man auch gleich wie die Sachen dann in echt aussehen, wenn man nicht 2 Meter groß ist.
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08.10.2009 - 23:08 Uhr
jurette_
O ja.